Grüne Klagenfurt

Nach der Schließung der Benediktinerschule soll es ein „Haus der Begegnung“ werden

Die Schließung der denkmalgeschützten Benediktinerschule ist nun fix, der jahrelange Widerstand war leider vergeblich. Daher pocht GRin Schmid-Tarmann darauf, das zentral gelegene Gebäude öffentlich zu nutzen und dafür die besten Vorschläge zu sammeln und zu prüfen. Einen Verkauf an sogenannte Immobilienentwickler sieht sie als Bankrotterklärung für eine nachhaltige und zukunftsweisende Stadtentwicklung!

„In der denkmalgeschützten Benediktinerschule drückten 140 Jahre lang viele Generationen die Schulbank. Jetzt wird ‚meine‘ Schule, die
NMS 7 zum heurigen Schulschluss geschlossen! Der jahrelange Widerstand gegen die Schließung war leider vergebens“, bedauert Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann zutiefst. „Jetzt geht es um die optimale Nachnutzung. Diese Liegenschaft ist wegen ihrer strategischen Lage am Benediktinermarkt im Herzen von Klagenfurt goldeswert. Es muss das Bestreben der Stadt sein, dieses Gebäude als vitales Haus der Begegnung für die BürgerInnen zu öffnen.

Ich sage: Die Stadt ist moralisch dazu verpflichtet, ihr Gebäude selbst weiter öffentlich zu nutzen. Ich schlage also ein Haus der Begegnung mit einer Stadtbibliothek, Mediathek, Vortragssälen und dem lange geplanten Stadtmuseum vor. Einen Verkauf sehe ich als Bankrotterklärung für eine nachhaltige und zukunftsweisende Stadtentwicklung!“

Bis 2020 bleiben die Kinder der VS1 noch hier in ihrer Schule, im Herbst kommen die VolksschülerInnen der Westschule, die renoviert wird, dazu. Diese Zeit bleibt für ein ordentliches Nachnutzungskonzept. „Die Stadt kann das natürlich nicht alleine stemmen. Deshalb wäre eine Beteiligung von Bund und Land anzustreben, will man sich nicht Investoren und deren Profitmaximierungs-Vorstellungen ausliefern“, so die Grüne Wirtschaftssprecherin.

„Mein Vorschlag, ein ‚Haus der Kärntner Literatur‘ daraus zu machen, stieß leider auf Ablehnung.“

http://klagenfurt.gruene.at/ein-kaerntner-haus-der-literatur/