Grüne Klagenfurt

Lückenlose Aufklärung der Verstrickungen des SK Austrias

Bereits am 29. September 2011 beantragten die Grünen Klagenfurt mit einem Dringlichkeitsantrag einen Sondergemeinderat zur Aufklärung rund um die möglichen Verwicklungen des SK Austrias in die Telekom- Korruptionsaffäre. Dieser wurde jedoch aus Mangel an Interesse seitens der FPK, SPÖ und ÖVP und mit der Begründung, es sei ohnehin alles transparent, abgelehnt.

„Daher fordern wir erneut einen Sondergemeinderat in dieser Causa, um Transparenz in die Geldflüsse zu bekommen. Wenn es diese gegeben haben sollte, dann müssen einzelne Personen der damaligen Stadtregierung davon gewußt haben.“ positionieren sich Stadträtin Andrea Wulz und Gemeinderat Matthias Köchl unisono. „Dringend aufklärungsbedürftig ist außerdem die Verknüpfung zum umstrittenen GDK - Genehmigungsverfahren. Wir fordern, im Sinne der Klagenfurter SteuerzahlerInnen baldigst Klarheit in dieser Affäre zu schaffen“ so die Grünen abschließend.

 

Grüne fordern lückenlose Aufklärung in der „Causa Reichhold“!

Nachdem bekannt geworden war, dass Ex-FPÖ-Chef Mathias Reichhold, nach seinem Ausscheiden aus der Politik 2003 auf der Lohnliste der Telekom Austria gestanden haben soll, legte er gestern – nach einem Gespräch mit Bürgermeister Christian Scheider – den Vorsitz des Stadtwerke-Aufsichtsrates und der EKG zurück.

Für Grünen-Stadträtin Andrea Wulz nach den neuesten Entwicklungen zu wenig, denn: „Reichhold übernahm ja auch bei dem im Vorjahr neu gegründeten Fußballclub SK Austria Klagenfurt, der mittlerweile ein Fall für den Konkursrichter ist, den Vorsitz im Aufsichtsrat – und ist dann im April 2011 wieder zurückzutreten. Sollte an dem anonymen E-Mail, wonach der Fußballclub FC Kärnten in den Jahren 2005 und 2006 über 500.000 Euro von der Telekom Austria kassiert haben soll, etwas dran sein, wäre das ein unglaublicher Skandal. Ich fordere den Bürgermeister auf, für eine lückenlose Aufklärung und Transparenz in der verworrenen und undurchsichtigen Causa zu sorgen!“, so Wulz abschließend.

Grüne: Unmengen an Steuergeld sind in den „Fußball-Wahnsinn“ geflossen!

Mit der großzügigen Subventionierung von insgesamt drei Fußballklubs seit November 2008 hat sich die Stadt Klagenfurt ins Abseits gestellt: „Die Grünen waren die Einzigen, die einen Stopp der undurchsichtigen Geldflüsse gefordert haben. In keiner Stadtsenatssitzung hat es eine detaillierte Aufschlüsselung der Finanzen gegeben. Wir wissen also bis heute nicht, wie viel Steuergeld eigentlich insgesamt in die Pleite-Fußballvereine geflossen ist. Es ist bezeichnend, wie verantwortungslos hier mit Geldern umgegangen worden ist, während auf der anderen Seite an allen Ecken und Enden gespart werden muss“, so Stadträtin Andrea Wulz (Die Grünen).

Aktuell schuldet auch Pleite-Verein SK Austria Klagenfurt, der bis 6. September einen Ausgleich anstrebt, der Stadt Klagenfurt Geld. „Die Rückzahlungsforderung von 550.000 Euro kann sich die Stadt, die sich jetzt in die lange Liste der Gläubiger eingereiht hat, wohl in die Haare schmieren. Diese Riesensumme ist sicher nicht mehr eintreibbar, was für die Grünen jedenfalls keine Überraschung ist. Es ist leider das eingetreten, wovor wir gewarnt haben – und zwar wieder einmal!“, ist Stadträtin Andrea Wulz verärgert.

