Grüne Klagenfurt

Villacher Straße: Freude über Vorrang für Busse!

Der vorliegende Bescheid spricht eine deutliche Sprache: Die Busbuchten in der Villacher Straße werden aufgelassen, freuen sich die Grünen über das wichtige Signal, den öffentlichen Verkehr gegenüber dem Individualverkehr zu fördern.

Die Busbuchten in der Villacher Straße gehören bald der Vergangenheit an. „Wir freuen uns sehr, dass der Bescheid des Landes zugunsten des öffentlichen Verkehrs ausfällt“, nehmen heute Stadtrat und Öffi-Referent Frank Frey und Clubobmann Thomas Winter-Holzinger die Entscheidung der GutachterInnen wohlwollend zur Kenntnis. Mehrmals machten die Grünen in den vergangenen Wochen auf die Vorteile von Fahrbahnhaltestellen und die aktuelle Beschlusslage aufmerksam.*

„Als Öffi-Referent bin ich sehr erfreut, dass die Busse künftig nicht mehr neben, sondern auf der Fahrbahn halten können und dadurch schneller am Ziel sind. Fahrbahnhaltestellen gewährleisten zudem einen völlig barrierefreien Ein- und Ausstieg. Damit wird Busfahren noch attraktiver“, so Frey, der auch auf die deutliche Kostenreduzierung verweist. „Busbuchten hätten die Sanierungskosten um hunderttausende Euro in die Höhe getrieben.“

Winter-Holzinger ist ebenfalls zufrieden: „Der Bescheid ist ein wichtiges Signal in Richtung moderne Verkehrspolitik, die sich an Menschen und nicht an Autos orientiert. Maßnahmen zur Beschleunigung der Öffis sind notwendig, um den Menschen attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr anbieten zu können und sie langfristig zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu bewegen.“

*Die Errichtung von Fahrbahnhaltestellen im Zuge von Straßensanierungen wurde bereits mehrmals (u.a. im Stadtentwicklungskonzept 2020+ und im Klagenfurter Leitbild) beschlossen.

Neue Buslinie: 15-Minuten-Takt für Park & Ride West

Park & Ride West wird ab 1. Juni wachgeküsst und in einem 15-MinutenTakt besser an die Innenstadt angebunden! Die neue Buslinie verbindet auch die Bahn-Haltestellen Klagenfurt West und Lend mit dem Heiligengeistplatz. Damit wird Auto- und Bahn-PendlerInnen ein attraktives Angebot gemacht, freut sich Öffi-Referent Frank Frey.

„Die neue Buslinie verbindet den Park & Ride Parkplatz West, die S-Bahn-Haltestelle Klagenfurt West und die Bahn-Haltestelle Lend mit dem Heiligengeistplatz und wird über die Anzengruberstraße und die Koschatstraße geführt“, erläutert der zuständige Stadtrat Frank Frey nach dem heutigen Beschluss. „BewohnerInnen der Anzengruberstraße und der Koschatstraße werden sich über die neue Anbindung freuen. Direkt an den Bus angebunden ist nun auch das Bachmanngymnasium“, freut sich Frey über die Verbesserungen. „Nach der Ausweitung der gebührenpflichtigen Kurzparkzone ist die Attraktivierung des Park & Ride-Parkplatzes bei Minimundus eine wichtige Maßnahme, um PendlerInnen zu entlasten. Diese können ab 1. Juni ihr Auto am Stadtrand abstellen, um sich dann bequem und umweltbewusst im 15-Minuten-Takt mit dem Bus in die Innenstadt chauffieren zu lassen“, so Frey.

„Positiv ist, dass auch die BahnfahrerInnen, die bei den ÖBB-Haltestellen Klagenfurt West und Lend ein- und aussteigen, von der neuen Buslinie profitieren.“ Für die neue Buslinie, die an Werktagen von 6 bis 20 Uhr und am Samstag von 6 bis 14 Uhr geführt werden soll, werden in der Anzengruberstraße, der Koschatstraße sowie auf dem Park & Ride-Parkplatz West zusätzliche Haltestellen errichtet. Die Kosten für das Jahr 2017 belaufen sich – exklusive der Errichtungskosten für die Haltestellen – auf 282.311 Euro.

