Grüne Klagenfurt

Motschiunig: Sommerkinderbetreuung ist gesichert!

Klagenfurt (08.04. 2016) Clubobfrau Margit Motschiunig freut sich über die Rettung des Kinderbetreuungsprojektes SOKIBE und begrüßt, dass die Abwicklung künftig über das Familienreferat der Stadt Klagenfurt erfolgt.

„Jetzt ist es amtlich: Der frühere SOKIBE-Organisator steht, wie von den Grünen bereits vermutet, für die weitere Betreuung des Projekts nicht mehr zur Verfügung“, nimmt heute Clubobfrau Margit Motschiunig zu den aktuellen Entwicklungen rund um das Kinderbetreuungsprojekt im Sommer Stellung.

Motschiunig forderte bereits vor einigen Tagen eine langfristige Absicherung der Sommerbetreuung von Kindern zwischen 5 und 12 Jahren*. Dass SOKIBE nun über das Ressort von Familienreferentin Ruth Feistritzer abgewickelt wird, begrüßt Motschiunig. „Damit nimmt die Stadt Klagenfurt bei der Sommerkinderbetreuung wieder selbst das Zepter in die Hand“, freut sich die Grüne Clubobfrau.

*http://klagenfurt.gruene.at/motschiunig-stadt-soll-sommerkinderbetreuung-wieder-selbst-in-die-hand-nehmen/

Motschiunig: Stadt soll Sommerkinderbetreuung wieder selbst in die Hand nehmen!

Klagenfurt (01.04. 2016) Die Stadt Klagenfurt soll die Kinderbetreuung im Sommer wieder selbst in die Hand nehmen, fordert heute Clubobfrau Margit Motschiunig aufgrund der Unsicherheiten rund um eine insolvente Werbeagentur. „Die Sicherstellung einer pädagogisch wertvollen Sommerkinderbetreuung ist Aufgabe der Kommune.“

„Wie kommen die Eltern dazu, sich wegen einer insolventen Werbeagentur Sorgen über die Betreuung ihrer Kinder im Sommer machen zu müssen?“, fragt sich Clubobfrau Margit Motschiunig, die eine langfristige Absicherung der Sommerbetreuung von Kindern zwischen 5 und 12 Jahren in Klagenfurt fordert.

„Dass die Stadt die Sommerkinderbetreuung damals ohne Ausschreibung einem Verein, der mit einer mittlerweile überschuldeten Werbeagentur in Verbindung steht, übergeben hat, war eine äußerst fragwürdige Entscheidung“, kritisiert Motschiunig.

„Es ist Aufgabe der Kommune, den Klagenfurter Familien eine bedarfsgerechte und preiswerte Sommerkinderbetreuung anzubieten“, betont Motschiunig. „Deshalb soll die Stadt Klagenfurt die Sommerbetreuung von Kindern zwischen 5 und 12 Jahren auch wieder selbst in die Hand nehmen – mit attraktiven, kreativen und pädagogisch wertvollen Angeboten.“

Grüner Erfolg: Kinderfreundliche Hausordnung beschlossen!

Klagenfurt (16.12. 2014) Auf Antrag von Familienreferentin Andrea Wulz wurde heute eine Kinder- und generationenfreundlichen Hausordnung, erarbeitet durch das Familienservice und die Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Kärntens, beschlossen. Zielgruppe sind Bauträger, Genossenschaften und Hausverwaltungen, die die Hausordnung für ihre Anlagen übernehmen sollen. „Immer wieder gibt es Beschwerden über Kinderlärm in Wohnanlagen“, kennt Familienreferentin Andrea Wulz die Problematik. „Kinder brauchen das freie Spielen für ihre gesunde Entwicklung, umgekehrt haben ältere Menschen ein höheres Ruhebedürfnis. Das führt zwangsläufig zu Konflikten, wo Verständnis und Wertschätzung gefragt sind“, so Wulz, die sich schon seit längerem für eine Kinder- und generationenfreundliche Hausordnung auf Basis der Kinderrechte und nach dem Vorbild von Graz, Salzburg und anderen Städten einsetzt. „Nach Rücksprache mit Bauträgern, Genossenschaften und MieterInnen wurde diese nun entwickelt, mit der Zielsetzung, mehr Bewusstsein für die Bedürfnisse der MieterInnen aller Generationen zu schaffen“, freut sich Wulz. „Die kinder- und generationenfreundliche Hausordnung soll als Instrument zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens in Wohnanlagen dienen“, so die Familienreferentin. „Klagenfurt ist seit 2012 familienfreundliche Gemeinde und setzt eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit. Mit der kinderfreundlichen Hausordnung gehen wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung!“ 

