Grüne Klagenfurt

Siebenhügelstraße: Lösung für gefährliche Kreuzung ins Budget aufnehmen!

Gemeinderätin Andrea Wulz drängt auf Entschärfung der Kreuzung Siebenhügelstraße/Troyerstraße/Zaungasse. Alle Fraktionen sind sich nach Ortsaugenschein einig: Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Wie problematisch die Situation an der Kreuzung Siebenhügelstraße/Troyerstraße/Zaungasse ist, zeigt sich rund um den Schulbeginn und aktueller Baustellen (es werden u.a. in der Kranzmayerstraße und in der Schumanngasse Eigentumswohnungen gebaut) wieder deutlich. „Das Verkehrsaufkommen ist schon jetzt immens. Das Bevölkerungswachstum und der Bau der geplanten Nordvariante zur Entlastung der Keltentraße in Viktring werden die Situation weiter verschlimmern“, warnt Gemeinderätin Andrea Wulz, die bereits mehrmals (u.a. mit einem Antrag vom 6.10. 2015) auf die gefährliche Situation für FußgängerInnen, RadfahrerInnen und AutofahrererInnen an besagter Stelle hingewiesen und eine Entschärfung der Kreuzung – mittels Errichtung eines Kreisverkehrs oder eine Ampelanlage – gefordert hat.

„Mittlerweile wurde das Thema schon einige Male behandelt. Es gab auch einen Ortsaugenschein mit dem Verkehrsausschuss, was dazu geführt hat, dass nun alle Fraktionen geschlossen hinter einer raschen Lösung stehen“, freut sich Wulz darüber, dass alle Parteien die Dringlichkeit des Themas erkannt haben. „Ich ersuche den Verkehrsreferenten Scheider, Nägel mit Köpfen zu machen und dementsprechende Maßnahmen – sprich die Errichtung eines Kreisverkehrs oder einer Ampelanlage – ins Budget 2018 aufzunehmen“, so Wulz.

Begegnungszone ist ein Meilenstein in der Klagenfurter Verkehrspolitik

Die Grünen sehen die Begegnungszone am Neuen Platz als Meilenstein in der Klagenfurter Verkehrspolitik und fordern eine rasche Umsetzung.

Der Neue Platz soll nun zu einer richtigen Begegnungszone, wie sie auch in der Straßenverkehrsordnung definiert ist, werden. „Alles andere wäre ein Rückschritt“, stellt heute Gemeinderätin Andrea Wulz, Mitglied des Verkehrsausschuss, klar. „Nach der Besichtigung der Villacher Begegnungszone mit dem Verkehrsausschuss waren alle Fraktionen positiv von der Sinnhaftigkeit einer Begegnungszone überzeugt“, berichtet Wulz. „Jetzt gilt es, die entsprechenden Beschlüsse zu fassen und ein Gestaltungskonzept zu erarbeiten. Dies wurde auch in der letzten Sitzung des Verkehrsausschusses von allen Fraktionen unterstützt“, betont die Mandatarin.

Die Grünen standen von Beginn an hinter dem Pilotprojekt Begegnungszone am Neuen Platz. „Begegnungszonen dienen der Verkehrsberuhigung und sorgen für eine attraktivere Innenstadt, die zum Flanieren einlädt.“ Gemeinderat Elias Molitschnig,  stellvertretender Obmann des Planungsausschusses, stellte mehrere Anträge, um die Begegnungszone auch rechtlich abzusichern. „Was noch fehlt, ist eine klare Oberflächengestaltung und Kennzeichnung. Die in der Vergangenheit verpasste Gelegenheit, bei der Neugestaltung des Neuen Platzes durch Boris Podrecca den Platz nicht nur bis zur Straße zu führen, sondern darüber hinaus bis an die Hausfassaden, stellt eine große, gestalterische Chance für diesen markanten Ort dar. Eine neue Gestaltung der Oberfläche und die sensible Abstimmung mit den vorhandenen Steinoberflächen könnte eine überregionale Strahlkraft für die Innenstadt und den Tourismus bedeuten und muss als Chance ergriffen werden“, so Molitschnig, der abschließend festhält: „Wir wollen eine Stadt für Menschen erschaffen, die mit schönen Plätzen überzeugt und durch die Qualitäten der Stadträume zur Belebung beiträgt und zum Verweilen einlädt.“

Grüner Antrag wird umgesetzt: Rad- und Gehwegübergang bekommt Druckampel

Eine Druckampel soll den Rad- und Gehwegübergang beim Gasthaus „Ponderosa“ entschärfen. Damit wird ein Antrag von Gemeinderat Elias Molitschnig umgesetzt.

