Grüne Klagenfurt

„Schwachstellen“ im Straßenbau verbessern

Flickwerk, sich unnötig in die Länge ziehende Straßenbauarbeiten und Arbeiter, deren Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird: Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann nimmt Kritik ernst und möchte „Schwachstellen“ im Straßenbau verbessern.

Immer wieder ist Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann derzeit mit Kritik von BürgerInnen und Geschäftsleuten konfrontiert, die sich auf die Straßenbauabteilung bezieht. „Seit Vizebgm. Scheider die Abteilung übernommen hat, scheint es hier Schwachstellen zu geben“, stellt Schmid-Tarmann fest. „Womöglich wird am falschen Platz gespart? Die Kritik bezieht sich u.a. auf unebene, schwarze Ausbesserungen, die im Kontrast zum hellgrauen Straßenbelag stehen. Oder auf Straßenbauarbeiten, die sich durch lange Stehzeiten wochenlang hinziehen und dadurch AnrainerInnen und Geschäftsleute in Rage versetzen, wie z.B. in der Villacher Straße.“ Ganz aktuell sei der Unmut in der „Papageno-Siedlung“ rund um die Henselstraße, die Kinkstraße und die Radetzkystraße, weiß Schmid-Tarmann zu berichten: „Ein nachhaltiger Asphaltgeruch belästigt die BewohnerInnen dort seit Wochen. Der Grund ist offensichtlich eine neue Asphaltmischung – tiefschwarz, wochenlang klebrig und hitzebedingt stark ausdünstend.“

Ein großes Anliegen ist Schmid-Tarmann auch die Gesundheit der MagistratsmitarbeiterInnen der Abteilung Straßenbau. „Diese sind ohne ausreichendem Ohrenschutz oft täglich einer enormen Lärmentwicklung durch schweres Gerät ausgesetzt. In Gesprächen mit Straßenbauarbeitern musste ich erfahren, dass es zu einem hohen Prozentsatz an der mangelnden Qualität bzw. den nicht bereitgestellten Ohrschützern liegt“, so Schmid-Tarmann, die in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag einbringt. „Den MitarbeiterInnen soll qualitativ hochwertiger Ohrenschutz zur Verfügung gestellt werden. Und es soll eine regelmäßige Überprüfung der Einhaltung der Schutzbestimmungen erfolgen.“

Weiters bringt Schmid-Tarmann in der Gemeinderatssitzung eine Anfrage ein, wie sich der schwarz-klebrige Asphalt, der derzeit bei einigen BürgerInnen für Aufregung sorgt, chemisch zusammensetzt. „Mir ist es wichtig, dass die Stadt Klagenfurt darauf achtet, dass sich Straßenbau- und Asphaltierungsarbeiten nicht unnötig in die Länge ziehen und auf die Gesundheit der StraßenbauarbeiterInnen geachtet wird. Zudem sollte Flickwerk grundsätzlich vermieden und auf Qualität und Ästhetik auch im Straßenbau Wert gelegt werden“, so Schmid-Tarmann abschließend.

Kinkstraße

Damaschkestraße

Radetzkystraße

Veröffentlicht am 10.07.2017 um 16:56
Schlagwörter: ,

Mehr von Evelyn Schmid-Tarmann »