Forschungsprojekte und Institut für Wirtschaftswissenschaften: Auf Antrag von Wissenschaftsreferentin Andrea Wulz wurden heute Förderungen für ausgewählte Forschungsprojekte an der Alpen-Adria-Universität sowie eine Subvention für das Institut für Wirtschaftswissenschaften beschlossen, das im Jahr 2014 sein 30-jähriges Bestehen feiert.

Business Frauen Center und Projektgruppe Frauen: Auf Antrag von Frauenreferentin Andrea Wulz wurde dem Business Frauen Center (BFC) eine Subvention gewährt. „Das BFC wurde durch eine Privatinitiative von engagierten Frauen aus der Wirtschaft im November 2000 gegründet. Mittlerweile besteht das Netzwerk aus etwa 3.000 Frauen und vielen namhaften Unternehmen aus Südösterreich“, berichtet Wulz. Seinen Hauptstandort hat das BFC in Klagenfurt. In den letzten Jahren wurden zahlreiche erfolgreiche Projekte, u.a. der Ausbildungslehrgang für Aufsichtsrätinnen oder das Projekt „MiM“ (Mama im Management), durchgeführt. Ebenfalls eine Subvention erhält die Projektgruppe Frauen, die heuer ihr 30-jähriges Jubiläum feierte.

Umweltförderungen: Auf Antrag von Umweltreferentin Andrea Wulz wurden heute Zuschüsse für umweltfreundliche Maßnahmen in der Höhe von insgesamt 2.100 Euro  beschlossen. Gefördert wurden Heizungsumstellungen (auf Biomasse mit automatischer Brennraumbeschickung), der Einbau von Schallschutzfenstern und die Anschaffung von einspurigen Elektrofahrzeugen.

Pflanzensoziologisches Institut: Dem pflanzensoziologischen Institut wird zur Aufarbeitung von Objekten aus dem Nachlass von Univ.-Prof. Lore Kutschera (Botanikerin und Wurzelforscherin) eine Subvention gewährt. 

Der Grüne Gemeinderatsclub bedankt sich bei Stadtrat Peter Steinkellner, der heute in Vertretung der erkrankten Stadträtin Andrea Wulz die Anträge in der Stadtsenatssitzung vorgetragen hat!

 

Wulz: Drohende EKiZ-Schließung zeigt falsche Prioritätensetzung beim Sparen

Klagenfurt (04.12. 2014) Im April feierte das Eltern-Kind-Zentrum noch sein 25-Jahr-Jubiläum, jetzt steht der Verein vor dem Aus. „Bürgermeister Scheider kann das EKiZ anscheinend nicht mehr finanziell unterstützen“, bedauert Familienreferentin Andrea Wulz. „Das EKiZ ist eine der ältesten Einrichtungen für werdende Eltern und Eltern mit Kindern im Kleinkindalter. Im EKiZ erfahren Eltern und Kinder sanfte Begleitung, haben die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen“, hebt Wulz hervor. Die Stadträtin würde eine Schließung dieser wertvollen sozialen Einrichtung sehr bedauern.