Viele RadfahrerInnen und FußgängerInnen kennen die unübersichtliche Lage beim Gasthaus „Ponderosa“: Bei der Überquerung der stark frequentierten Waidmannsdorfer Straße kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Jetzt soll eine Druckampel installiert werden, wie Verkehrsreferent Christian Scheider vor kurzem ankündigte: „Es freut mich sehr, dass mein Ansuchen  nach einem entsprechenden Lösungsvorschlag zur Entschärfung des Rad- und Fußwegübergangs  umgesetzt wird“, freut sich Gemeinderat Elias Molitschnig, der in seinem Antrag auch eine entsprechende Kennzeichnung verlangte, wie z.B. optische Lichtsignale kombiniert mit entsprechenden Bodenmarkierungen. „Es geht darum, dass sich SpaziergängerInnen und RadfahrerInnen durch den motorisierten Individualverkehr gefährdet fühlen, was sich durch die Errichtung des Geh- und Radweges als Verbindung zu den neu errichteten Wohnungen in der Gendarmeriestraße noch verstärken wird.“

Antrag 005-2017 - Sattnitz Ponderosa - 2.2.17 - EM

Villacher Straße: Freude über Vorrang für Busse!

Der vorliegende Bescheid spricht eine deutliche Sprache: Die Busbuchten in der Villacher Straße werden aufgelassen, freuen sich die Grünen über das wichtige Signal, den öffentlichen Verkehr gegenüber dem Individualverkehr zu fördern.

Die Busbuchten in der Villacher Straße gehören bald der Vergangenheit an. „Wir freuen uns sehr, dass der Bescheid des Landes zugunsten des öffentlichen Verkehrs ausfällt“, nehmen heute Stadtrat und Öffi-Referent Frank Frey und Clubobmann Thomas Winter-Holzinger die Entscheidung der GutachterInnen wohlwollend zur Kenntnis. Mehrmals machten die Grünen in den vergangenen Wochen auf die Vorteile von Fahrbahnhaltestellen und die aktuelle Beschlusslage aufmerksam.*

„Als Öffi-Referent bin ich sehr erfreut, dass die Busse künftig nicht mehr neben, sondern auf der Fahrbahn halten können und dadurch schneller am Ziel sind. Fahrbahnhaltestellen gewährleisten zudem einen völlig barrierefreien Ein- und Ausstieg. Damit wird Busfahren noch attraktiver“, so Frey, der auch auf die deutliche Kostenreduzierung verweist. „Busbuchten hätten die Sanierungskosten um hunderttausende Euro in die Höhe getrieben.“

Winter-Holzinger ist ebenfalls zufrieden: „Der Bescheid ist ein wichtiges Signal in Richtung moderne Verkehrspolitik, die sich an Menschen und nicht an Autos orientiert. Maßnahmen zur Beschleunigung der Öffis sind notwendig, um den Menschen attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr anbieten zu können und sie langfristig zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu bewegen.“

*Die Errichtung von Fahrbahnhaltestellen im Zuge von Straßensanierungen wurde bereits mehrmals (u.a. im Stadtentwicklungskonzept 2020+ und im Klagenfurter Leitbild) beschlossen.

Molitschnig: Bewachten Radabstellplatz kostenlos anbieten!

Klagenfurt (13.05. 2016) Gemeinderat Elias Molitschnig fordert, den bewachten Radabstellplatz beim Klagenfurter Strandbad gratis anzubieten.  

Nachdem es beim Klagenfurter Strandbad immer wieder zu Diebstählen von Fahrrädern kommt, wird auch heuer wieder ein bewachter Abstellplatz – um einen Euro pro Tag oder 32 Euro für die ganze Saison – angeboten. „Ich begrüße das Service, bin aber der Meinung, dass es von den Stadtwerken oder der Stadt Klagenfurt kostenlos zur Verfügung gestellt werden müsste. Schließlich ist es zu unterstützen, dass die Badegäste umweltfreundlich mit dem Fahrrad zum See fahren“, findet Gemeinderat Elias Molitschnig.

