Grüne Klagenfurt

Grüne sind gegen weitere Einkaufszentren

Klagenfurt (26.06. 2013) In der gestrigen Stadtsenatssitzung waren auch die Pläne für ein neues Einkaufszentrum neben der Kapuzinerkirche Thema. Grünen-Stadträtin Andrea Wulz warnt davor, einen Fehler zum zweiten Mal zu begehen: „Ich erinnere nur an die Proteste gegen die City Arkaden: Die Bedenken der Klagenfurter Kaufleute und die Kritik aus der Bevölkerung wurden ignoriert, Tausende Unterschriften vom Tisch gewischt. Das darf nicht noch einmal so passieren“, sagt  Wulz. „Heute wissen wir, dass die negativen Folgen, vor denen wir damals gewarnt haben, eingetreten sind: Viele Geschäfte haben zugesperrt, vor allem südlich des Neuen Platzes, aber auch westlich des Alten Platz, in der Bahnhofstraße usw. sind Frequenz- und Kaufkraftverlagerung deutlich spürbar“, so die Grünen-Stadträtin. „Weiters ist bekannt, dass die Kaufkraft – aufgrund der gestiegenen Lebenserhaltungskosten – generell sinkt.“

Aus diesen Gründen erteilen die Grünen weiteren Einkaufszentren in der Innenstadt als auch am Stadtrand eine Absage. „Die Politik ist gefordert, sich lieber um ein kreatives Leerflächenmanagement (http://klagenfurt.gruene.at/Gruene-fordern-kreatives-Leerflaechenmanagement) als um die Genehmigung weiterer Einkaufszentren zu kümmern. Es gilt, dem Geschäftssterben in der Innenstadt mit wirksamen Maßnahmen gegenzusteuern und es nicht noch zu beschleunigen“, so Wulz abschließend.