FPÖ verzögert Bus-Lösung in Wölfnitz

Nach dem Protest gegen die Kürzung der Buslinie 31 holte Stadtrat Frank Frey die betroffenen BürgerInnen und VertreterInnen der Stadtwerke sofort an einen Tisch, um einen Kompromiss zu erzielen. In der heutigen Stadtsenatssitzung wurde die Lösung aber von FPÖ-Vizebürgermeister Scheider und Stadtrat Germ boykottiert.
Heute hätte auf Antrag von Stadtrat Frank Frey die Kompromisslösung für die Linie 31 beschlossen werden sollen. Diese sah vor, auf dem Teilstück zwischen Wölfnitz Ort und der Haltestelle Mantschehofgasse Zusatzkurse an Werktagen in der Früh und zu Mittag – auf Vorschlag der Bürgerinitiative – zu führen. „Im Sinne der vielen Schulkinder ist diese Maßnahme absolut notwendig“, betont Öffi-Stadtrat Frank Frey, der nach dem Protest gegen die Kürzung der Buslinie 31 die Betroffenen und VertreterInnen der Stadtwerke sofort an einen Tisch holte, um eine Lösung zu finden.
„In unverantwortungsvoller Weise haben FPÖ-Vizebürgermeister Scheider und Stadtrat Germ diesen Beschluss heute verhindert!“, versteht Frey die Vorgangsweise der FPÖ nicht, die die Abstimmung über seinen Antrag durch die Verlagerung in die Gemeinderatssitzung am 18. Oktober 2016 unnötig verzögern. „Ich werde mich aber selbstverständlich dafür einsetzen, dass die Busse in der ausverhandelten Weise zum Einsatz kommen werden!“, versichert Frey.

Molitschnig: Bewachten Radabstellplatz kostenlos anbieten!

Klagenfurt (13.05. 2016) Gemeinderat Elias Molitschnig fordert, den bewachten Radabstellplatz beim Klagenfurter Strandbad gratis anzubieten.  

Nachdem es beim Klagenfurter Strandbad immer wieder zu Diebstählen von Fahrrädern kommt, wird auch heuer wieder ein bewachter Abstellplatz – um einen Euro pro Tag oder 32 Euro für die ganze Saison – angeboten. „Ich begrüße das Service, bin aber der Meinung, dass es von den Stadtwerken oder der Stadt Klagenfurt kostenlos zur Verfügung gestellt werden müsste. Schließlich ist es zu unterstützen, dass die Badegäste umweltfreundlich mit dem Fahrrad zum See fahren“, findet Gemeinderat Elias Molitschnig.

„Es ist auch nicht einzusehen, warum RadfahrerInnen für ihren Parkplatz zahlen müssen, während AutofahrerInnen weiterhin gratis parken“, kritisiert Molitschnig, der in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag einbringen möchte. „Die Stadtwerke Klagenfurt AG sollte ihren Badegästen, die das Fahrrad nutzen, um es dann platzsparend vor dem Strandbad abzustellen, belohnen und nicht bestrafen“, so Molitschnig, der eine Querfinanzierung des Rad-Services über Parkgebühren (Anm. bei Autos) vorschlägt.

„Es müssen Anreize geschaffen werden, ohne Auto ins Strandbad zu kommen. Deshalb wäre die Einführung einer Parkgebühr – bei gleichzeitiger Senkung der Eintrittspreise – eine Option. Dafür könnten zusätzliche Busse zum Strandbad fahren“, so Molitschnig, der sich eine Diskussion über eine sinnvolle Parkraumbewirtschaftung und die Förderung des Rad- und Busverkehrs wünscht. „Natürlich muss bei diesem Thema auch die Bevölkerung eingebunden werden.“

 

Frey fordert mehr Service für Busfahrgäste!

Klagenfurt (20.01. 2015) Busse im Viertelstundentakt, 200 bis 300 Meter zur nächsten Haltestelle – das möchte Gemeinderat und Grünen-Spitzenkandidat Frank Frey in Klagenfurt umsetzen, um die Menschen „auf den Bus zu bringen“.
„Einige Maßnahmen könnten ohne großen finanziellen Aufwand sofort umgesetzt werden“, so Frey, der das Service für Klagenfurts Busfahrgäste deutlich verbessern möchte. „Es geht schlicht und einfach um die Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs und die Akzeptanz in der Bevölkerung.“

Unflexibel ist für Frey derzeit das „Kundenservice Mobilität“ am Heiligengeistplatz: „Das sperrt bereits um 14 Uhr zu, was mit Kundenfreundlichkeit nichts zu tun hat“, kritisiert er.

