Grüne Klagenfurt

Wulz: Erfolgreiches Integrationsprojekt wird fortgesetzt

Klagenfurt (20.05. 2014) Im Rahmen des Audits „familienfreundliche Gemeinde“ unterstützt Klagenfurt seit 2012 das Projekt HIPPY (Home instruction for partents of preschool youngsters), ein Hausbesuchsprogramm für Eltern von Vorschulkindern. „Bei dem Projekt geht es um Bildungs- und Frühförderung für sozial benachteiligte Familien mit Kindern zwischen 3 und 7 Jahren“, erklärt Familienreferentin Andrea Wulz. „Durch Informationen, Lernmaterialien und persönlicher Begleitung durch eine HIPPY-Trainerin, wird Bildung in die Familie gebracht. Zusätzlich zu den wöchentlichen Hausbesuchen finden regelmäßig Mütter-Gruppentreffen statt. So wird einerseits die sprachliche und soziale Entwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund vorangetrieben, als auch die Kommunikation mit den Eltern verbessert“, so Wulz, die auf die positiven Erfahrungen und Ergebnisse verweist: „Die Eltern werden dazu befähigt, ihre Kinder selbst zu fördern und beim Lernen zu unterstützen. Fast alle HIPPY-Kinder schaffen den Schulreifetest und Schuleinstieg, die betreuten Mütter haben eine bessere Einstellung zu Schule und Bildung.“ Aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Rückmeldungen wird das Projekt HIPPY auch heuer wieder mit einer Subvention unterstützt.

Familienreferentin Andrea Wulz: Klagenfurt lebt Vielfalt

Familienreferentin Stadträtin Andrea Wulz (Die Grünen) präsentierte heute Vormittag mit Familien- und Integrationsbeauftragten Daniela Obiltschnig und Projektpartnern (Vobis, Projektgruppe Frauen, Projekt "Hippy", Österreichischer Integrationsfonds) laufende Maßnahmen zur besseren Integration in Klagenfurt.

Näheres unter http://www.klagenfurt.at/klagenfurt-am-woerthersee/aktuelles-klagenfurt_9949.asp

Bildtext: Klagenfurt lebt Vielfalt: Maria Cervenka (Projektgruppe Frauen), Stadträtin Andrea Wulz, Anja Schneider (Katholische Frauenbewegung, Projekt "Hippy"), Florian Kerschbaumer (Verein Vobis), Martin Häusl (Österreichischer Integrationsfonds) und Daniela Obiltschnig (Familienreferat der Stadt Klagenfurt) präsentierten bei schönstem Frühlingswetter aktuelle Maßnahmen zur Integration in Klagenfurt.
Fotohinweis:  Julia Glinik/Stadtpresse

Am 26. April lädt Stadträtin Andrea Wulz um 19 Uhr ins  Künstlerhaus zum Benefizkonzert des multikulturellen Frauenchors „Sosamma“ ein. Mit dem Erlös des Konzertes werden Integrationsprojekte unterstützt.

Karten
sind im Familienservice der Stadt, Kumpfgasse 20, Telefon: 0463/537-4680 sowie bei der Projektgruppe Frauen, Radetzkystraße 1, Telefon: 0463/502338, erhältlich. 

Alle Infos zum Konzert: http://klagenfurt.gruene.at/Benefizkonzert-Sosamma 

Grüne fordern FPK auf, Polemik zu unterlassen!

Grünen-Politikerin Andrea Wulz (Die Grünen) forderte in einer Presseaussendung FPK-Stadtrat Wolfgang Germ heute dazu auf, auf seinen Parteikollegen Landesfeuerwehrreferenten Uwe Scheuch einzuwirken, um MigrantInnen in Kärnten möglichst rasch – via Änderung des Landesfeuerwehrgesetztes – die Aufnahme in die Freiwilligen Feuerwehren zu ermöglichen. Dabei wurde Germ, früher übrigens Berufsfeuerwehrsprecher und Einsatzleiter,  fälschlicherweise als Feuerwehrreferent der Stadt bezeichnet – „das Referat hat aber sein Parteikollege Bürgermeister Christian Scheider inne. Verwechslungen passieren! FPK-Klubobmann Gerhard Reinisch sollte seine geschmacklosen, persönlichen Angriffe lieber unterlassen!“, so Wulz.  „Uns Grünen geht es – im Gegensatz zur FPK – immer um die Sache. Je schneller eine Gesetzesänderung bewirkt werden kann – ob von Germ oder Scheider vorangetrieben –, desto besser!“

Handeln statt Diskutieren –„Wasser marsch“ für Gesetzesänderung!

