Grüne Klagenfurt

Wichtige Bus-Beschlüsse: Linie 15 und Linie 31 werden fortgeführt

Erfreuliches hat Öffi-Stadtrat Frank Frey aus der heutigen Stadtsenatssitzung zu berichten: Neben der Weiterführung der von der Bevölkerung sehr gut angenommenen Buslinien 15 (Klagenfurt West) und 31 (Wölfnitz Ort) wurden für die vier Einkaufssamstage im Advent auch wieder vergünstigte Bustickets beschlossen.

Gleich drei wichtige Anträge von Stadtrat Frank Frey wurden in der heutigen Sitzung des Stadtsenates beschlossen: „Der eine Antrag betrifft die neue Buslinie 15, die die Bahn-Haltestelle Klagenfurt West und den dortigen P & R-Parkplatz West mit dem Heiligengeistplatz verbindet. Im 15-Minuten-Takt wird die Buslinie 15 an Werktagen zwischen 6 und 20 Uhr über die Anzengruberstraße und die Koschatstraße geführt und bindet auch das Bachmanngymnasium an die Innenstadt an. Die Buslinie wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen“, weiß Frey zu berichten.
Auch die Weiterführung der Zusatzkurse auf dem Teilstück der Buslinie 31 zwischen Wölfnitz Ort und der Haltestelle Mantschehofgasse wurde heute beschlossen. „Auch hier wird dem Wunsch der Bevölkerung Rechnung getragen.“

Bus-Aktion an Adventsamstagen: 60-Minuten-Karte gilt den ganzen Tag

An den vier Einkaufssamstagen im Advent gibt es für alle KlagenfurterInnen auch heuer wieder vergünstigte Bustickets. Das wurde auf Antrag von Stadtrat Frank Frey einstimmig beschlossen. „Mit einer 60-Minuten-Karte, die um 2,20 Euro oder im Vorverkauf um 1,80 Euro erhältlich ist, kann man also wieder den ganzen Tag lang die Stadtwerke-Busse nutzen“, erläutert Frey.
So wird in der verkehrsstarken Vorweihnachtszeit nicht nur die Parkplatzsituation entschärft, sondern den Menschen auch eine günstige und stressfreie Alternative zum Auto angeboten, so Frey. Die Kosten für die Aktion übernimmt die Stadt Klagenfurt.

Aufweichung der Parkordnung nicht durchdacht

Irritiert zeigen sich die Grünen über die plötzliche Adaptierung der neuen Parkordnung. „Aus unserer Sicht ist das eine nicht durchdachte 'ho ruck'-Aktion. Wir sollten lieber in den öffentlichen Verkehr und den Ausbau der Radwege investieren!“, findet Stadtrat Frank Frey heute klare Worte.

Seit 6. Februar 2017 gilt in Klagenfurt die neue Parkordnung – und schon wird sie wieder umgeschrieben. „Aus unserer Sicht ist das eine nicht durchdachte 'ho ruck'-Aktion“, sagt Stadtrat Frank Frey, der heute gegen die Änderung der gerade erst vor einem halben Jahr in Kraft getretenen neuen Kurzparkzonengebührenverordnung gestimmt hat. „Mit den Grünen wurde diese Änderung gar nicht erst besprochen“, zeigt sich der Umwelt- und Öffi-Referent irritiert.

„Ich halte es für absolut kontraproduktiv, die neue Parkordnung nach einem halben Jahr schon wieder aufzuweichen. Die Menschen haben sich gerade erst an die neue  Situation gewöhnt“, so Frey, der an das von allen Fraktionen beschlossene Leitbild verweist. „Darin haben wir uns zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Radwege bekannt. In der Stadtsenatssitzung vom 12. September haben wir außerdem die Ausschreibung für ein umfassendes Mobilitätskonzept einstimmig beschlossen. Wenn man jetzt die jetzige Parkordnung in einer Horuck-Aktion wieder aufweicht, um günstige Park-Tagestickets anzubieten, konterkariert das alle Bemühungen zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und zur Verkehrsberuhigung der Innenstadt.“