Grüne Infos aus dem Stadtsenat

StRin Maga Andrea Wulz fasst die wichtigsten Themen der heutigen Stadtsenatssitzung zusammen:
<ul><li>Abteilung NEU „Kommunale Dienste&quot;: Zu einer sehr überraschenden Information kam es heute noch vor Beginn der Stadtsenatssitzung. „Kurz vor Beginn des Stadtsenats wurde ich davon in Kenntnis gesetzt, dass zukünftig die Abteilungen Straßenbau/Verkehr und Entsorgung zusammengelegt und fortan unter der Abteilung ?Kommunale Dienste’ geführt werden!“, informiert StR<sup>in </sup>Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz. Der Leiter der Abteilung Entsorgung DI Alfred Kropfitsch tritt seine Pension demnächst an. Die Stadt setzt nun die erste Einsparmaßnahme in punkto Personal und besetzt diesen Posten nicht nach. Zukünftiger Leiter der Abteilung ?Kommunale Dienste’ ist DI Josef Wogrin, welcher derzeit das Amt des Abteilungsleiters für öffentlichen Verkehrs besetzt. StR<sup>in </sup>Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz begrüßt den Sparkurs der Stadt, doch findet die Art und Weise, wie so weit reichende Entscheidungen getroffen werden befremdend: „Ich erwarte mir bei so wichtigen Beschlüssen früh- und rechtzeitig informiert zu werden und nicht kurz vor Beginn der Sitzung! Diese Art der Informationsvermittlung knüpft an die Scheucher-Ära mit seiner Rasenmäher-Politik an, von der ich mir wünsche, Abstand zu nehmen!“, so Wulz. Außerdem stehe nach Wulz neben der Verwaltungsreform auch noch ein durchdachtes Personalmanagement-Konzept aus. „Hier muss eine objektive Empfehlung abgegeben werden, welche Positionen nachbesetzt werden müssen und wo Einsparungen getroffen werden können!“ <p></p></li><li>SOKIBE:&nbsp;In der heutigen Stadtsenatssitzung erfolgte ein Bericht zum SOKIBE-Konzept, in welches zukünftig auch das Familienreferat eingebunden wird. <p></p></li><li>Kinderspielplätze:&nbsp;Ausführlich wurde heute über die aktuelle Lage der Kinderspielplätze in Klagenfurt berichtet. „Hier sind wir uns einmal alle einig, dass auch die kleineren Kinderspielplätze für die Stadt Klagenfurt erhalten bleiben, denn gerade diese bieten Frei- und Spielraum für unsere Kinder!“, so Familienreferentin Wulz. <p></p></li><li>Autofreier Tag 2009: In der heutigen Stadtsenatssitzung präsentierte Umweltreferentin StR<sup>in </sup>Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz das neue Konzept des Autofreien Tages 2009. „Der Autofreie Tag 2009 findet heuer am selben Tag wie das Biofest statt. Dadurch können wir wertvolle Synergien nutzen, da sich die Zielgruppen ähneln und positiv ergänzen. Dieser Tag soll wesentlich zur Bewusstseinsbildung für alternative Mobilität beitragen und den KlagenfurterInnen vermitteln, dass das Auto nicht das einzige Fortbewegungsmittel ist!“, betont Wulz. Zentrum des Autofreien Tages 2009 ist der Neue Platz. Durch eine Erweiterung werden erstmalig auch die City Arkaden miteinbezogen, wodurch vor allem die Nord-Süd-Achse belebt werden soll. Der Autofreie Tag 2009 findet am 25.09.2009 statt - ein diesbezüglicher Grundsatzbeschluss wurde in der heutigen Sitzung gefasst. <p></p></li><li>Seeeinbauten: Heftige Diskussionen lösen seit geraumer Zeit diverse Seeeinbauten wie beispielsweise der so genannte „Hirsch-Steg“ in der Klagenfurter Wörthersee-Ostbucht aus. Im heutigen Stadtsenat berichtete Umweltreferentin Wulz über die Problematik rund um die daraus resultierende Beeinträchtigung des Landschafts- und Ortsbildes. „In der Causa Hirsch läuft bereits ein Verfahren. Generell ist zu sagen, dass solche Aufbauten abzulehnen sind!“, so Wulz. Demnächst soll diesbezüglich ein Gespräch mit Bürgermeister Scheider und Mathiaschitz, Referentin für Stadtplanung, stattfinden. <p></p></li><li>Zukunfstwerkstatt des Klagenfurter Bündnis für Familien: aus dem ehemaligen, von Familienreferentin Wulz ins Leben gerufene Familiengipfel hat sich das Klagenfurter Bündnis für Familien gebildet. „40 Organisationen sind Teil dieses Bündnisses und sind unter der Abteilung Familienservice angesiedelt. Wertvolle Ideen und Projekte entstehen unter diesem Bündnis! Die Elternbildungs-Broschüre ist beispielsweise eines dieser Projekte, welche wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität von Klagenfurter Familien beitragen!“, berichtet Wulz. <p></p></li><li>Treffpunkt Pubertät: StR<sup>in </sup>Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz berichtete in der heutigen Stadtsenatssitzung über die Themenabende für Eltern pubertierender Kinder namens „Treffpunkt Pubertät“. „Insgesamt hat es heuer vier Veranstaltungen gegeben. Der Treffpunkt Pubertät bietet ein niederschwelliges Angebot für Mütter und Väter in einer oft schwierigen Phase ihrer Kinder!“, informiert Wulz. Gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk und dem Familienservice der Stadt Klagenfurt wird es auch im Herbst mit dieser Veranstaltungsreihe weitergehen: „Mich freut es, dass auch immer mehr Väter dieses Angebot in Anspruch nehmen und sich informieren, diskutieren und neue Kontakte knüpfen. Aufgrund des Erfolges und der zahlreichen TeilnehmerInnen werden wir auch für kommenden Herbst ein interessantes Programm zusammenstellen!“, so Wulz abschließend. <p></p></li></ul>

Innenstadtsterben: Bahnhofstraße & Co.