Nach den bisherigen Diskussionen um eine Änderung des Landesfeuerwehrgesetzes, MigrantInnen endlich den Zugang zur Freiwilligen Feuerwehr zu ermöglichen, fordern die Grünen Klagenfurts Feuerwehrreferenten Wolfgang Germ dazu auf, endlich zu Handeln und auf seinen Parteikollegen Landesfeuerwehrreferenten Uwe Scheuch einzuwirken. Denn: „Wenn es darum geht, gemeinsam anzupacken, sollte freiwilligen HelferInnen – egal welcher Nationalität – eine Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr nicht verwehrt bleiben“, findet Stadträtin Andrea Wulz (Die Grünen).

Für sie ist Immigration – im Gegensatz zu Scheuch – nämlich „kein Randthema. Wer sich freiwillig für die Allgemeinheit einsetzen möchte, sollte auch das Recht dazu haben.“ Weiter meint die Grünen-Politikerin: „Kärnten sollte neben den anderen Bundesländern nicht als Schlusslicht dastehen, wenn es darum geht, Integration erlebbar zu machen. Einheimische und MigrantInnen Hand in Hand arbeiten und helfen zu lassen, ist eine Win-Win-Situation: Auch die Klagenfurter Feuerwehren brauchen einsatzfähige HelferInnen. Und für die MigrantInnen ist es eine ideale Möglichkeit, Kontakte zu Einheimischen zu knüpfen und sich in die Gemeinschaft zu integrieren!“

Nur noch Kinderpunsch am Weihnachtsmarkt?

„Wenn die FPK ein generelles Alkoholverbot für den Neuen und Alten Platz fordert, dürfte auch am Weihnachtsmarkt, beim Fest der Täler und anderen Veranstaltungen kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden!“, geben die Klagenfurter Grünen zu bedenken. Sie appellieren an SPÖ und ÖVP, sich ebenfalls vom „law & order“-Gehabe der FPK zu distanzieren. „Wenn die Sozialdemokraten wirklich sozial-demokratisch sind und wenn die ÖVP ihrem historischen Anspruch, eine christlich-soziale Partei zu sein, wirklich gerecht wird, steht die FPK mit ihrer Forderung alleine da. Denn es geht hier offensichtlich um das Verbannen von Bedürftigen von öffentlichen Plätzen!“, alarmieren die Grünen.

„Ich würde gerne wissen, ob die Freiheitlichen ihr gefordertes Alkoholverbot auch durchdacht haben“, fragt sich Gemeiderätin Evelyn Schmid-Tarmann als Mitglied des Wirtschaftsausschusses. „Hat die FPK schon mit den Gewerbetreibenden und StandlerInnen gesprochen, die am Weihnachtsmarkt nur mehr Kinderpunsch ausschenken dürften? Was sagt der Wirtschaftsreferent dazu? Falls es dann Ausnahmegenehmigungen für Alkoholausschank gibt, müsste man per Ausweiskontrolle überprüfen, ob die BesucherInnen wohl ja nicht zu der Gruppe der unerwünschten Arbeits- und Obdachlosen gehören. Das ist Diskriminierung von sozial Bedürftigen!“ 

Stadträtin Andrea Wulz: „Der Sozialreferent Bürgermeister Scheider ist gefordert, statt Verboten Lösungen zu suchen. Die Stadt braucht geeignete Tagesaufenthaltsmöglichkeiten für Obdachlose und auch Streetwork muss ausgebaut werden. Das Sozialbudget darf nicht gekürzt werden! Außerdem ist es eine Schande, dass es in unserer Stadt überhaupt Obdachlose gibt, eine Lösung wären betreute Wohngemeinschaften.“

Grüner Appell: MigrantInnen sollen auch in Klagenfurt löschen dürfen!

Die Villacher Feuerwehr möchte es, leider ist es bislang in Kärnten aber noch nicht möglich: Nicht-EU-BürgerInnen in die Freiwillige Feuerwehr aufzunehmen! „In den meisten Bundesländern in Österreich ist das allerdings schon gang und gäbe“, weiß Stadträtin Andrea Wulz (Die Grünen), die an den Klagenfurter Feuerwehrreferenten Wolfgang Germ appelliert, sich für eine Änderung des Landesfeuerwehrgesetzes stark zu machen.