Klagenfurt West wird mit neuer Buslinie zum Mobilitätsknoten

Öffi-Stadtrat Frank Frey: „Am Montag startet die neue Buslinie 15, die die S-Bahn-Haltestellen Klagenfurt West und Lend besser mit der Innenstadt verbindet und für eine Aufwertung des Park & Ride-Platzes bei Minimundus sorgt.“

„Neben S-Bahn-PendlerInnen profitieren von der neuen Linie auch die BewohnerInnen des Stadtgebietes Anzengruberstraße und Koschatstraße sowie die SchülerInnen des Bachmanngymnasiums, die nun direkt an den Bus angebunden sind“, so der zuständige Öffi-Stadtrat Frank Frey zu den Vorteilen der neuen Buslinie.

Mit der neuen Linie 15, die an Werktagen von 6 bis 20 Uhr und an Samstagen von 6 bis 14 Uhr geführt werden soll, wird die Haltestelle „Klagenfurt West“ zum attraktiven Mobilitätsknoten, der Park & Ride, S-Bahn, das Fahrradverleih-System „Nextbike“ und eCarsharing miteinschließt.

„Ein wichtiger Schritt ist es, den bestehenden Park & Ride-Platz auf Höhe Minimundus wieder aufzuwerten. Individualverkehr-PendlerInnen können ihr Auto am Stadtrand abstellen und sich dann bequem und umweltbewusst im 15-Minuten-Takt in die Innenstadt chauffieren lassen“, so Frey.

Busbuchten in Klagenfurt: Köfer zeigt, wie Rückwärts-Verkehrspolitik geht

Dass die Busbuchten in der Villacher Straße bleiben sollen, ist für ÖffiReferent Frank Frey eine klare Entscheidung gegen die Attraktivierung des Busverkehrs in Klagenfurt und ein Verstoß gegen aufrechte Beschlüsse. „Hier wird einmal mehr der Autoverkehr gefördert und gegen das Stadtentwicklungskonzept gehandelt“, stellt Frey fest.

„Man hat mich als zuständigen Öffi-Referent bei der Entscheidungsfindung nicht einmal eingebunden!“, reagiert Stadtrat Frank Frey heute auf den Alleingang von Landesrat Köfer und Bürgermeisterin Mathiaschitz, die bereits gestern via Medien ausrichten ließen, dass die Busbuchten in der Villacher Straße bleiben sollen. „Ich habe die Busstudie weder gesehen, noch wurde ich um meine Meinung gefragt“, stellt Frey erzürnt fest. Als zuständiger Referent pocht er aber auf die Einhaltung gültiger Beschlüsse*: „In einem Stadtsenatsbeschluss von 2014 ist klar festgehalten, dass bei geplanten Straßensanierungen Fahrbahnhaltestellen zu errichten sind, um die Busse zu beschleunigen und den Fahrgästen das Aus- und Einsteigen zu erleichtern. Auch im STEK 2020+ ist verankert, dass der öffentliche Verkehr gegenüber dem Individualverkehr zu bevorzugen ist. Landesrat Köfer setzt sich hier also über aufrechte Beschlüsse und auch den Mobilitätsmasterplan des Landes hinweg!“, betont Frey, für den Köfer somit „rücktrittsreif“ ist.

„Für was braucht es Beschlüsse mit stichhaltigen Argumenten der Fachabteilungen, wenn man sich als Politiker sowieso darüber hinweg setzen kann?“ Auch Clubobmann Thomas Winter-Holzinger kritisiert die „Rückwärts-Verkehrspolitik des Landesverkehrsreferenten“ scharf: „Köfer ignoriert ja auch die Argumente der Stadtwerke, der BusfahrerInnen, die es betrifft, und des Vereins Fahrgast Kärnten, der mit seinen Messungen klar aufgezeigt hat, dass der Zeitverlust für AutofahrerInnen durch Fahrbahnhaltestellen minimal ist“, so Winter-Holzinger: „Außerdem erstaunt es mich sehr, dass sich SPÖ und ÖVP mit der Entscheidung Köfers einverstanden zeigen, obwohl diese dem Gemeinderatsbeschluss zum STEK 2020+ widerspricht. Dass man sich darüber freut, dass eigene Beschlüsse nicht eingehalten werden, ist auch nur in Klagenfurt möglich.“

„Dass die Landeshauptstadt mit 100.000 EinwohnerInnen weiterhin den Autoverkehr forciert, ist traurig. Mit fragwürdigen Entscheidungen, wie der Beibehaltung von Busbuchten, wird der öffentliche Verkehr jedenfalls weiter geknebelt“, so Frey und Winter-Holzinger abschließend.