Dass der Sport-Stadtrat nun ebenfalls ein Ende der Geldflüsse an den SK Austria Klagenfurt fordert und in Zukunft nur noch den Nachwuchs unterstützen möchte, begrüßen die Grünen. „Die Einsicht kommt aber reichlich spät! Das Versprechen, dass die Subventionen lediglich in den Nachwuchs fließen, wurde auch schon in den letzten Jahren gemacht und immer gebrochen!“, erinnert Wulz.

Grüne Kritik: Blaurotes Geld-Doping für den SK Austria Kärnten nimmt kein Ende!

Nicht nur einmal forderten die Grünen einen „Stopp des Geld-Dopings für den SK Austria Kärnten!“ Am 26. Juni 2009 wurde gar ein  Dringlichkeitsantrag im Klagenfurter Gemeinderat eingebracht, mit der Forderung, dem Pleiteverein keinerlei Subventionen mehr aus der Stadtkasse zu gewähren.   

Am 5. Mai 2009 stimmten Grüne und ÖVP auch gegen die Haftungsübernahme der Stadt für den SK Austria in der Höhe von 575.000 Euro, die jetzt schlagend werden könnte. „Dank FPK und SPÖ, die die Haftungsübernahme beschlossen haben, soll wieder mal Herr und Frau Steuerzahler für den SK Austria bluten!“, ärgert sich Gemeinderat Matthias Köchl. „Genau davor haben wir immer gewarnt. Die Grünen haben von Anbeginn weg die Interessen der Klagenfurterinnen und Klagenfurter vertreten und sind ihrer Linie immer treu geblieben und haben sämtlichen Finanzzuschüssen an den SK Austria nicht zugestimmt“, erinnert der Grün-Mandatar.

Angesichts des Negativ-Rekords – drei Fußballklubs, in die Subventionen von Stadt und Land gebuttert worden sind, gingen seit November 2008 in Konkurs – können die Grünen nur noch den Kopf schütteln: „Es ist unverantwortlich und äußerst dramatisch, wie hier Steuergeld verschleudert wurde und weiterhin wird, während auf der anderen Seite eisern gespart werden muss!“, so Köchl.

SK Austria Klagenfurt: Stadt stellte sich selbst ins Abseits

In den vergangenen
Monaten flossen Hunderttausende Euro seitens der Stadt Klagenfurt in die leeren
Töpfe des Klagenfurter Fußballklubs SK Austria Klagenfurt. Und auch seinem
Vorgänger, dem SK Austria Kärnten, gewährten FPK, SPÖ und ÖVP stets großzügige
Subventionen. Der einzige Aufschrei gegen diese Finanzspritzen kam von den
Klagenfurter Grünen, die immer davor warnten, dem maroden Fußballklub mit
Steuergeldern auszuhelfen.

„Wenn es um
Subventionen, Förderungszuschüsse, Darlehn und Haftungsübernahmen für den SK
Austria Klagenfurt ging, haben wir Grüne nie mitgestimmt, weil wir schon damals
diese künstliche Lebenserhaltung eines erfolglosen Fußballklubs als
Verschwendung von Steuergeld ansahen!“, informiert StRin Mag.a
Andrea Wulz. Besonders stark für den SK Austria Klagenfurt eingesetzt hat sich
SPÖ-Vizebürgermeisterin Mathiaschitz, die mit den Worten „ich will diesen
Fußballverein retten“ ihren Willen lautstark kundtat. Jetzt erfolgte
anscheinend auch seitens der SPÖ ein Sinneswandel, denn Sportstadtrat Pfeiler
ließ nun prüfen, ob das Geld dem Fördervertrag entsprechend verwendet wurde. „Meiner
Meinung nach erfolgt diese Prüfung viel zu spät, denn es gab für den Förderungszuschuss
bestimmte Bedingungen wie beispielsweise die Offenlegung der Bilanz sowie
regelmäßige Berichterstattung über die Verwendung der Förderungsgelder – diese Bedingungen
wurden nicht erfüllt!“, berichtet die Grün-Stadträtin.

