Grüne Klagenfurt

Hotel Wörthersee wird revitalisiert und wieder öffentlich zugänglich

Grünes Licht für eine sanfte Sanierung des denkmalgeschützten Hotels Wörthersee! Die Klagenfurter Grünen begrüßen den Konsens zwischen neuem Besitzer, Stadtplanung und Denkmalamt und sind voller Zuversicht für eine gelungene Revitalisierung. In der heutigen Stadtsenatssitzung wurde nun der Teilbebauungsplan für den Umbau des Hotels Wörthersee einstimmig beschlossen. Die Grünen freuen sich über „die Pläne für eine sanfte Sanierung: Das Hotel Wörthersee ist ein Baujuwel der Wörthersee-Architektur und prägend für die gesamte Ostbucht. Wir sind sehr erleichtert und voller Zuversicht für eine gelungene Revitalisierung“, berichten Gemeinderat Elias Molitschnig und Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann, nachdem sie im letzten Ausschuss für Stadtplanung die Pläne präsentiert bekommen haben. „Es konnte nun ein guter Konsens zwischen dem neuen Besitzer, der Stadtplanung und dem Denkmalamt gefunden werden“, lobt Molitschnig „den langen Atem aller Beteiligten“. „Löcher im Dach, abgetragene Kamine, zerschlagene Scheiben, bröckelnder Putz: Seit der Schließung des Hotels und dem Verkauf 2012 schritt der Verfall rasant fort, nach noch weiterer jahrelanger Verwahrlosung hätte gar der Abbruch gedroht“, schildert Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann den gegenwärtigen Zustand. Positiv ist nun „der baukulturelle Mehrwert für die Allgemeinheit“ zu sehen.

Molitschnig: „Lange Zeit war das vom Verfall bedrohte Gebäude isoliert, alles war abgesperrt. Bald wird es für die Bevölkerung wieder zugänglich sein.“ Vom Investor sind neben 34 Hotelzimmern auch 19 private Appartements und ein Restaurant vorgesehen. Schmid-Tarmann begrüßt den Hotelbetrieb und das geplante Restaurant, warnt als Tourismussprecherin aber vor dem „Problem der so genannten kalten Betten, das in vielen Tourismusgemeinden bekannt ist. Ich hoffe, es bleibt beim vorgesehenen ganzjährigen Hotelbetrieb und die Hotelzimmer werden nicht irgendwann zu privaten Appartements, die dann den Großteil des Jahres leer stehen.“ Sehr positiv sei für die MandatarInnen der Umstand, dass der neue Besitzer die von der Stadt nicht verhandelbare Position akzeptiert hat, den ca. 150 m² schmalen Uferstreifen neben der Schiffswert im öffentlichen Besitz der Stadt zu belassen.

Veröffentlicht am 14.02.2017 um 14:43
Schlagwörter:

Mehr von Elias Molitschnig »