*Im Jänner 2014 wurde im Klagenfurter Stadtsenat der „Aktionsplan Mobilität“ beschlossen, in dem u.a. festgehalten wird, dass bei geplanten Sanierungsmaßnahmen von Straßenabschnitten im Stadtbereich Fahrbahnhaltestellen (Kaphaltestellen) zu errichten sind. Das Stadtentwicklungskonzept 2020+ ist ein Gemeinderatsbeschluss vom 28.10. 2014. Im Kapitel Mobilität ist auf Seite 30 u.a. der Vorrang für den öffentlichen Verkehr gegenüber der privaten, individuellen und KFZ-orientieren Mobilität festgeschrieben.

Busnetz: Grüne begrüßen BürgerInneneinbindung in Waidmannsdorf

Klagenfurt (30.01. 2014) Vehement setzen sich die Grünen für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Klagenfurt und eine Überarbeitung des derzeit für viele BürgerInnen unbefriedigende Liniennetzes der Klagenfurter Stadtwerke ein. Für die Wiedereinführung der 90er-Buslinie in Waidmannsdorf haben die Grünen Unterschriften gesammelt. Mit mehreren Anträgen, zuletzt sogar einem Dringlichkeitsantrag zur Wiedereinführung der 90er Buslinie, wurde der Verbesserungsbedarf hinsichtlich des ÖPNV in Klagenfurt thematisiert und der Druck auf die Verantwortlichen erhöht. „Unser Einsatz trägt nun erste Früchte. Vom Bürgermeister gab es in der Gemeinderatssitzung im Dezember 2013 das Versprechen, das an der Wiedereinführung der 90er Linie gearbeitet wird, ein grüner Erfolg“, freut sich Stadträtin Andrea Wulz.

Am 17. Februar (18 Uhr, Jugendgästehaus, Neckheimgasse 6) lädt unter dem Titel „Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Waidmannsdorf“ nun auch Verkehrsreferent Peter Steinkellner gemeinsam mit den Stadtwerken (Mobilität) zu einer BürgerInneninformationsveranstaltung. „Es freut uns, dass sich in Bezug auf BürgerInneneinbindung und die Verbesserung des öffentlichen Busnetzes in Waidmannsdorf etwas bewegt“, begrüßt die Grüne Clubobfrau. „Die Grünen werden sich weiterhin für eine Verbesserung des ÖPNV in Klagenfurt stark machen. Der Stadtteil Waidmannsdorf ist ja erst der Anfang.“

Den Stadtwerken laufen die Fahrgäste davon!

Klagenfurt (20.11. 2013) Hochgradig unzufrieden ist die Klagenfurter Bevölkerung mit dem Bus-Liniennetz der Stadtwerke: „Die Entwicklung der Anzahl der Fahrgäste spricht Bände. Im Jahr 2012 ist der historische Tiefstand erreicht!“, alarmiert Grünen-Stadträtin Andrea Wulz. So haben die Stadtwerke von 2011 auf 2012 388.706 Fahrgäste verloren – nochmals. Zur Erinnerung: Von 2010 auf 2011 sind den Stadtwerken bereits über 1 Million Fahrgäste (!) abhanden gekommen (Quelle: Statistisches Jahrbuch der Stadt Klagenfurt, 2013). 

