Grüne Klagenfurt

Aufweichung der Parkordnung nicht durchdacht

Irritiert zeigen sich die Grünen über die plötzliche Adaptierung der neuen Parkordnung. „Aus unserer Sicht ist das eine nicht durchdachte 'ho ruck'-Aktion. Wir sollten lieber in den öffentlichen Verkehr und den Ausbau der Radwege investieren!“, findet Stadtrat Frank Frey heute klare Worte.

Seit 6. Februar 2017 gilt in Klagenfurt die neue Parkordnung – und schon wird sie wieder umgeschrieben. „Aus unserer Sicht ist das eine nicht durchdachte 'ho ruck'-Aktion“, sagt Stadtrat Frank Frey, der heute gegen die Änderung der gerade erst vor einem halben Jahr in Kraft getretenen neuen Kurzparkzonengebührenverordnung gestimmt hat. „Mit den Grünen wurde diese Änderung gar nicht erst besprochen“, zeigt sich der Umwelt- und Öffi-Referent irritiert.

„Ich halte es für absolut kontraproduktiv, die neue Parkordnung nach einem halben Jahr schon wieder aufzuweichen. Die Menschen haben sich gerade erst an die neue  Situation gewöhnt“, so Frey, der an das von allen Fraktionen beschlossene Leitbild verweist. „Darin haben wir uns zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Radwege bekannt. In der Stadtsenatssitzung vom 12. September haben wir außerdem die Ausschreibung für ein umfassendes Mobilitätskonzept einstimmig beschlossen. Wenn man jetzt die jetzige Parkordnung in einer Horuck-Aktion wieder aufweicht, um günstige Park-Tagestickets anzubieten, konterkariert das alle Bemühungen zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und zur Verkehrsberuhigung der Innenstadt.“

Veröffentlicht am 26.09.2017 um 15:30

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