Deutliche Verbesserungen braucht es auch bei der Fahrgastinformation, die aus Freys Sicht „mittelalterlich“ ist. „Als Erstes müssen einmal alle Haltestellen mit einem übersichtlichen, leicht lesbaren Fahrplan ausgestattet werden.
Der zweite Schritt sind elektronische Echtzeit-Angaben, damit die Fahrgäste sofort über die Abfahrts- und Wartezeiten sowie über etwaige Verspätungen Bescheid wissen“, fordert Frey eine deutliche Verbesserung der Fahrplanauskunft und eine qualitative Aufwertung der Bushaltestellen. „Die Fahrgäste sollen auf die Minute genau wissen, wann der nächste Bus kommt. In anderen Städten ist das bereits selbstverständlich.“

Frey: Günstigere Bustickets, bessere Vernetzung

Klagenfurt (12.01. 2014) Um die Grüne Verkehrswende in der Landeshauptstadt voranzutreiben braucht es mehrere Maßnahmen, betont heute Bürgermeisterkandidat Frank Fey. „Ich stehe für eine moderne Verkehrspolitik und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der attraktiv und leistbar sein sollte. Wenn die KlagenfurterInnen mit dem Bus schneller, bequemer und günstiger von A nach B kommen, lassen sie ihr Auto in der Garage“, ist Frey überzeugt.

Als ersten Schritt kann sich Frey – wie in den Medien diskutiert – eine günstigere Stadtwerke-Jahreskarte nach dem Grazer Vorbild vorstellen. „Das kann aber nur Hand in Hand mit einer durchdachteren Linienführung gehen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist der neue Verkehrsknotenpunkt Universität – die Schaffung weiterer, attraktiver Verkehrsknotenpunkte in allen anderen Stadtteilen ist der nächste“, unterstreicht Frey, der auch überzeugt davon ist, dass eine Verdichtung des Haltestellen-Netzes wesentlich zur Steigerung der Fahrgast-Zahlen beitragen würde. „Niemand soll in Klagenfurt mehr als 200 bis 300 Meter bis zur nächsten Bushaltestelle gehen müssen!“
Wichtig sind dem Spitzenkandidaten auch „gemeindeübergreifende Lösungen für die vielen PendlerInnen. Die günstigen Stadtwerke-Tickets müssen auch für Nicht-KlagenfurterInnen gelten.“

Ein zentrales Anliegen ist den Grünen auch die Verbesserung der nächtlichen Infrastruktur für Jugendliche. „Taxis können sich viele nicht leisten. Um Jugendlichen ein gefahrloses Heimkommen zu ermöglichen, setzen wir uns für Nachtbusse ein. Diese könnten freitags und samstags bis zwei Uhr Früh zu jeder vollen Stunde verkehren“, so Freys Vorschlag.

Frey/Wulz: Verkehrswende vorantreiben, Umwelt & Gesundheit schützen!

Klagenfurt (12.12. 2014) Neben der Bahnhaltestelle „Klagenfurt West“ wird ab 14. Dezember 2014 einer weiteren langjährigen Grünen Forderung, nämlich die Verbesserung des Netzes der Stadtwerke-Busse im Bereich Waidmannsdorf, nachgekommen. „Seit drei Jahren kämpfen wir dafür. Grundsätzlich begrüßen wir die Erschließung neuer Gebiete, kürzere Fahrwege und den neuen Verkehrsknoten Universität. Nichtsdestotrotz gibt es noch offene Punkte, die es zu klären gilt, u.a. rund um die Errichtung einer zentralen Bushaltestelle im Lakeside Park“, so Umwelt- und Wissenschaftsreferentin Andrea Wulz.
„Im wachsenden Stadtteil Waidmannsdorf sorgt das große Verkehrsaufkommen für eine negative Umwelt- und Klimaschutzbilanz und gefährdet durch Feinstaub und Lärm die Gesundheit der Menschen, insbesondere die von Kindern und älteren Menschen. Es gibt jedoch ein großes Potenzial, die Menschen zum Umstieg auf umweltverträgliche Fortbewegungsmittel zu bewegen“, ist Wulz überzeugt.

„Es ist höchste Zeit für eine moderne Verkehrspolitik“, betont Gemeinderat und Bürgermeisterkandidat Frank Frey. „Die Linienumstellung in Waidmannsdorf ist ein Schritt in die richtige Richtung“, findet Frey, der weitere Maßnahmen fordert, um die Grüne Verkehrswende voranzutreiben. „Wichtig ist sowohl der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, als auch die Leistbarkeit. Ist man mit dem Bus nicht nur schneller und bequemer, sondern auch günstiger unterwegs, lässt man das Auto stehen“, ist Frey überzeugt.