„Die Situation ist komplex: Nicht nur die Miete ist das Problem. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Die Zahl der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ist gesunken, notwendige Modernisierungs- und Investitionsmaßnahmen sind seit Jahren budgetär nicht drin. Ab 2016 wird Barrierefreiheit gefordert, was heißt, dass entweder ein Umbau oder neue Räumlichkeiten her müssen. So geht es vielen Vereinen im Sozialbereich “, so Wulz, die hofft, dass die Schließung des EKiZ noch irgendwie abgewendet werden kann. „10.000 Euro würden genügen, damit sich der Verein neu aufstellen kann.“

Die Familienreferentin spart nicht mit Kritik an der Prioritätensetzung des freiheitlichen Sparkurses: „Auf der einen Seite gibt der Bürgermeister das Geld bedenkenlos aus  – wenn ich an seinen verschwenderischen Umgang mit den Repräsentationsmitteln denke, oder die Seebühne, die die Freiheitlichen im Alleingang um 60.000 Euro angekauft haben. Nicht nachvollziehbar ist auch, wenn kommerzielle Veranstaltungen wie die Starnacht oder Kirchtage subventioniert werden, während im Sozialbereich gekürzt wird“, bemängelt Wulz, die bei den Wertigkeiten ein „Umdenken“ fordert.

Wulz: Ruf nach zukunftsfähigen Familienbildern!

Klagenfurt (15.05. 2014) Als erste österreichische Landeshauptstadt wurde Klagenfurt im Mai 2012 das Zertifikat „Familienfreundliche Gemeinde“ verliehen. Mit Maßnahmen wie dem barrierefreien Spielplatz im Europapark, einer familienfreundlichen Hausordnung und dem Gütesiegel für familienfreundliche Betriebe („Fit for family“) beschreitet die Stadt Wege in Richtung mehr Familien- und Kinderfreundlichkeit. „Klagenfurt ist eine lebenswerte Stadt und Kinder sind unsere Zukunft. Die Aufgabe der Politik ist es, Familien zu stärken und zu fördern, den Eltern entsprechende Rahmenbedingungen anzubieten, mit denen sie den modernen Alltag bewältigen können“, betont Familien-Stadträtin Andrea Wulz.

„Frauen und Männer haben gleichermaßen das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, auf Berufstätigkeit (Existenzsicherung) und ein erfülltes Familienleben – und daran muss sich eine moderne Familienpolitik orientieren. Echte Wahlfreiheit gibt es nur, wenn die Rahmenbedingungen, wie attraktive Karenzmodelle, genügend leistbare und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsplätze und mehr Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft (Arbeitszeitverkürzung), passen“, ist Wulz überzeugt.

Viel zu tun gibt es auch im toleranten, respektvollen Umgang miteinander: „Anstatt Mütter – egal ob berufstätig oder nicht – zu unterstützen, wird ihnen immer noch gerne ein schlechtes Gewissen eingeredet. Schön wäre es, wenn Familienmodelle nicht mehr gegeneinander ausgespielt, sondern so stehen gelassen und akzeptiert werden könnten.“ 

Bauprojekt Lichtenfelsgasse: Grüne unterstützen die Eltern und verstehen ihre Sorgen

Klagenfurt (14.05. 2014) Die Grünen haben sich als einzige Partei gegen den Bau des drei- bis viergeschoßigen Parkhauses am Benediktinerplatz, dessen Kundmachung von SPÖ, FPÖ und ÖVP vor wenigen Wochen beschlossen wurde, ausgesprochen. „Wir waren von der Überrumpelungsaktion der anderen Fraktionen sehr überrascht, da ja zuerst alle beteuert hatten, dass das Projekt auf Eis liegt – aus Angst, dass es zum Wahlkampfthema wird“, erinnert Grünen-Clubobfrau Andrea Wulz. Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann ärgerte vor allem der Wortbruch von Planungsreferentin Mathiaschitz, die den Markleuten zuvor in Informationsveranstaltungen wiederholt versichert hatte, dass das Projekt gegen die Stimmen der Grünen nicht umgesetzt wird.

Dass es nun von Eltern der Kinder, die die Benediktinerschule besuchen, Proteste gibt, kommt für die Grünen nicht überraschend. „Wir können die Sorgen der Eltern sehr gut verstehen und sichern ihnen unsere Unterstützung zu. Man hat die Eltern, die von dem Projekt erst aus den Medien erfuhren, ebenfalls überfahren“, so Wulz, die mit mehreren Betroffenen in Kontakt steht.