Seit der Umstellung des neuen Bus-Liniennetzes im Jänner 2011 geht es mit den Fahrgast-Zahlen bergab. „Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht. Die Bevölkerung ärgert sich über die schlechten Busverbindungen, viele sind auf ihr Auto angewiesen. Im Stadtteil Waidmannsdorf ist der Leidensdruck besonders groß, deshalb haben wir dort mit einer Unterschriftenaktion begonnen“, so Wulz. „Probleme gibt es aber in allen Stadtteilen“, weiß die Grünen-Stadträtin, die mit ExpertInnen, u.a. dem Verein „Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt“ (WFK) und „Fahrgast Kärnten“, in Kontakt ist.

Der nächste Schritt der „Grünen Bus-Offensive“ ist ein „Runder Tisch“ mit ExpertInnen, der Anfang Dezember stattfinden soll. „Wir wollen aufzeigen, wo es Probleme gibt und gleichzeitig über Lösungsvorschläge diskutieren. Ziel ist es, das Bus-Liniennetz in Klagenfurt zu verbessern“, so Wulz, die ein klares politisches Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Klagenfurt fordert. „Leider ist Klagenfurt beim öffentlichen Verkehr im österreichweiten Landeshauptstädte-Vergleich mit einem Anteil von nur 6 Prozent Schlusslicht (Quelle: Studie VCÖ, 2013). Das muss sich ändern!“

„90er Bus“ kommt wieder, nur wann?

Klagenfurt (04.11. 2013) Seit Sommer sammeln die Klagenfurter Grünen Unterschriften zur Wiedereinführung der Buslinie 90, jetzt zeichnet sich ein erster Teilerfolg der „Grünen Bus-Offensive“ ab: „Der Bürgermeister hat in der Gemeinderatssitzung vom 29. Oktober 2013 zugesichert, dass die Stadtwerke die Wiedereinführung der Buslinie 90 vorbereiten“, freut sich Stadträtin Andrea Wulz.

Zu früh freuen wollen sich die Grünen aber nicht, denn „in den Medien wurde berichtet, dass die Buslinie 90 im Frühjahr wieder fahren könnte. Das klingt ziemlich vage“, findet Wulz und fordert den Bürgermeister als Eigentümervertreter der Stadtwerke dazu auf, seine Zusage zu konkretisieren. „Versprechen kann man viel! Der Bürgermeister soll ein Datum nennen, ab wann der 90er Bus definitiv wieder den Betrieb aufnehmen wird. Das ist er den vielen WaidmannsdorferInnen, die sich seit fast drei Jahren über die schlechten Busverbindungen ärgern, schuldig. Die Bevölkerung muss sich auf etwas verlassen können!“, so die Grünen-Stadträtin.

Die Wiedereinführung der 90er Linie ist für die Grünen der „erste Schritt, um den negativen Trend rückläufiger Fahrgastzahlen aufzuhalten. Es braucht eine neuerliche Überarbeitung des stark verbesserungswürdigen STW-Liniennetzes. In Waidmannsdorf, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil Klagenfurts, ist der Leidensdruck sehr groß, in den anderen Stadtteilen sieht es aber auch nicht viel besser aus. Langfristig braucht es in Klagenfurt ein klares politisches Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs“, so Wulz, die daran erinnert, das Klagenfurt im österreichweiten Landeshauptstädte-Vergleich beim öffentlichen Verkehr mit einem Anteil von nur 6 Prozent Schlusslicht ist (Quelle: Studie VCÖ, 2013). „Das muss sich ändern!“

Bereits im Sommer haben die Grünen mit einer Reihe von Vorschlägen ihre „Grüne Bus-Offensive“ gestartet. Mehr unter http://klagenfurt.gruene.at/Gruene-geben-beim-oeffentlichen-Verkehr-Gas-Bus-muss-wieder-attraktiver-werden.  

Grüner Erfolg: „90er-Bus“ kommt wieder!