„Unsere Forderungen: Um 1 Euro pro Tag Busfahren, leicht lesbare Fahrpläne, Ausbau der Busspuren und des Radwegenetzes“, so Frey, der sich auch für eine Verdichtung des Haltestellen-Netzes einsetzt. „Niemand soll in Klagenfurt mehr als 200 bis 300 Meter zur nächsten Bushaltestelle gehen müssen!“

Grüne: Gratis-Busse an Einkaufssamstagen sinnvoller als Gratis-Parken

Klagenfurt (02.12. 2014) „Mit der Parkgebührenbefreiung an den Weihnachts-Einkaufssamstagen wird die Tarif-Aktion der Stadtwerke ad absurdum geführt. Wieso sollte ein Erwachsener 2,10 Euro oder eine Familie 3,40 Euro für den Bus zahlen, wenn das Auto gratis in der Stadt abgestellt werden kann?“, kritisiert Stadträtin Andrea Wulz. „Letzte Woche haben wir im Stadtsenat noch die Tarif-Aktion der Stadtwerke, wonach die Stundenkarte an Adventsamstagen den ganzen Tag gilt, beschlossen. Eine Woche später wird die Parkgebührenbefreiung beschlossen – das ist kontraproduktiv und auch aus Umweltgründen abzulehnen“, so die Umweltreferentin, die „Gratis-Busse statt Gratis-Parken an Einkaufssamstagen“  fordert. „Es ist nicht Aufgabe der öffentlichen Hand, den Individualverkehr zu fördern. Die KlagenfurterInnen wünschen sich leistbare, umweltfreundliche Fortbewegungsmittel. Klagenfurt ist feinstaubbelastetes Gebiet“, erinnert Wulz an die Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Klagenfurter EinwohnerInnen.

Grüne für moderne Parkraumbewirtschaftung und echte Alternativen

Klagenfurt (28.05. 2014) Das derzeitige Chaos rund um Parkraumbewirtschaftung ist für die Grünen „bezeichnend für die derzeitige Chaos-Politik in Klagenfurt: Im einen Moment verteidigt die FPÖ die Parkraumbewirtschaftung und wirft der Wirtschaftskammer billigen Parkraum-Populismus vor, im nächsten Moment geht man vor der WKO in die Knie und will die Gratis-Stunde Parken plötzlich doch einführen“, kritisiert Grünen-Stadträtin Andrea Wulz den „nicht nachvollziehbaren Zick-Zack-Kurs der FPÖ: Die Klagenfurter Bevölkerung fühlt sich verunsichert und gepflanzt. Da werden auf Zuruf unüberlegte Entscheidungen getroffen, ohne sich vorher ernsthaft über die Konsequenzen Gedanken zu machen, geschweige denn die Vor- und Nachteile abzuwägen und die Bevölkerung mit einzubinden.“

Die Grünen werden der Einführung der Gratis-Parkstunde in Klagenfurt bei der Sondergemeinderatssitzung am Montag nicht zustimmen. „Es kann nicht sein, dass in dieser Stadt nur noch auf Zuruf Politik gemacht wird!“, findet Wulz zum Vorstoß des Bürgermeisters klare Worte. „Gibt es seriöse Untersuchungen oder Studien, die Aufschluss darüber geben, ob der Handel von einer Gratis-Parkstunde tatsächlich profitiert?“, fragt sich die Grün-Politikerin. „Die Grünen bezweifeln, dass durch eine Gratis-Parkstunde der Handel angekurbelt wird. Wahrscheinlicher ist, dass die ohnehin schon raren Parkflächen in der Innenstadt wieder durch Dauerparker verstellt werden. Ärger ist also vorprogrammiert!“ Wulz gibt außerdem zu bedenken, dass eine Gratis-Parkstunde ein Einnahmenverlust bei den Parkgebühren zur Folge hätte. „Gleichzeitig werden aber die Ausgaben für die Parkraumüberwachung durch den ÖWD und das Ordnungsamt nicht geringer. Die Stadt kann sich das in finanziell angespannten Zeiten nicht leisten.“

Wulz betont, dass die Grüne Fraktion für eine moderne Parkraumbewirtschaftung ohne Abzocke steht. „Parkgebühren machen Sinn, wenn gleichzeitig attraktive öffentliche Verkehrsmittel und gut ausgebaute Radwege – also echte Alternativen zum Fortbewegungsmittel Auto – angeboten werden. Leider versagt die Klagenfurter Verkehrspolitik in diesen Punkten seit Jahren. Das ist mit ein Grund dafür, warum die derzeit geltende Parkraumverordnung, die 2009 beschlossen wurde, als Parkterror und nicht als kundenfreundliches Parksystem wahrgenommen wird“, so Wulz. 