Schmid-Tarmann kritisiert: „Meine KollegInnen, die an der Schule unterrichten, haben mir bestätigt, dass weder sie noch die Eltern der Schulkinder informiert wurden. Die zu erwartenden Beeinträchtigungen für die Schule haben sich seit 2009 nicht geändert. Und trotzdem haben SPÖ, FPÖ und ÖVP vor kurzem noch felsenfest behauptet, dass es keine negativen Stimmen gibt und alle Betroffenen das Projekt befürworten würden. Außerdem soll die Tiefgaragen-Ein- und Ausfahrt zwischen Schuleingang (Neue Mittelschule) und Marktgebäude sein, was vom Standpunkt der Verkehrssicherheit höchst bedenklich ist.“

Die Grünen bleiben bei ihrer Position: „Wir haben uns gegen das Gesamtprojekt ausgesprochen, da der Bau des Wohn- und Geschäftsgebäudes in der Lichtenfelsgasse an ein drei- bis viergeschoßiges unterirdischen Parkhaus geknüpft ist und mehr Parkplätze automatisch mehr Verkehr anziehen“, so Wulz. Schmid-Tarmann: „Die Grünen stehen für eine moderne Städteplanung, die in die entgegengesetzte Richtung geht: Keine neuen Tiefgaragen, sondern weniger Autos, mehr Öffis, mehr Räder, mehr Lebensqualität. Eine Stadt für Menschen und nicht für Autos."

Ein Mega-Kindergarten mit Problemen

Klagenfurt (17.09. 2013) Mit sechs Kindergartengruppen und fünf Hortgruppen war der Kindergarten mit Hort in der Feldkirchner Straße schon früher einer der größten Österreichs. Im Sommer sind noch zwei Kindergruppen – jene des Kindergartens „Du & Ich“ aus der Waisenhauskaserne – dazu gekommen. Somit hat er der Stadtgemeinde Pressbaum in Niederösterreich den Rang abgelaufen, welche ihren Kindergarten mit sieben Gruppen (noch) als den größten und modernsten Kindergarten Österreichs bezeichnet.

„Der Kindergarten in der Feldkirchner Straße gleicht einer Mega-Anstalt, auf die wir uns nichts einbilden brauchen. Der Abriss der 250 Jahre alten Waisenhauskaserne, die unter Denkmalschutz hätte gestellt werden müssen, war ein Fiasko. Seit 1951 war der Kindergarten „Du & Ich“ in der Waisenhauskaserne beheimatet. In den letzten drei Jahren haben die Kinder in dem Abbruchhaus ausharren müssen, bis zuletzt haben die Leiterin des Kindergartens und ihre Kolleginnen versucht, die heimelige Atmosphäre aufrechtzuerhalten. Der Dank dafür ist, dass man die Leiterin nun kurz vor dem Umzug in den neuen Kindergarten mehr oder weniger elegant entsorgt hat“, kritisiert GRin Schmid-Tarmann, Obfrau des Kindergartenausschusses.

Der Umstand, dass der Kindergarten in der Feldkirchner Straße nun noch größer geworden ist, hat die Lage verschärft: „Wegen der Bauarbeiten ist der ursprünglich 8.500 Quadratmeter große Garten durch Zubau, Container und Bauzäune wesentlich kleiner geworden. Mehr als 300 Kinder teilen sich nun das Areal. Als Lehrerin weiß ich, dass eine verantwortungsvolle Aufsicht so kaum möglich ist, außer es gibt ein strenges Nutzungskorsett, das wiederum im Widerspruch zum spontanen Bewegungsdrang der Kinder steht.“  

Ein weiteres Problem ist die Verkehrssituation: „Das Hinbringen bzw. Abholen der Kinder wird zum Spießrutenlauf, Parkplätze waren immer schon rar. Sein Kind mit dem Fahrrad hinbringen zu wollen, kann man wegen des starken Verkehrs-
aufkommens vergessen, denn es gibt auf der Feldkirchner Straße keinen Radweg.“ Vor allem für die Hortkinder ist die Situation unangenehmen: Nach Lärm und Staub durch Abriss- und Bauarbeiten werden sie jetzt ein Jahr lang in einem Container untergebracht. „Und nach wie vor gibt es zahlreiche Ungereimtheiten um die Entscheidung für den Neubau des Mega-Kindergartens. Ich bin davon überzeugt, dass hier nicht zum Wohle der Stadt gehandelt wurde (siehe Vorgeschichte), deshalb behalte ich mir rechtliche Schritte vor“, resümiert die Mandatarin.