Die Klagenfurter
Grünen sehen sich nun bestätigt: „Wenn die Verwendung der Förderungsgelder
nicht dem Vertrag entsprechend erfolgt ist, muss der SK Austria Klagenfurt mit
Rückforderungen rechnen. All das hätten wir uns aber ersparen können, wenn wir
von Anfang an den Geldhahn zugedreht hätten!“, so StRin Mag.a
Andrea Wulz abschließend.

Grüne bringen zwei Dringlichkeitsanträge in die heutige Gemeinderatssitzung ein

Laut Klagenfurter Stadtrecht § 41 ist ein
Dringlichkeitsantrag ein selbstständiger Antrag, welcher ohne Vorberatung vom
Gemeinderat sofort behandelt wird. Die Klagenfurter Grünen sehen aktuell zwei
Themen als Brennpunkte an: das geplante Gasdampfkraftwerk und die
Förderungszuschüsse an den SK Austria Klagenfurt.

 

„Beim Gasdampfkraftwerk Mellach ist nach Presseberichten
mit massiven finanziellen Verlusten zu rechnen! Wir fordern Bürgermeister
Scheider als Eigentümervertreter der Stadtwerke AG auf, Schaden von der Stadt
Klagenfurt durch ein potentiell unrentables Gasdampfkraftwerke abzuwenden!“,
erklärt GR Matthias Köchl und fügt hinzu: „Der Bürgermeister soll die STW
auffordern, bei ihrer 51%igen Unternehmensbeteiligung „Energie Klagenfurt“ eine
zukunftsorientierte und finanzierbare Fernwärmelösung auf Basis von 100 Prozent
Erneuerbarer Energie zu erwirken!“

 

Neben dem Gasdampfkraftwerk sind auch die
Förderungszuschüsse an den SK Austria Klagenfurt ein rotes Tuch für die Grünen:
„Seit 2008 sind Summen in Millionenhöhe an den SK Austria Kärnten geflossen.
Nichts änderte sich als der Fußballklub Konkurs anmelden musste, denn er stand
als SK Austria Klagenfurt wieder auf und das Verpulvern der Steuergelder ging
weiter!“, kritisiert GR Frank Frey. Für die Grünen Klagenfurt ist jetzt das
Fass endgültig voll: „Es reicht! Mittels Dringlichkeitsantrag soll der
Gemeinderat beschließen, dass die Stadt zukünftig keine weiteren
Förderungszuschüsse an den SK Austria Klagenfurt gewährt, da es sich um einen
Profi-Fußballverein handelt, der seine Einnahmen selbstständig sichern muss!“

 

Selbstbedienungsladen SK Austria Klagenfurt

Jetzt ist es offiziell: der Klagenfurter Fußballklub
SK Austria ist pleite und steht unmittelbar vor dem Zwangsausgleich. Obwohl die
Stadt Klagenfurt Hunderttausende Euro in den vergangenen Jahren in den
Fußballklub verpulverte, sind die Altlasten viel zu hoch, um die Saison zu Ende
spielen zu können.

 

Die Klagenfurter Grünen sind fassungslos: „Unter dem
Deckmantel der ‚Nachwuchsförderung‘ gewährte die Stadt Klagenfurt dem SK
Austria Klagenfurt Förderungszuschüssen in Millionenhöhe. Die Auflage dafür war
aber, dass die Stadt Einsicht in die Finanzen bekommt. Wir wissen bis heute
nicht, wie das Geld verwendet wurde!“, kritisiert Stadträtin Maga
Andrea Wulz, die sich nun fragt: „Wo bleibt die Verantwortung?“

 

Verantwortung sollten auch der zuständige
Sport-Stadtrat Jürgen Pfeiler sowie der Bürgermeister Christian Scheider
übernehmen, dessen Stellungnahmen die Grünen vermissen. „Wenn nicht einmal der
zuständige Referent oder der Bürgermeister wissen, was mit dem Geld passiert
ist, frage ich mich, wer denn nun Entscheidungen getroffen hat!?“, so Wulz.
Auch die Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden ist nach den Grünen
hinterfragenswürdig: „Als Aufsichtsratsvorsitzender muss man doch wissen, was
im Verein vorgeht, oder?“ Sehr unglaubwürdig erscheint daher den Klagenfurter
Grünen, dass Mathias Reichhold ganze acht Monate gebraucht hat, um über die Gebarung
des Vereines Bescheid zu wissen.