Die Verkehrspolitik in der Landeshauptstadt ist „von jahrelangen Versäumnissen und Fehlentscheidungen geprägt. Das reicht von der Streichung des Gratis-Citybusses über das gescheiterte Park & Ride-Konzept bis hin zur Umstellung der STW-Busfahrpläne und der Befürwortung neuer Tiefgaragen, wie aktuell beim  Benediktinerplatz. Was in Klagenfurt seit Jahren fehlt, ist ein Gesamtverkehrskonzept. In boomenden Stadtteilen wie Waidmannsdorf, Viktring oder Welzenegg jagt ein Bauprojekt das nächste, Verkehrskonzept gibt es aber keines – der Unmut in der Bevölkerung wächst“, weiß Wulz.  

Die Grünen fordern angesichts der Parkgebührendiskussion erneut ein attraktiveres Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und den Ausbau von Rad- und Gehwegen. „Leider wird in Klagenfurt nach wie vor der Autoverkehr forciert, obwohl die moderne Städteplanung in die entgegengesetzte Richtung geht“, bedauert Wulz. „Grüne Vorschläge zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs gibt es zur Genüge – sie werden nur nicht aufgenommen“. So schlug Gemeinderat und Nationalratsabgeordneter Matthias Köchl bereits im Juli 2013 eine Kostenreduktion beim STW-Bus-Jahresticket von derzeit 420 auf 365 Euro vor – nach dem Motto: „1 Euro pro Tag ist genug!“ Weitere sofort zu realisierende Maßnahmen wären die Ausweitung des 60-Minuten-Tickets auf 90 Minuten und der Ausbau der Busspuren. „Der öffentliche Verkehr muss gegenüber dem motorisierten Individualverkehr Vorrang haben!“, so Köchl.

Auf den Bus gekommen: Grüne begrüßen neues Konzept für Waidmannsdorf

Klagenfurt (19.02. 2014) Mehrmals haben die Grünen auf sinkende Fahrgastzahlen und das verbesserungswürdige Busnetz der Stadtwerke Klagenfurt hingewiesen und sich für eine Überarbeitung desselbigen eingesetzt. Nach mehreren Anträgen, zuletzt einem Dringlichkeitsantrag zur Wiedereinführung der 90er Buslinie (im Dezember 2013) und einer Unterschriftenaktion in Waidmannsdorf (2013), kommt nun Bewegung in den öffentlichen Verkehr: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Aktionen gefruchtet und die Stadtwerke den dringenden Handlungsbedarf in Waidmannsdorf erkannt haben. Im bevölkerungsreichsten Stadtteil Klagenfurts war der Unmut nach der Umstellung des Busnetzes im Jänner 2011 am größten, viele Fahrgäste gingen verloren. Nun gilt es, diese wieder für den Bus zu gewinnen und auch neue BürgerInnen zum Umsteigen zu bewegen“, betont Grünen-Stadträtin Andrea Wulz.

„Die Grünen haben nicht locker gelassen und permanent auf die schlechten Busverbindungen in Waidmannsdorf und den dringenden Handlungsbedarf aufmerksam gemacht. Das hat natürlich den Druck auf die Verantwortlichen, vom Bürgermeister über den Verkehrsreferenten bis hin zu den Stadtwerken, erhöht“, so Wulz, die sich weiter für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Klagenfurt einsetzen will, denn: „Mit einem Anteil von nur 6 Prozent beim öffentlichen Verkehr ist Klagenfurt im österreichweiten Landeshauptstädte-Vergleich Schlusslicht (Quelle: Studie VCÖ, 2013). Damit sich das ändert, braucht es noch mehr neue Konzepte. Auch in den anderen Stadtteilen gibt es Probleme und eine Reihe von Lösungsvorschlägen“, so die Stadträtin, die mit dem Verein „Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt“ (WFK) und „Fahrgast Kärnten“ in Kontakt ist. „Die Grünen werden weiterhin auf Schwachstellen im Busnetz aufmerksam machen, Verbesserungsvorschläge anregen und die Stadtwerke unterstützen.“