Klagenfurt (30.10. 2013) Der in der Gemeinderatssitzung von den Grünen und EW`09 eingebrachte Dringlichkeitsantrag betreffend der Wiedereinführung der Buslinie 90 gelangte gestern nicht zur Abstimmung (Anm. zwei der  AntragsstellerInnen waren nicht anwesend), Bewegung kommt in die Sache aber trotzdem. „Der Bürgermeister hat gestern zugesichert, dass die Stadtwerke gerade die Wiedereinführung der 90er Buslinie vorbereiten“, freut sich Stadträtin Andrea Wulz über die dringend notwendige Überarbeitung des neuen Busliniennetzes, das seit Jänner 2011 in Kraft ist und in der Bevölkerung für großen Unmut sorgt (http://klagenfurt.gruene.at/Gruene-Bus-muss-wieder-attraktiver-werden).   

Seit Sommer sammeln die Grünen Unterschriften zur Wiedereinführung der Buslinie 90, die den Stadtteil Waidmannsdorf früher direkt und in kürzeren Intervallen mit der Innenstadt verbunden hat. „Hunderte Unterschriften sind seitdem im Grünen Gemeinderatsclub eingelangt, der Handlungsbedarf ist groß“, so Wulz. Unterstützung beim Vorstoß, die 90er Linie wiedereinzuführen, erhalten die Grünen vom überparteilichen Verein „Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt“. „Der Verein kritisiert ebenfalls die unzufriedenstellende Situation in Waidmannsdorf. Durch die Schleifenführung der Buslinie 85 werden die Fahrgäste dazu gezwungen, eine Stadtteilrundfahrt zu machen.“

Die Wiedereinführung der 90er Linie ist für die Grünen „ein erster Schritt, um den negativen Trend rückläufiger Fahrgastzahlen aufzuhalten. Es braucht eine neuerliche Überarbeitung des Liniennetzes, da sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung ja nicht nur auf den Stadtteil Waidmannsdorf beschränkt“, so Wulz, die einmal mehr „ein klares politisches Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs“ fordert. „Im österreichweiten Landeshauptstädte-Vergleich ist Klagenfurt beim öffentlichen Verkehr mit einem Anteil von nur 6 Prozent derzeit Schlusslicht (Quelle: Studie VCÖ, 2013). Das muss sich ändern!“, so Wulz. Bereits im Sommer haben die Grünen unter dem Motto „Neue Bewegung für Klagenfurt“ eine „Grüne Bus-Offensive“ gestartet  (http://klagenfurt.gruene.at/Gruene-geben-beim-oeffentlichen-Verkehr-Gas-Bus-muss-wieder-attraktiver-werden

Dringlichkeitsantrag: Grüne fordern Wiedereinführung der Buslinie 90

Klagenfurt (28.10. 2013) Mit der Einführung des neuen Stadtwerke-Busliniennetzes im Jänner 2011 ist die Anzahl der Fahrgäste zurückgegangen. „Von 2010 auf 2011 hat Klagenfurt über eine Million Fahrgäste verloren – das ist im Statistischen Jahrbuch der Stadt Klagenfurt nachzulesen. Ein negativer Trend, der unbedingt gestoppt werden muss!“, sind die Klagenfurter Grünen überzeugt und fordern unter dem Motto „Neue Bewegung für Klagenfurt“ seit geraumer Zeit eine neuerliche Überarbeitung des Busliniennetzes und ein klares politisches Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Klagenfurt (http://klagenfurt.gruene.at/Gruene-Bus-muss-wieder-attraktiver-werden). 

Vor allem in Waidmannsdorf, den bevölkerungsreichsten Stadtteil Klagenfurts, reißen die Beschwerden über die unattraktiven Busverbindungen nicht ab. „Viele Fahrgäste sind seit der Einstellung der Buslinie 90 gezwungen, aufs Auto umzusteigen. Die Buslinie 90 hat früher den Stadtteil Waidmannsdorf direkt und in kürzeren Intervallen mit der Innenstadt verbunden“, so Stadträtin Andrea Wulz.

Im Sommer haben die Grünen eine Unterschriftenaktion für die Wiedereinführung der 90er Linie gestartet (http://klagenfurt.gruene.at/Gruene-geben-beim-oeffentlichen-Verkehr-Gas-Bus-muss-wieder-attraktiver-werden). „Hunderte Unterschriften sind seitdem im Grünen Gemeinderatsclub eingelangt, der Handlungsbedarf ist groß“, so Wulz. In ihrem Dringlichkeitsantrag fordern die Grünen deshalb den Bürgermeister als Eigentümervertreter der Stadtwerke AG auf, für die Wiedereinführung der 90er Linie Sorge zu tragen.