Zur Vorgeschichte des Kindergartens „Du & Ich“:

Nach dem Verkauf der Waisenhauskaserne sollte diese abgerissen, der seit 1951 darin beheimatete Kindergarten vom Unternehmerpaar Lanner auf dem Areal neu gebaut und an die Stadt vermietet werden. Der Vertrag war fertig, der Beschluss wurde im Stadtsenat abgesegnet. Doch bereits ein Jahr nach dem Kauf wechselte das Areal seinen Besitzer. Von einem Neubau des Kindergartens war keine Rede mehr, es wurde beschlossen, den Kindergarten „Du & Ich“ in den bestehenden Kindergarten in der Feldkirchner Straße umzusiedeln, diesen zu renovieren und auszubauen. Dafür muss die Stadt allerdings tief in die eigene (leere) Kasse greifen und etwa vier Millionen Euro aufbringen. Das Kontrollamt der Stadt Klagenfurt befasst sich in dieser Causa bereits mit der Sachverhaltsdarstellung von Gemeinderätin Schmid-Tarmann.

Daten & Fakten zum Kindergarten und Hort Feldkirchnerstraße:

Feldkirchner Straße

Zur Zeit werden fünf Kindergartengruppen und zwei Hortgruppen geführt.

Kindergarten: 
3 Ganztagesgruppen von 6:30 bis 17:30 Uhr
1 Ganztagsintegrationsgruppe von 6:30 bis 17:30 Uhr
1 Mittagsgruppe von 7:00 bis 13:00 Uhr
1 Halbtagesgruppe von 8:00 bis 12:00 Uhr 1 Mittagsintegrationsgruppe von 6:30 bis 13:00 Uhr

Hort:                    
3 Ganztagsgruppen von 9:00 bis 17:00 Uhr
Integrationsgruppen ganztags von 9:00 bis 17:00 Uhr
An schulfreien Tagen von 7:00 bis 17:00 Uhr

„Du und Ich“ (seit 1951 in der Waisenhauskaserne untergebracht gewesen)

Im Betrieb werden zwei Kindergartengruppen geführt.
1 Ganztagsgruppe von 7.00 bis 17.00 Uhr
1 Mittagsgruppe von 8:00 bis 13:00 Uhr

Quelle:  www.klagenfurt.at

Bald kommt kinderfreundliche Hausordnung!

Klagenfurt (02. August 2013) Befremdlich ist für Familienreferentin Andrea Wulz (Die Grünen) die Zunahme an Beschwerden über Kinderlärm in Wohnanlagen. „Laut UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder das Recht auf ausreichend freien Raum für sich. Das gilt auch für Wohnanlagen“, erinnert Wulz. „Wichtig ist, dass man aufeinander Rücksicht nimmt und respektvoll miteinander umgeht. Kinder brauchen das Austoben und freie Spielen für ihre gesunde Entwicklung, umgekehrt haben ältere Menschen ein höheres Ruhebedürfnis. Das führt natürlich zu Konflikten, wo wiederum Verständnis und Wertschätzung gefragt sind. Erwachsene sollten halt auch nicht vergessen, dass sie selbst einmal jung und nicht immer brav und leise waren. Kinder sind unser kostbarstes Gut, seit Jahren gehen die Geburten in Kärnten zurück. Das ist alarmierend! Wir sollten deshalb versuchen, kinder- und familienfreundlicher zu werden.“

Mit dem Grundzertifikat „familienfreundliche Gemeinde“, das Klagenfurt als erste Landeshauptstadt Österreichs 2012 vom Bundesministerium verliehen bekommen hat, geht man „bereits in die richtige Richtung“, ist Wulz überzeugt. „Klagenfurt setzt eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit in der Gemeinde.“ Erst gestern wurde die jüngste Maßnahme, ein Spielplatzführer, der eine Übersicht über alle 40 städtischen Spielplätze gibt, vorgestellt.