 

Die Grünen fordern nun die zuständigen der FPK-SPÖ
Regierung, die ausschließlich Aufsichtsratsmitglieder entsendet haben, auf, für
Transparenz zu sorgen sowie Zahlen, Fakten und Daten vorzulegen: „Es ist doch
grob verantwortungslos, einem Verein Hunderttausende Euro zu subventionieren,
ohne zu wissen, was mit dem Geld gemacht wurde!“, betont StRin Maga
Andrea Wulz abschließend.

[PARTEI] Aktuelles Geschehen: Fair play – Fußball in Klagenfurt

Zum Thema
“Fair Play - Fußball
in Klagenfurt” im raj/Innenhofkultur, am 27.10.2010, konnte Walter Wrana unter anderem Christian
Rosenzopf (Pressesprecher der neuen Austria), Martin Rupitsch (FCK 1920), Horst
Landmann (Pressesprecher der Regionalliga Mitte), Mario Zolle (Obmann der
Amigos), Dietmar Hafner (Vertreter der AK - Fans), Franz Tantscher (Sportfotos),
LA Rolf Holub und GR Matthias Köchl begrüßen.

Im Mittelpunkt der, von den Teilnehmern fair und verständnisvoll geführten
Diskussion standen: Die Gründung, bisherige Entwicklung und Beanspruchung der
Tradition der neuen Austria. Die Verschleierung der offiziellen Bezeichnung SG
SC St. Stefan / Lav, - SK Austria Klagenfurt. Die unterschiedliche Unterstützung
der beiden Klagenfurter Regionalligavereine durch die Stadt. Das negieren des
FCK 1920 als tatsächlichen Traditionsverein. Das Fan - Verhalten wurde allgemein
als fair beurteilt, wobei es in Einzelfällen immer wieder zu Entgleisungen
kommen kann. Kritisiert wurde auch das Fan - Transparent

“Viola 1920”. Einer Meinung waren alle, dass die neue Austria nur dann erfolgreich
bestehen kann, wenn die finanziellen Voraussetzungen gegeben sind, allerdings
ohne weiteren Zuwendungen der Stadt. Nicht zu überhören aber war auch der
Einwand, dass, ohne Einbindung des FC Kärnten 1920 die Austria neu keine
Tradition hat und die Verantwortlichen von Stadt, Land und der SG SC St. Stefan
- Austria Klagenfurt dafür zu sorgen haben, dass die Mannschaft in der
Regionalliga nicht nur so recht und schlecht mitspielt und womöglich das gleiche
Schicksal erleidet wie der Canori - Club (Austria Kärnten).

Mit der einhelligen Meinung dass das Klima im Klagenfurter Fußballsport durch
verantwortungsbewusstes, faires und gerechtes Verhalten aller damit befassten
Personen entscheidet verbessert werden muss, damit sich alle Institutionen damit
einverstanden erklären können endete der spannungsgeladene
Diskussionsabend.

Stadion: Bewilligung für Großveranstaltungen fehlt

Nach der Misere rund um den Fußballclub SK
Austria sucht man nun für das Klagenfurter Wörthersee-Stadion neue Aufgaben.
Statt Fußballspiele sollen Großveranstaltungen wie Konzerte oder
Eishockey-Derby auf dem Programm stehen. Euphorisch plant
SPÖ-Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz gemeinsam mit den
Sportpark-Geschäftsführern Großveranstaltungen für 2011. So genannte
„Optionsverträge“ mit den Veranstaltungsorganisatoren seien trotz
ausständigen Genehmigungen bereits in Verhandlung.

Um ihrer
Stadtsenatskollegin eine Blamage wie beispielsweise die kurzfristigen Absagen
des geplanten Elton John Konzertes oder das internationale Militärmusikfestival
zu ersparen, erinnert Grün-Stadträtin Maga Andrea Wulz Mathiaschitz
an die fehlende Bewilligung des Stadions: „Leider muss ich meiner Stadtsenatskollegin
immer wieder in Erinnerung rufen, dass das Wörthersee-Stadion seit 01.01.2010
als solches über keine Bewilligung mehr verfügt. Laut Baubescheid hätte man
längst mit dem Rückbau beginnen sollen!“ Nach Meinung ihrer könne man den
Baubescheid und die entsprechenden Beschlüsse durch eine
„Aufschub-Taktik“ nicht länger umgehen.