„Es ist auch nicht einzusehen, warum RadfahrerInnen für ihren Parkplatz zahlen müssen, während AutofahrerInnen weiterhin gratis parken“, kritisiert Molitschnig, der in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag einbringen möchte. „Die Stadtwerke Klagenfurt AG sollte ihren Badegästen, die das Fahrrad nutzen, um es dann platzsparend vor dem Strandbad abzustellen, belohnen und nicht bestrafen“, so Molitschnig, der eine Querfinanzierung des Rad-Services über Parkgebühren (Anm. bei Autos) vorschlägt.

„Es müssen Anreize geschaffen werden, ohne Auto ins Strandbad zu kommen. Deshalb wäre die Einführung einer Parkgebühr – bei gleichzeitiger Senkung der Eintrittspreise – eine Option. Dafür könnten zusätzliche Busse zum Strandbad fahren“, so Molitschnig, der sich eine Diskussion über eine sinnvolle Parkraumbewirtschaftung und die Förderung des Rad- und Busverkehrs wünscht. „Natürlich muss bei diesem Thema auch die Bevölkerung eingebunden werden.“

 

Gemeinsames Rad-Arbeitsprojekt: Grüne Forderungen nehmen Gestalt an

Klagenfurt (11.05. 2016) Grüne Forderungen nehmen in der Reformpartnerschaft Gestalt an. Ein gemeinsames Arbeitsprojekt zwischen Stadt und Land, das die Attraktivität des Radfahrens steigern und den Individualverkehr verringern soll, ist in Ausarbeitung. „Ich freue mich, dass mein Antrag umgesetzt wird“, so Gemeinderätin Karin Ruppert.

Viele Grüne Anträge hat es in Hinblick auf die Verbesserung des Radverkehrs in Klagenfurt schon gegeben – zuletzt von Gemeinderätin Karin Ruppert betreffend der Ausarbeitung eines konkreten Radverkehrskonzeptes in Klagenfurt unter Einbeziehung des Energiemasterplans Kärnten (Antrag vom 6.10. 2015). „Aus den Ergebnissen ist bekannt, dass bei den EinpendlerInnen aus den Umlandgemeinden Klagenfurts ein nicht zu unterschätzender Anteil mit dem Fahrrad, vor allem auch mit E-Bikes zur Arbeit in Klagenfurt anrollen würde, wenn die Fahrradsituation besser gelöst wäre“, führt Ruppert aus.

„Das Fahrrad spart Zeit, Geld und Nerven. Man tut nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit“, streicht die Gemeinderätin die allgemein bekannten Vorzüge des Radfahrens heraus. „Ein gut durchdachtes Radverkehrskonzept würde das Sicherheitsrisiko senken und auch finanziell schlechter gestellte BürgerInnen dabei unterstützen, schneller und günstiger ihre Arbeitsstätten, Schulen, Kindergärten und Horte zu erreichen“, so Ruppert. „Ich freue mich, dass die Reformpartnerschaft dem Ausbau und der Verdichtung des Radwegenetzes nun Priorität einräumt und eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Stadt und Land, eingerichtet wurde. Damit sind wir unseren Grünen Zielen nach einem gut ausgebauten Fahrradnetz, mehr Sicherheit für RadfahrerInnen und FußgängerInnen und der Senkung des Individualverkehrs einen großen Schritt näher gekommen“, so Ruppert abschließend.

Antrag vom 06.10. 2016: Antrag 026-2015 Radverkehrskonzept - 6.10. - Karin

Grüne begrüßen Shared Space-Pilotprojekt am Neuen Platz

Klagenfurt (20.04. 2016) Die Grünen freuen sich über das gestern beschlossene Shared Space-Pilotprojekt am Neuen Platz. Damit wurde ein Antrag von Grünen-Ersatzgemeinderätin Erika Hornbogner umgesetzt.