Dem am vergangenen Samstag stattgefundenen Krampuslauf folgt lautes Grollen der betroffenen Innenstadtkaufleute. Denn nicht jeder war begeistert von den herumlaufenden Pärchten: „Aufgrund des jährlich stattfindenden Krampuslauf waren Bahnhofstraße, Burggasse und die 8.-Mai-Straße sowie der Fleischmarkt in Klagenfurt für Autos gesperrt und mit Absperrgittern abgeriegelt! Aus Sicherheitsgründen gut für die Besucher, schlecht aber für die betroffenen Kaufleute!“, berichtet StRin Maga Andrea Wulz, Organisatorin des Runden Tisches zum Thema Innenstadtkaufleute. „Im Zuge der Gespräche des Runden Tisches wurde immer wieder erwähnt, dass solche Events zwar Besucher in die Innenstadt bringen und toll für die Gastronomie sind, dem Handel aber nicht viel Gewinn bringen!“, informiert Wulz und fügt hinzu: „Ein betroffener Kaufmann bestätigte mir, dass die Geschäfte der abgesperrten Straßenteile wie ausgestorben waren. Er sperrte sein Geschäft auf einem langen Einkaufssamstag schon um 14:00 Uhr zu! Seiner Meinung nach ein herber Verlust!“

Während die Kaufleute der Bahnhofstraße &amp; Co. sich nach Kundschaft sehnte, herrschte buntes Treiben in den City Arkaden: „Zeitungsberichten zufolge waren die Einkaufszentren regelrecht überfüllt! Viele Innenstadtkaufleute klagen, dass sie von der Absperraktion für den Krampuslauf nichts gewusst haben bzw. zu spät informiert wurden! So kann es einfach nicht weitergehen!“, kritisiert StRin Maga Andrea Wulz. Nach der Grün-Stadträtin ist einmal mehr das Stadtmarketing gefordert, solche Events wie den Krampuslauf entsprechend mit den Innenstadtkaufleuten abzuklären. „Damit sich die zukünftige Stadtmarketing-Chefin ein Bild der Situation machen kann, soll sie ein Zeichen setzen und anstelle der Büroräumlichkeiten im Palais Fugger leerstehende Geschäftsflächen beispielsweise in der Bahnhofstraße oder Priesterhausgasse anzumieten!“, fordert Wulz. Immerhin stehen über 6.000 Wohnungen in der Klagenfurter Innenstadt leer und auch die leerstehenden Geschäftsflächen nehmen zu. „Es stimmt schon, dass die Mieten sehr hoch sind, vor allem am Alten Platz. Aber es gibt auch günstige Geschäftsflächen, welche mit 600 Euro für 125 m² leistbar sind. Eine Büro-Verlegung des Stadtmarketings wäre meiner Meinung nach der erste Schritt für mehr Kooperationsbereitschaft mit den Innenstadtkaufleuten!“, schließt StRin Maga Andrea Wulz.

Innenstadt: Impulse setzen!

„Die Wiederbelebung der Klagenfurter Innenstadt wird das Stadtmarketing noch viel Kraft und Mühe kosten!“, informiert StRin Maga Andrea Wulz, welche sich das Ziel gesetzt hat, sich für die Kaufleute der Klagenfurter Innenstadt einzusetzen und zur Verbesserung der tristen Geschäfte-Situation beizutragen. Der Einkaufstempel City Arkaden war den Grünen Klagenfurts immer schon ein Dorn im Auge: „Unsere Befürchtungen bestätigen sich: die Anbindung der City Arkaden an die Innenstadt ist leider nicht gelungen!“, so Wulz und fügt hinzu: „Schon vor der Eröffnung des Einkaufszentrums gab es Pläne und Ideen für die Anbindung seitens Stadtmarketing, wie zum Beispiel die Überdachung der Wienergasse! Geplant wurde viel, doch umgesetzt leider wenig!“

StRin Maga Andrea Wulz wird einige Vorzeigestädten wie beispielsweise Lienz besuchen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Laut Wulz existiert eine Vielzahl an Bewerbungsmöglichkeiten auch für die Klagenfurter Innenstadt. StRin Maga Andrea Wulz fordert daher das Stadtmarketing auf, „sich an den Vorzeigestädten ein gutes Beispiel zu nehmen und zukünftig Impulse für die Klagenfurter Innenstadt zu setzen!“

Neues Stadtmarketing soll besser auf Zusammenarbeit setzen!