STW-Busse: Grüne brachten Stein ins Rollen, Liniennetz wird geprüft

Klagenfurt (09.10. 2013) Seit der Einführung des neuen STW-Busliniennetzes im Jänner 2011 herrscht großer Unmut in der Bevölkerung. Die Grünen, die damals gegen das neue Konzept gestimmt haben, machten immer wieder auf die Beschwerden aufmerksam – „bei den Verantwortlichen herrschte jedoch Schweigen“, erinnern die Grünen, die sich seit langem für eine Überarbeitung und Attraktivierung des Busliniennetzes einsetzen und im Sommer unter dem Motto „Neue Bewegung für Klagenfurt“ eine große Bus-Offensive inklusive Unterschriftenaktion starteten.

„Wir haben den Stein ins Rollen gebracht“, freut sich Stadträtin Andrea Wulz über erste Erfolge: So wurde eine Bürgerveranstaltung zum Thema öffentlicher Verkehr und Busfahrpläne in Waidmannsdorf organisiert und ein externer Experte beauftragt, das STW-Liniennetz auf Schwachstellen zu durchforsten. „Endlich kommt Bewegung in die Sache. Auch die anderen Parteien haben erkannt, dass es dringenden Handlungsbedarf gibt. Es freut mich, dass die Beschwerden aus der Bevölkerung ernst genommen werden“, so Wulz.

Zur Vorgeschichte: Die Grünen fordern seit geraumer Zeit eine Überarbeitung des unattraktiven STW-Liniennetzes, da die Beschwerden seit der Umstellung im Jänner 2011 nicht abreißen. Der erste Schritt der Grünen Bus-Offensive ist die Forderung nach der Wiedereinführung der 90er Linie im Stadtteil Waidmannsdorf. „Ich bin selbst aus Waidmannsdorf und weiß, dass der Bus für viele Menschen keine Alternative zum Auto ist. Deshalb sammeln wir Unterschriften“, so Wulz.

Die Grünen fordern generell ein „politisches  Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs: Studien zeigen, dass sich das Mobilitätsbewusstsein ändert. Die Menschen brauchen und wollen vernünftige Alternativen zum Auto. Die Bereitschaft, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, nimmt zu. Klagenfurt sollte diesem Trend Rechnung tragen.“ Sinnvolle Sofortmaßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs  wären für die Grünen eine Senkung der Ticketpreise – das Jahresticket soll nur noch 365 Euro kosten (1 Euro pro Tag ist genug! –, eine Ausweitung des 60-Minuten-Tickets auf 90 Minuten und den Ausbau der Busspuren. „Der öffentliche Verkehr muss gegenüber dem motorisierten Individualverkehr Vorrang haben!“

Bis Mitte November sammeln die Grünen noch Unterschriften!

Bis Mitte November sammeln die Klagenfurter Grünen noch Unterschriften für eine Verbesserung des Busliniennetzes der Stadtwerke und die Wiedereinführung der 90er Linie in Waidmannsdorf!
Unterstützen Sie die Aktion: Unterschreiben können Sie im Büro von Stadträtin Andrea Wulz, Rathaus, Neuer Platz 1, 1. Stock, sowie im Grünen Gemeinderatsclub, 10.-Oktober-Straße 9, und in der Grünen Landesorganisation, Sterneckstraße 19.

Sie können auch gerne selber Unterschriften sammeln, indem Sie die Unterschriftenliste herunterladen: http://klagenfurt.gruene.at/liste. Die gesammelten Unterschriften bitte bis Mitte November dem Gemeinderatsclub der Grünen, 10.-Oktober-Straße 9, 9020 Klagenfurt, zukommen lassen.

Mehr zur Grünen Bus-Offensive unter http://klagenfurt.gruene.at/Busoffensive.