„Statt an
Optionsverträgen zu arbeiten, sollte man sich jetzt besser auf den ausständigen
Rückbau des Stadions konzentrieren. Je länger wir noch damit warten, umso mehr
Kosten fallen an!“, so Wulz, die zusätzlich zu bedenken gibt, dass
Sicherheitsmängel bestehen. Durch den temporären Ausbau des Stadions sind die
Oberränge nur professorisch montiert und nicht miteinander verstrebt.

Abschließend ruft StRin
Maga Andrea Wulz Mathiaschitz nochmals ins Gedächtnis, „dass
beim Grönemeyer Konzert im Jahr 2008 der Stadt erhebliche Einnahmen durch den
Verzicht auf die Vergnügenssteuer entgangen sind“. In der
Stadtsenatssitzung vom 08.07.2008 wurde laut Wulz weiters über ein Verkehrskonzept
diskutiert: „Plötzlich tauchte die Frage auf, ob man das der EURO
angepasste Verkehrskonzept, auch für das Grönemeyer Konzert anwenden könne. Der
damalige Bürgermeister Scheucher glaubte damals nicht, dass es nochmals so ein
großes Konzert in Klagenfurt geben werde. Er schlug daher aufgrund der
Ausnahmesituation vor, dass die Stadt die Kosten für das Verkehrskonzept und
die Wohngebietsberuhigung in der Höhe von 10.000,- Euro übernehme, was sie auch
tat.“ Für die Grünen stellt sich heute die Frage: „Wie viele
solcher so genannten „Ausnahmesituationen“ soll es noch
geben?“

Der tiefe Sumpf des Kärntner Fußballs

Was
haben das Klagenfurter Wahrzeichen, der Lindwurm, und der Fußballklub
SK Austria gemeinsam? Beide leben in einem Sumpf: der Legende nach,
hauste der Lindwurm, ein unheimlicher Drache, in einer unwirtlichen
Gegend, welche sich vom Wörthersee wie nach Osten erstreckte. Und
auch der Fußballklub kann einen tiefen Sumpf aus Millionen Euro
Steuergeld sein Eigen nennen.

So
verschlang der ehemalige Haider-Fußballklub SK Austria Kärnten
mitsamt dem Wörthersee-Stadion rund 100 Millionen Euro. Doch anstatt
Erfolge zu feiern, geriet der SK Austria Kärnten nur noch weiter in
den tiefen Schulden-Sumpf. Nach Pleite und Konkurs stiegt der SK
Austria Kärnten aus der Bundesliga ab und transformierte sich in den
SK Austria Klagenfurt. Dem „neuen“ Verein wurde mit
Stadtsenatsbeschluss von 15.06.2010 grundsätzlich eine Subvention
für die Spielsaison 2010/11 in der Höhe von 550.000,- Euro
versprochen. Grün-Stadträtin Maga
Andrea Wulz, die damals dagegen stimmte, ist gegen die Auszahlung der
Subvention: „Vergangene Woche wurde mittels Umlaufbeschluss die
Auszahlung des Förderungsbeitrages gegen meine Stimme beschlossen.
Ich frage mich, warum man einem Fußballklub, der in der Regionalliga
spielt, den Neustart finanzieren muss? Bekommen denn andere
Regionalligaklubs auch 550.000,- Euro gesponsert?“

Von
den Grünen Klagenfurt kommt somit ein klares „Nein“: „Ich bin
gegen diese Verschwendung von Steuergeld. Ein Fußballklub muss auf
eigenen finanziellen Beinen stehen und darf nicht von der Stadt
gesponsert werden! Unser Fußballsumpf mitsamt dem Stadion hat schon
Unsummen von Steuergeld verschlungen, jetzt reicht es!“, so Wulz
abschließend.