<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">Personelle Veränderungen und die Umstrukturierung des Klagenfurter Stadtmarketings wecken hohe Erwartungen auch bei den Klagenfurter Grünen. Der heiß diskutierter Vorschlag, dass zukünftig das Stadtmarketing in die Tourismusabteilung eingegliedert wird, findet auch bei StR<sup>in </sup>Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz großen Anklang: „Im Zuge meiner Befragung der Innenstadtkaufleute hat sich herauskristallisiert, dass eine Unzufriedenheit mit dem derzeitigen Stadtmarketing herrscht. Generell muss die Kärntner Landeshauptstadt besser beworben werden - und zwar nicht nur in Kärnten, sondern im kompletten Alpen-Adria-Raum! Eine enge Zusammenarbeit von Stadtmarketing und Tourismus wäre somit nur wünschenswert!“</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">Grün-Stadträtin Andrea Wulz startete bereits vergangene Woche eine Offensive für die Belebung der Klagenfurter Innenstadt und befragte einige Kaufleute über die momentane Situation der Innenstadt, Verbesserungsvorschläge und über ihre Wünsche. „Das Stadtmarketing betreffend ergeben meine bisherigen Ergebnisse, dass viele Veranstaltungen eher der Gastronomie nutzen als dem Handel. Auch was das Angebot für Familien und Kinder betrifft, müsste seitens Stadtmarketing mehr gemacht werden!“, informiert Wulz und sieht eine massive Verdrängung und Aufteilung der Kaufkraft aufgrund der City Arkaden: „Durch den Bau der City Arkaden ist deutlich eine Verlagerung der Einkaufszone weg von der Bahnhofstraße, Burggasse und vom Neuen Platz, hin in Richtung Alter Platz, Wienergasse und City Arkaden zu erkennen.“ Wulz sieht darin einen der Gründe des Geschäftersterbens in der Innenstadt.</p>

Grüne Warnung wahr geworden

<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">Klagenfurt ein Einkaufs-Eldorado? Die große Auswahl an unterschiedlichen Geschäften in der Klagenfurter Innenstadt lässt kaum Wünsche offen. Doch wie sieht es in der Klagenfurter Einkaufsmeile tatsächlich aus? „Leider haben sich in der letzten Zeit einige Lücken in der Einkaufsmeile der Innenstadt aufgetan. Viele Geschäfte wie beispielsweise das Steckenpferd, Sutami, Deichmann etc. müssen ihre Türen für immer schließen!“, stellt StR<sup>in</sup> Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz fest. Und tatsächlich leeren sich trotz Unterstützung seitens der Landeshauptstadt immer mehr Geschäfte in der Bahnhofstraße, 8.-Mai-Straße sowie am Alten Platz.</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">Bereits vor der Eröffnung des großen Einkaufstempels namens City Arkaden warnten die Klagenfurter Grünen vor einem „Wegbrechen und Sterben der Innenstadt-Geschäfte“. „Unsere Befürchtungen sind leider wahr geworden!“, so Wulz. Die Händler in den City Arkaden klagen ebenfalls über den geringen Umsatz und auch sie bleiben teilweise vor einem Zusperren nicht verschont! Aber warum befindet sich Klagenfurts Einkaufs-Eldorado in einer Krise? StR<sup>in</sup> Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz findet eine Antwort: „Es war bereits absehbar, dass trotz eines Einkaufszentrums in der Innenstadt die Kundenfrequenz nicht steigt. Außerdem ist Kärnten das Bundesland mit der geringsten Kaufkraft in Österreich und somit Schlusslicht!“</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">Gibt es eine Lösung? StR<sup>in</sup> Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz ist fest entschlossen, sich verstärkt für die Geschäftsleute der Innenstadt einzusetzen. In den nächsten vierzehn Tagen wird die grüne Stadträtin den Innenstadtkaufleuten Besuche abstatten, um Wünsche und Anregungen zu sammeln. Nach dieser Bestandsaufnahme veranstaltet StR<sup>in</sup> Mag<sup>a</sup> Andrea Wulz einen Runden Tisch zum Thema „Problemfeld: Shoppingmeile Innenstadt“. Abschließend fordert Wulz das Stadtmarketing auf „mehr Effizienz zu zeigen und endlich aktiv zu werden!“</p>
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Überdachte Fahrradabstellplätze für Klagenfurt!