Ein erster Schritt in Richtung „Shared Space“ auf der Ostseite des Neuen Platzes wurde gestern mit dem einstimmig im Stadtsenat beschlossenen Antrag von Stadtplanungsreferent Otto Umlauft (ÖVP) gesetzt. „Ich freue mich sehr, dass mein Antrag, den ich im Juli letzten Jahres eingebracht habe, positiv behandelt wurde und nun ein Pilotprojekt gestartet wird“, freut sich die Grüne Ersatzgemeinderätin Erika Hornbogner.
„Shared Space ist ein neues Konzept zur umfassenden Gestaltung des öffentlichen Raumes, wo Plätze und Straßen als Lebensraum verstanden werden, der von allen VerkehrsteilnehmerInnen geteilt und gemeinsam genutzt wird. So wird der öffentliche Raum bewusst in Szene gesetzt und zu einem Ort der menschlichen Begegnung und der Kommunikation.“

Dass die Zebrastreifen rund um den Neuen Platz aus Sicherheitsgründen vorerst vorhanden bleiben, hält Hornbogner für „sinnvoll.  Ich bin aber zuversichtlich, dass sich die Menschen nach der Testphase so sehr an die ausgeschalteten Ampeln und die neue Verkehrssituation gewöhnt haben, dass auch die Zebrastreifen letztendlich entfernt werden können“, ist Hornbogner überzeugt.

 

Pfarrplatz bis zum Frühjahr autofrei machen!

Klagenfurt (04.20. 2016) Die Grünen fordern, endlich Nägel mit Köpfen zu machen! „Es bedarf lediglich einer entsprechenden Verordnung, um das historische Zentrum Klagenfurts mit einer Fußgängerzone aufzuwerten. Bereits im September gab es von allen anderen Parteien Zustimmung“, erinnert Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann, die generell mehr autofreie Plätze fordert.

„So nahe am Ziel kann man nicht stehen bleiben!“, unterstreicht heute Schmid-Tarmann. „Bereits im Ausschuss im September 2015 wurde mein Antrag positiv behandelt. Alle Rathausparteien sprachen sich für einen autofreien Pfarrplatz aus. Auch das Ergebnis einer Online-Umfrage brachte zutage, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung eine Fußgängerzone wünscht. Die dort ansässige Gastronomie hat ebenfalls großes Interesse daran, ihre Gastgärten zu erweitern bzw. neue Schanigärten zu errichten“, fasst die Grüne Wirtschaftssprecherin zusammen.

„Touristisch wäre ein autofreier Pfarrplatz ein großer Gewinn für Klagenfurt. Derzeit sind die Gastgärten und die Stadtpfarrkirche St. Egid von parkenden Autos eingekreist. Mit einer Fußgängerzone könnte man gefahrlos Flanieren und hätte auch einen freien Blick auf die Stadtpfarrkirche. Machen wir dieses historische Zentrum doch endlich autofrei“, so Schmid-Tarmann, die betont, dass eine entsprechende Verordnung natürlich Teil des längst überfälligen Gesamtverkehrskonzeptes für die Innenstadt sein muss. „Die Landeshauptstadt muss endlich ihre verstaubte Verkehrspolitik ändern: Wir wollen eine Stadt für Menschen und nicht für Autos! Es ist höchste Zeit, Zufußgehen, Radfahren und die öffentlichen Verkehrsmittel verstärkt zu fördern und den motorisierten Individualverkehr zurück zu drängen“, so Schmid-Tarmann abschließend.

Pfarrplatz1 Pfarrplatz2

Fotos:
KK

Klares Nein zur Mega-Tiefgarage am Benediktinermarkt!

Benediktinermarkt soll ausgebaut und zum pulsierenden fuß- und radfreundlichen "Einkaufstempel" erweitert werden

Kurzfristig soll am kommenden Dienstag im Klagenfurter Planungsausschuss der unwiderrufliche Startschuss für eine Tiefgarage mit bis zu 380 Abstellplätzen im Westen des Benediktinermarktes erfolgen. Anlass dazu ist das Bauprojekt in der Lichtenfelsgasse mit etwas mehr als 20 Wohnungen und Verkaufsflächen im Erdgeschoß, das nunmehr mit einer von der Stadtplanung schon lange gewollten aber massiv überdimensionierten Tiefgarage kombiniert werden soll.