„Es sollte niemand ausgegrenzt werden, der sich ehrenamtlich engagieren will. Gerade im europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit wäre es ein positives Signal, MigrantInnen auch in Kärnten endlich die Möglichkeit einzuräumen, mithelfen zu dürfen“, findet Wulz. Für ZuwanderInnen aus Nicht-EU-Ländern wäre es außerdem eine tolle Gelegenheit, Kontakte zu Einheimischen zu knüpfen und sich in die Gemeinschaft einzugliedern: „Das ist gelebte Integration!“

Feuriges Sommerfest mit grüner Unterstützung

Bei Live-Musik mit Daniela de Lima & Band wurden die fröhlichen Besucher mit heißen Sambarhythmen, Salsa, Merengue, Lambada etc. unterhalten. Am Programm stand auch eine Zumba-Vorstellung, die Kleinsten konnten sich in der Kids Area vergnügen. Grünen-Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann mischte sich unters bunte Publikum und zeigte sich von dem stimmungsvollen Fest begeistert: „Unter anderen Sponsoren haben auch die Klagenfurter Grünen die Veranstaltung unterstützt, weil es von der Stadt keine Subvention mehr gibt. Bis 2010 gab es noch eine jährliche Förderung von 1.000 Euro“, so die Gemeinderätin, für die die Subventionskürzung „beschämend“ ist: „Hier leben viele Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln. Spracherwerb und Kommunikation sind so wichtig. Das LAI ist sehr engagiert, bietet verschiedenste Kurse an und organisiert viele Veranstaltungen“, unterstreicht Schmid-Tarmann die Bedeutung des Institutes.

 

Letzter Tango für Sprachunterricht

Dass
der Kärntner Bildungsreferent und seine ausführenden Organe wenig
Wert auf Bildung legen, zeigen die Schreckens-Kürzungen im
Schulbereich, die zwangsläufig Qualitätsminderungen mit sich
bringen: Stundenkürzungen von LehrerInnen an NMS, im
sonderpädagogischen Bereich, beim Sprachunterricht für Kinder mit
nichtdeutscher Muttersprache, Streichung der Time-out-Klassen, beim
Schulstartgeld, Zusammenlegungen von Gruppen, Auffüllen von Klassen
bis zum Limit etc.

Nach
all diesen massiven Kürzungen und der Streichung des Montessori
Englischunterrichts („Everyday English“) an der VS 10 überrascht
umso mehr, dass statt dessen hier Tanzunterricht auf dem Lehrplan
stehen wird: Die Aktion „Zum Tanz“ mit Andy
und Kelly Kainz, welche zu 50% vom Land gefördert wird, empört
nicht nur Eltern, sondern auch GRin
Evelyn Schmid-Tarmann, Mitglied
des Kollegiums des Landesschulrates.

„Auf
der einen Seite spart man Posten für hunderte LehrerInnen ein,
stopft Klassen voll und streicht den Sprach- und Stütz-Unterricht,
dafür leistet man sich einen Beauftragten für die 10.-Oktober-
Feiern und sponsert Tanzunterricht von Privaten!“, kritisiert
Schmid-Tarmann und fügt hinzu: „Statt die Kinder Sprachen zu
lehren, holt man sich lieber TV-Tänzer. Bestimmt haben die Kinder
Spaß beim Tanzen, doch das können sie privat auch. Ich vermute
gesellschaftspolitisches Kalkül, dass jetzt so massiv bei der
Bildung gespart wird. Soll unsere Jugend einmal zur Event- und
Spaßgesellschaft werden?“ hinterfragt die Grüne
Bildungssprecherin diese Maßnahmen in der Schulentwicklung.

„Der
Kärntner Weg geht genau in die verkehrte Richtung: Bessere Bildung
erhöht die Berufschancen des Einzelnen und erwirtschaftet à
la longue
ein zusätzliches Bruttoinlandsprodukt. Die Grünen sind strikt gegen
jegliche Einsparung im Bildungsbereich“, betont Schmid-Tarmann
abschließend.

NEIN zum Deutschzwang an Schulen: Assimilierung statt sinnvoller Integration?

Anstatt
sich mit den wirklichen Problemen der Kärntner Schulen auseinander
zu setzen, lässt sich Bildungsreferent Uwe Scheuch viel lieber neues
Konfliktpotenzial einfallen: Zwang zu Deutsch. An einer katholischen
Privatschule in St. Johann im Pongau dürfen SchülerInnen auch bei
privaten Gesprächen zur besseren Integration nur mehr Deutsch
untereinander reden. Kärntens Bildungsreferent Scheuch zeigt sich
sehr angetan von dieser Sprach-Maßnahme und würde daher diese
Initiative gerne in Kärnten umsetzen. Doch im gemeinsamen Europa des
21. Jahrhunderts gibt es sicherlich effizientere pädagogische
Maßnahmen für den Spracherwerb als den Zwang in den Schulen
ausschließlich eine Sprache sprechen zu dürfen! Das erinnert eher
an unselige Zeiten!“, äußert sich Zalka Kuchling,
Elternvertreterin im Kollegium des Landesschulrates.