<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">Grünen Gemeinderat Reinhold Gasper, Fahrradfahrer aus Leidenschaft, macht seit einigen Jahren auf die Fahrrad-Situation in Klagenfurt aufmerksam. Neben der Sicherheit der Radwege sind ebenfalls Fahrradabstellplätze ein wichtiges Thema für GR Gasper: „In der Klagenfurter Innenstadt gibt es keine von Seiten der Stadt errichteten überdachten Fahrradabstellplätze!“ Schon im Jahr 1992 wurde der erste Antrag bzgl. überdachter Fahrradabstellplätze gestellt und in weiterer Folge wurden von GR Gasper zusätzliche Anträge und Anfragen im Gemeinderat eingereicht. „Nichts ist geschehen!“, so der Grünen Gemeinderat, welcher daraufhin folgende Erhebung machte:</p>

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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">In Klagenfurt existiert ein hoher Bedarf an überdachten Fahrradabstellplätzen. Im Ranking um die fahrradfreundlichste Stadt Österreichs findet man die Kärntner Landeshauptstadt an vorletzter Stelle. An folgenden Plätzen sind dringend überdachte Fahr-radabstellplätze dringend notwendig:</p>
<ul type="disc" style="MARGIN-TOP: 0cm"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Polizeizentrum - Buchengasse</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Benediktinerplatz - Dr. Hermanngasse und Lidmannskygasse</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Mießtalerstraße - Landesregierung (zwar neuer Abstellplatz, aber ohne Überdachung)</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Busumkehr Annabichl</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Theaterplatz</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Heuplatz - Gericht/ Uniqa</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Kinoplatz - St. Ruprecht</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Landhaus und Ursulinengasse</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Neuer Platz - Nord-/Südseite</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span>Stauderplatz</span></li></ul>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">GR Reinhold Gasper brachte daher in der letzten Gemeinderatssitzung am 08.04.2008 einen weiteren Antrag ein, dass an den angeführten Stellen die Fahrrad-abstellplätze entsprechend der vorbildlichen, praktisch, modernen Konstruktion im Hinterhof des neuen Landesverwaltungszentrums überdacht werden.</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto"><img src="uploads/RTEmagicC_Foto1.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 199px" alt="" /></p>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">Fahrradabstellplatz bei den City Arkaden - keine Überdachung</h4>
&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_foto2_02.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 451px" alt="" />
<h4>Fahrradabstellplatz Mießtalerstraße - zwar neu, aber Überdachung fehlt!</h4>

<address><img src="uploads/RTEmagicC_foto4.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 199px" alt="" /></address>
<h4>Fahrradabstellplätze bei der WiFi - wieder keine Überdachung und auch keine Ständer!</h4>
<address><strong><img src="uploads/RTEmagicC_foto3.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 451px" alt="" /></strong></address>
<h4 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; TEXT-ALIGN: justify; mso-hyphenate: auto">VORBILDLICH: überdachter Fahrrad-abstellplatz im Hinterhof der Landes-verwaltung</h4>

Grüne: Klagenfurt ist WC-Notstandsgebiet

<blockquote><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: 19.55pt; tab-stops: 273.85pt 337.1pt; mso-line-height-rule: exactly">&nbsp;„Eigene Erfahrung und Beschwerden von Einheimischen und Touristen haben uns bewogen, eine Bestandsaufnahme der öffentlichen WC-Anlagen zu machen“, sagt der Grüne Gemeinderat Reinhold Gasper, „dabei haben wir mit Erschrecken festgestellt, dass Klagenfurt ein WC-Notstandsgebiet ist.“</p></blockquote>