„Mit den geplanten Ein-und Ausfahrten der mehrstöckigen Tiefgarage wird das Tor für weitere zusätzliche und unnötige Autos in der Innenstadt geöffnet. Außerdem wird für die nächsten Generationen die Möglichkeit für eine moderne Fußgänger- und RadfahrerInnen-freundliche Innenstadt verbaut. Außerdem wird bei dieser Entwicklung das Potenzial des ehemaligen Benediktinerschulgebäudes und seiner Rolle in Verbindung mit der öffentlichen Nutzung für den Markt nicht bedacht“, erklärt Elias Molitschnig, Planungs- und Baukultursprecher der Grünen Klagenfurt und argumentiert weiter: „Das geplante Bauprojekt verhindert zudem alle weiteren Entwicklungs- und Erweiterungsmöglichkeiten für den Benediktinermarkt. Das Hauptaugenmerk soll bei der Stadtentwicklung auf die Menschen sowie die bestmögliche Entwicklung und Verbesserung der urbanen Räume gelegt werden.“

Reinhard Schinner, Parteiobmann der Grünen Klagenfurt: „Wir Grünen Klagenfurt fordern eine klare Festlegung des Benediktinermarktes als pulsierendes Zentrum für den Fuß- und Radverkehr und lehnen jede weitere Tiefgarage in der Innenstadt entschieden ab.“ Dies auch vor dem Hintergrund, dass es mehrere tausend Tiefgaragenplätze am und innerhalb des Zentrums am Ring gibt und diese nur sehr gering ausgelastet sind. „Klagenfurt darf nicht weiter eine Parkplatzpolitik der 1970-er fortsetzen, sondern muss erkennen, dass der Benediktinermarkt die Entwicklungschance für die regionale Versorgung und einen zunehmenden touristischen Magnet darstellt“, so Schinner.

„Der bisher nur einmal kurz teilsanierte Bendiktinermarkt soll weiter ausgebaut und als fuß- und radfreundlicher "Einkaufstempel" erweitert werden. Damit stellt er das strategische Gegenteil zum autofreundlichen Einkaufszentrum City Arkaden dar“, so Molitschnig und Schinner, die gemeinsam abschließend an die Verantwortlichen appellieren, vom Tiefgaragen-Projekt Abstand zu nehmen.

Schulbeginn: Gefährliches Nadelöhr in der Jergitschstraße

Klagenfurt (16.09. 2015) In der stark frequentierten Jergitschstraße zwischen Beethovenplatz und Sterneckstraße parken vor allem PendlerInnen seit der Ausweitung der Kurzparkzone beidseitig. „Da die Allee sehr schmal ist, steht ein Teil der Fahrzeuge mit zwei Rädern auf dem Grünstreifen – zwischen den Bäumen. Andere parken ganz auf der Fahrbahn. Die Autos ragen dann so weit in die Straße, dass sich begegnende Fahrzeuge immer wieder streifen.“ Gemeinderätin Schmid-Tarmann beobachtet: „Besonders gefährlich und knapp wird es, wenn sich auf der gegenüberliegenden Fahrbahn ein Linienbus oder ein Lastwagen nähern. Zu Stoßzeiten im Frühverkehr und zu Mittag bewegen sich hier auch viele Radfahrende, darunter auch zahlreiche SchülerInnen vom Bachmann-Gymnasium. Sie sind auf diesem Teilstück tatsächlich in steter Unfallgefahr, darum weichen sie auch meist auf die schmalen Gehsteige hinter den Alleebäumen aus. Dieses Teilstück ist bis zur Sterneckstraße ein Nadelöhr, denn weiter zwischen Sterneckstraße und Koschatstraße parken die Autos nur auf der Westseite.“

Die Mandatarin hat bereits im Juni 2012 einen Antrag eingebracht, um die gefährliche Situation zu entschärfen. „Meine Forderung – einseitiges Parken mit Radwegmarkierung – bleibt aufrecht. Das Parken soll zwischen Sterneckstraße und Beethovenplatz nur auf der westlichen Straßenseite gestattet sein. Auf der östlichen Seite soll der Radweg aus der Karnerstraße durchgehend bis zur Tarviser Straße verlängert werden.“

„Ich befürchte, dass diese untragbare Verkehrssituation erst behoben wird, wenn es zu einem Unfall mit Personenschaden gekommen ist. Denn der Antrag wurde im Verkehrsausschuss zwar für gut befunden, aber die Umsetzung vom damaligen Verkehrsreferenten Steinkellner aus Geldmangel auf Eis gelegt. Es geht hier lediglich um den guten Willen, das Aufstellen von Verkehrsschildern und ein bisschen Farbe für die Radwegmarkierung“, so GRin Schmid-Tarmann. Darum wird sie bei der nächsten Gemeinderatssitzung diesen Antrag nochmals einbringen.

Fotos: Schmid-Tarmann