Daher
kommt klares NEIN zum Deutschzwang an Schulen von der Grünen
Fraktion: „Gerade Kärnten, das Bundesland mit geringem Anteil an
Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache – im Ballungszentrum
Klagenfurt sind es 13,2% - soll dem Beispiel einer Salzburger
Privatschule zum Deutschzwang folgen? Sollen die Lehrkräfte in den
Pausen Sprachpolizei spielen?“, wundert sich GRin
Evelyn Schmid-Tarmann, Bildungssprecherin der Klagenfurter Grünen.
Dass der Schulreferent des Landes Kärnten/Koroska auch nur im
Entferntesten an solchen „pädagogischen Maßnahmen“ Gefallen
findet, lässt sich nach Meinung von Kuchling nur mit der
abzulehnenden, weil diskriminierenden politischen Positionierung
seiner Partei in der Kärntner Sprachenfrage erklären. „Im
zweisprachigen Kärnten sind verantwortungsvolle Schulbeauftragte
gefordert, die dem sprachlichen Reichtum des Landes gerecht werden“,
so Kuchling. In diesem Zusammenhang ist z. Z. bei der Novellierung
des Minderheitenschulwesens ein friedensfördernder, nachhaltiger
politischer Zugang die Voraussetzung. „Genauso gehört im Sinne der
Nutzung von vorhandenen menschlichen Ressourcen auch die Förderung
der Erstsprachen von MigrantInnen und nicht deren Sprechverbot!“,
betont die Grüne Fraktion. „Ich bin der Meinung, dass man
SchülerInnen im öffentlichen Raum nicht verbieten kann, sich in
ihrer Muttersprache zu unterhalten. Schließlich drücken wir uns in
der Muttersprache aus, wenn wir über persönliche Dinge sprechen.
Daher ist der Deutschzwang weder konstruktiv noch zielführend und
vor allem politisch sehr fragwürdig!“ betont Schmid-Tarmann.

Die
Grünen Vertreterinnen im Landesschulrat sind sich einig: „Ein
Schulreferent, der Diskriminierung von Kindern öffentlich
befürwortet, hat in dieser Position nichts verloren!“
Schmid-Tarmann und Kuchling fordern daher Scheuchs Rücktritt.

Grüne Infos aus dem Sonder-Stadtsenat

StRin Maga Andrea Wulz fasst die wichtigsten Punkte der heutigen Sonder-Stadtsenatssitzung zusammen:

In der heutigen Sonder-Stadtsenatssitzung präsentierte der Klagenfurter Gleichstellungsbeirat den Maßnahmenkatalog zur Verbesserung einer barrierenfreien Landeshauptstadt. Bereits im Vorfeld machten Menschen mit Behinderung im Zuge der Aktion „Stolpersteine“ auf Barrieren in Klagenfurt aufmerksam. „Thematisiert wurden nicht nur die Höhe von Verkehrsschildern und akustische Ampelanlagen, sondern auch der Punkt Mobilität wie beispielsweise die Anpassung des Behindertentaxi-Zuschusses sowie die Unterstützung für ein rollstuhltaugliches Taxi!“; berichtet StRin Maga Andrea Wulz. Der Gleichstellungsbeirat ersuchte in der heutigen Sondersitzung die Stadtsenatsmitglieder bei ihren Ausschüssen, die das Thema Menschen mit Behinderungen bzw. Barrierefreiheit betreffen, den Gleichstellungsbeirat als beratendes Gremium stärker miteinzubeziehen. „Für mich ist die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen ein großes Anliegen. So ist beispielsweise die Organisation ?Integration:Kärnten’ in meinem Familiengipfel überall eingebunden und auch im Frauenreferat arbeiten wir beispielsweise mit gehörlosen bzw. gehörbeeinträchtigten Frauen zusammen!“; informiert Frauen- und Familienreferentin Wulz und fügt hinzu: „Auch im sozialen Wohnneubau achte ich darauf, dass bei Ausschreibungen auch Barrierefreiheit berücksichtigt wird!“

Als besonders positiv sieht StRin Maga Andrea Wulz die korrekte Überarbeitung des Stadtführers „Klagenfurt barrierefrei erleben“. „Zu guter Letzt richtete der Gleichstellungsbeirat einen Wunsch an den Stadtsenat, dass ein taktiler Drucker angeschafft wird. Dieser Drucker ermöglicht es, dass Grafiken und Stadtpläne auch für blinde Personen erfassbar werden!“, informiert Wulz abschließend.