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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Es mangelt weniger an Sauberkeit, aber eine Sanierung einiger Anlagen ist dringend notwendig. Allgemein fällt die geringe Anzahl an WC-Anlagen auf, außerdem die unmöglichen Öffnungszeiten, z.B. werktags nur während der Dienstzeiten. An Sonn- und Feiertagen sind nur jene Anlagen geöffnet, die zwei bis vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt sind. </p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">„Wenn man mit kleinen Kindern in der Stadt unterwegs ist und man dringend ein WC benötigt, ist man in einer schwierigen Situation. Das ist nicht familienfreundlich“, sagt Stadträtin Andrea Wulz. Außerdem gibt es in der Innenstadt, außer in den City Arkaden und am Benediktinerplatz, keine Möglichkeiten ein Kind zu wickeln. Wulz: „Im Rathaus könnte man im Bereich des Behinderten-WC einen Wickeltisch einrichten.“ Die Grüne Stadträtin hat dazu bereits einen Antrag im Stadtsenat eingebracht.</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Laut Statistik betreffend das Jahr 2006 hat die Klagenfurter Innenstadt hat eine Wochenfrequenz von 80.000 Besuchern (Personen über 15 Jahren). Auch im Hinblick auf die EM 2008 wird das Problem mit den öffentlichen WC-Anlagen unterschätzt. „Bei der WM in Deutschland gab es massive Probleme, weil zu wenig WC-Anlagen aufgestellt waren, auch darauf sollten wir vorbereitet sein“, sagt Andrea Wulz. Außerdem stellt sich die Frage wie in den Fanzonen in Innsbruck, Graz und Wien mit dieser Problematik umgegangen wird. Auch der Grüne Landttagsabgeordnete Rolf Holub sieht diesbezüglich in Klagenfurt Handlungsbedarf: „Wir sollten dringend einen Notdurft-Notfallplan erstellen.“</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Die inakzeptable aktuelle WC-Situation hat die Grünen dazu bewogen, die öffentlichen WC-Anlagen in Klagenfurt zu untersuchen. Untersucht wurde die Anzahl der WC-Muscheln, der Pissoirs (Erwachsene, Kinder), Waschbecken, Seifenspender, Papier- oder Stoffhandtücher bzw. Warmluft, behinderten gerechte Einrichtung, Wickelraum, Zugang über Stiege oder Lift, Hinweisschilder und wer für die Instandhaltung und Reinigung zuständig ist (Stadt, Stadtwerke, APCOA).</p>

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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Wir sind zu folgendem Ergebnis gekommen:</p>

<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Gasper: „Klagenfurt benötigt dringend leistungsfähige WC-Anlagen, es kann doch nicht sein, </p>

