Grüne Klagenfurt

Grünes Licht für RadfahrerInnen und FußgängerInnen

Die Grünen setzen sich für die Förderung des Rad- und Fußverkehrs in Klagenfurt ein. Eine wichtige Maßnahme ist die Verlängerung der Grünphasen für RadfahrerInnen und FußgängerInnen beim Überqueren von Kreuzungen: Gemeinderat Elias Molitschnig brachte dazu einen Antrag ein, der nun im Verkehrsausschuss positiv behandelt wurde.

An vielen Fuß- und Radübergängen mit Druckknopfampeln brauchen FußgängerInnen und RadfahrerInnen vor allem eines: Geduld. Zunächst gilt es, den Bedarfsknopf zu drücken und zu warten. „Wenn die Ampel dann auf grün schaltet, muss man sich beeilen, um in der meist sehr kurzen Grünphase die Straßenseite zu wechseln. Als Fußgänger geht das nur im Laufschritt“, benennt GR Elias Molitschnig den Missstand. „Leider sind die Ampelphasen auf Autos ausgerichtet. Hier braucht es ein generelles Umdenken: Der Fokus sollte auf die Förderung des Rad- und Fußverkehrs sowie der öffentlichen Verkehrsmittel gelegt werden. Ständiges Stehenbleiben und Anfahren bei Ampeln erschwert das Radfahren – das ist vielen zu mühsam. Hier ist die Politik gefragt, konkrete Anreize zu schaffen, damit die Menschen ihre Wege nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag bequem mit dem Fahrrad zurücklegen können. Auch bei den Öffis gilt es, anzusetzen: Wenn die Busse permanent im Verkehr feststecken und die Fahrzeiten nicht kürzer werden, sehen viele keinen Grund, umzusteigen.“

Wichtig ist Molitschnig, dass FußgängerInnen und RadfahrerInnen das Überqueren von Kreuzungen künftig erleichtert wird. „Die langen Wartezeiten vor Ampelanlagen müssen reduziert, die Grünphasen deutlich verlängert werden“, so der Mandatar, der dazu einen Antrag* eingebracht hat, der im Verkehrsausschuss von allen Fraktionen positiv angenommen wurde. „Für Ampelanlagen im Stadtgebiet heißt das also, dass künftig auf den Verkehrsfluss von RadfahrerInnen und FußgängerInnen Rücksicht genommen wird – wie es Smart City- und sanften Mobilitätskonzepte vorsehen.“

Aktuell würde das auch den Fuß- und Radübergang Waidmannsdorferstraße auf Höhe „Ponderosa“ betreffen, der sich gerade im Bau befindet. „Der Fokus muss hier auf die Nutzung des Naherholungsraumes und die Bevorzugung der FußgängerInnen und RadfahrerInnen gegenüber dem Individualverkehr gelegt werden. Die Hauptverbindung in die Stadt muss die Rosentaler Straße bleiben – sonst wird nur weiterhin großräumig der Verkehr in den Stadtteil Waidmannsdorf gelenkt.“

Antrag 07 - Fuß- und Radwegübergang ohne Barrieren - Elias - 13.03-2018

Veröffentlicht am 18.04.2018 um 12:27

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