Mit den Wohnungsgenossenschaften will die Familienreferentin jetzt das Gespräch suchen. „Wir sind gerade dabei, eine kinderfreundliche Hausordnung auszuarbeiten. In anderen Städten, wie Graz, gibt es das bereits.“
(Schluss)

Grüne Kritik: Fischen als Sport für Kinder?

Klagenfurt (02.07.2013) Im Zuge des 20. Klagenfurter Sommersportschnuppern wird auch Fischen als Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche (unter dem Überbegriff „Klettern/Natur“, http://www.sportschnuppern-klagenfurt.at)  angeboten. „Es ist unmoralisch,
6- bis 14-Jährigen das Fangen, Misshandeln und Töten von Lebewesen in gleicher Weise zu lehren wie Tanzen, Karate oder Tischtennis“, findet Grünen-Stadträtin Andrea Wulz. „Grundsätzlich stellt sich sowieso die Frage, ob es vernünftig und ethisch vertretbar ist, Fische in Angelteiche zu kippen, nur um sie umgehend wieder – aus rein egoistischen Motiven und zum Zeitvertreib – heraus zu fangen?“, so Wulz, die Sport-Stadtrat Jürgen Pfeiler sowie die OrganistatorInnen dazu auffordert, den Punkt „Fischen“ aus dem Sommersportschnuppern-Programm künftig herauszunehmen – nicht nur aus Tierschutzgründen *. „Fischerei als Freizeit- und Gesellschaftsvergnügen auszuüben, ist umstritten, da ethisch fragwürdig. Es gibt genügend andere Hobbys, bei denen Kindern die Natur näher gebracht werden kann“, so Wulz abschließend.

* „Fischen ist nur dann nicht tierschutzwidrig, wenn hierfür ein vernünftiger Grund besteht. Hierzu gehört insbesondere das Fangen zum Zwecke der menschlichen Ernährung oder zum Zwecke der Hege und Bewirtschaftung (mehr unter http://www.leveste.de/tierschutz/tierschutzbericht_1999/xiii.htm).

Wieder große Aufregung um das Abrissobjekt Waisenhauskaserne

Klagenfurt (28.05.2013) AnrainerInnen sprechen von einem unglaublichen Skandal, Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann von erstaunlicher Chuzpe zum Nachteil der Stadt: Am Donnerstag, dem 23.5.2013, fand um 8:15 Uhr fast im Geheimen eine Bauverhandlung statt, denn nur eine Handvoll anwohnende EigentümerInnen waren geladen. Es ging um das Bauvorhaben, anstelle des ursprünglich versprochenen Kindergarten-Neubaues das Restaurant „Maria Theresia Park“, mit Büroräumlichkeiten im Obergeschoß, zu errichten. Die Grün-Mandatarin berichtet: „Als ich durch AnrainerInnen von der Verhandlung informiert wurde, konnte ich es vor Ort gar nicht glauben: Unverfroren nutzt man wieder die Situation aus, dass seitens der Stadtplanungsreferentin Mathiaschitz für jegliches Bauvorhaben, möge es noch so umstritten sein, Tür und Tore offen stehen. Die Erfahrung zeigt: Fundiert vorgebrachte Einwendungen werden von der Beamtenschaft stets gewissenhaft aufgenommen. Letztlich werden alle Einsprüche den Baubeginn höchstens verzögern können, aber vergebens sein: Wieder wird ein höchst umstrittenes Vorhaben einfach durchgezogen."

Viele Menschen sind davon betroffen, dass die Lebensqualität rund um den Park immer schlechter und der Park immer kleiner wird, wie die vielfältigen fundierten Einsprüche zeigen.

„Ich bin mit den AnwohnerInnen einer Meinung, dass Kollitsch das Restaurant in einem anderen Bereich des 22.350 Quadratmeter großen Grundstückes, und nicht direkt in den Park, errichten sollte. Der Bedarf könnte gegeben sein, sind doch jetzt so viele Menschen in seine ,Stattvillen–Siedlung` gezogen. Und es werden immer mehr werden. Aus eben diesem Grund wird für junge Familien hier auch ein Kindergarten benötigt. Der Kindergartenbau soll wie vorgesehen errichtet werden", fordert die Vorsitzende des Kindergartenausschusses GRin Schmid-Tarmann abschließend.