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<blockquote><ul type="disc" style="MARGIN-TOP: 0cm"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1"><span>dass in der Landeshauptstadt und Fremdenverkehrsstadt an Sonn- und Feiertagen öffentlich zugängliche Toiletten nur in zwei bis vier Kilometer Entfernung vom Stadtzentrum aufgesucht werden können. </span></li></ul>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto"></p>
<ul type="disc" style="MARGIN-TOP: 0cm"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1"><span>dass werktags nach Dienstschluss, außer am Bahnhof, die öffentlichen WC-Anlagen geschlossen sind.</span></li></ul>
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<ul type="disc" style="MARGIN-TOP: 0cm"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1"><span>dass kein einziges WC außer am Bahnhof einen Wickelraum hat, den Männer und Frauen aufsuchen können, ausgenommen der Kasten mit Schaumstoffauflage im Damen-WC am Benediktinerplatz.</span></li></ul>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto"></p>
<ul type="disc" style="MARGIN-TOP: 0cm"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1"><span>dass bei keinem WC Öffnungszeiten angegeben sind und wenn geschlossen, wo das nächste geöffnete öffentliche WC zu finden ist.</span></li></ul>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto"></p>
<ul type="disc" style="MARGIN-TOP: 0cm"><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1"><span>und dass die Beschilderung ausgesprochen mangelhaft ist.</span></li><li style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1"><span></span></li></ul></blockquote>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Insgesamt ergibt das einen unwürdigen, beschämenden Zustand. Mir ist unverständlich, dass jene 17.000 Menschen, die jährlich an Stadtführungen teilnehmen und jene 350 bis 380 Tausend Menschen, die in unserer Landeshauptstadt ihren Urlaub verbringen sowie&nbsp; die 5 bis 6 Millionen Personen, die jährlich Klagenfurt frequentieren, ohne leistungsfähige öffentliche WC-Anlagen auskommen müssen.“</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Details zur Untersuchung entnehmen Sie bitte aus der Tabelle in der Anlage.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; mso-hyphenate: auto">Die Forderung von Gemeinderat Reinhold Gasper, Stadträtin Andrea Wulz und Landtagsabgeordneten Rolf Holub an die Stadt lautet deshalb: Im Bereich der Innenstadt (Standort Rathaus, Eingang Pernhartgasse) mindestens eine ganzjährig sowie Tag und Nacht geöffnete, kostenpflichtige WC-Anlage, wie die am Hauptbahnhof. Ein weiteres derartiges WC soll im Wörtherseebereich am Metnitzstrand, den täglich hunderte - bei Schönwetter tausende - Menschen frequentieren, eingerichtet werden. Außerdem müssen die neuen WC-Anlagen zukünftig in den Stadtplänen eingezeichnet sein.&nbsp; Um das Negative in das Positive umzukehren, will Gasper einen Dringlichkeitsantrag einbringen.</p>

Stadtgarten NEU – Kunst am Bau

Seinerzeit war es üblich, dass an öffentlichen Gebäuden und Wohnbauten sowie sehr oft auch an Ein- und Mehrfamilienhäusern „Kunst am Bau“ üblich war.
Leider wurde mit dieser für das Stadtbild wichtigen Tradition gebrochen (siehe City Arkaden).

Ich stelle daher
den selbstständigen ANTRAG
der Gemeinderat wolle beschließen,

dass am Neubau des Stadtgartenamtes auch „Kunst am Bau“ zum Zuge kommt.

Mietbeihilfen allein bringen keinen Erfolg

„Noch vor Eröffnung des Einkaufszentrums City-Arkaden machen sich Probleme, vor welchen die Grünen bereits seit Jahren warnen, bemerkbar“, so - die dem Klagenfurter Wirtschaftsausschuss angehörende - Gemeinderätin Angelika Hödl. „Bisher hat man es nicht geschafft Maßnahmen für die Attraktivität der Innenstadtgeschäfte zu setzen - jetzt hat man scheinbar erkannt, dass die City Arkaden den Geschäften schaden und will nun die Mietbeihilfen erhöhen“, betont Hödl.
Spät kommt hier die Erkenntnis der Klagenfurter Stadtpolitik, dass sich Betriebe jetzt vorzugsweise eher im Norden des Neuen Platzes ansiedeln wollen und sich damit eine einseitige Verteilung der Innenstadtbetriebe bemerkbar macht. „Die Innenstadtgeschäfte werden sich durch geringe Mietförderungen nicht erholen“, so Hödl. Wichtig wäre es vielmehr sämtliche Geschäftsstraßen, wie auch die Bahnhofstraße, für Kaufleute und Kunden wieder attraktiv zu machen. „Es wurde schlicht und einfach verabsäumt rechtzeitig zu handeln“, kritisiert Hödl.
Villach hat im Vergleich zu Klagenfurt eine Investition von 200 Millionen Euro für eine Altsstadtoffensive geplant - und dies noch bevor das Einkaufszentrum „Atrio“ eröffnet wurde (www.orf.at, 1.12.2005). „In Klagenfurt will man mit 21.000,-- Euro Mietförderungen einem Geschäftssterben entgegenwirken - mit solchen halbherzigen Aktionen kann man das aber nicht schaffen.“ Abschließend stellt sich zudem noch die Frage: „Wie kommen die Klagenfurter SteuerzahlerInnen dazu, diese verfehlte Politik zu finanzieren?“, so Hödl abschließend.