Grüne Klagenfurt

Endlich: Grünes Licht für Aufwertung von Viktring

Die Grünen freuen sich über das Bestreben der Reformpartner, Viktring einen Ortskern zu geben. Hierfür wurden bereits zahlreiche Grüne Vorschläge zur Aufwertung des wachsenden Stadtteils gemacht, die nun bei den Planungen berücksichtigt werden sollten. Wichtig ist den Grünen die aktive Einbindung der Bevölkerung, eine umfassende Stadtteilentwicklung für das Gemeinwohl, eine Veranstaltungs-Mehrzweckhalle für die Jugend und Gemeinschaftsgärten.

„Viele Jahre wurde Viktring von der Politik vernachlässigt“, erinnert Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann, die in regelmäßigen Abständen Anträge und Anfragen zur Aufwertung des rasch wachsenden Stadtteils eingebracht hat. „Ob die Sanierung des maroden Gemeindezentrums, in dem nur noch drei Veranstaltungen pro Jahr zugelassen werden, die Nachnutzung des ehemaligen Freizeitzentrums Atrium, das sich nun schon seit über drei Jahren im Besitz der Landeshauptstadt befindet und ungenutzt brach liegt, oder die Schaffung von Freizeitmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen – immer wieder haben die Grünen den großen Handlungsbedarf in Viktring, gerade was einen attraktiven Treffpunkt für die Jugend betrifft*, thematisiert“, so Schmid-Tarmann, die von Parteikollegen Gemeinderat Elias Molitschnig unterstützt wird: „Viktring benötigt identitätsstiftende Orte der Gemeinsamkeit, eine stärkere Belebung des Grünraums und ein Zentrum.“ Dafür soll, unter Einbindung der BürgerInnen, ein detailliertes Entwicklungskonzept in Form eines kooperativen Planungsverfahrens erarbeitet werden, so Molitschnig. „Um die Verkehrsproblematik in Viktring in den Griff zu bekommen und die Aufenthaltsqualität des Platzes zu verbessern, soll die Platzgestaltung über die bestehende Fahrbahn erfolgen und somit als „Verkehrsbremse“ für den Individualverkehr fungieren.“

„Wir freuen uns sehr, dass nun auch unsere Koalitionspartner die Dringlichkeit des Themas erkannt haben und ein Gesamtkonzept ausarbeiten möchten“, freuen sich Schmid-Tarmann und Molitschnig unisono. Dass das alte Atrium abgerissen und einem neuen, großen Platz weichen soll, ist für die Grünen ein logischer Schritt: „Natürlich wäre es schön, den 1.800 Quadratmeter großen, unterirdischen Komplex wieder als Indoor-Freizeiteinrichtung wieder zu beleben, doch die Sanierungskosten sind einfach zu hoch“, so Schmid-Tarmann, die allerdings zu bedenken gibt, dass das Gemeindezentrum, auch nach einer Sanierung, nicht alle Bedürfnisse aus der Bevölkerung abdecken kann.

„Aus meiner Sicht braucht es zusätzlich noch eine Veranstaltungs-Mehrzweckhalle“, denkt die Mandatarin an die Jugend. „Nahe der Keltenstraße, gegenüber der Kleingartenanlage, verfügt die Stadt Klagenfurt über ein sieben Hektar großes, für eine Freizeitanlage gewidmetes Grundstück. Dass dort ein Gemeinschaftsgarten entstehen soll, ist bereits beschlossen. Außerdem liegt seit 2003 ein fix-fertiger Entwurf für eine Freizeitanlage** auf diesem Areal in der Schublade, der auf seine Umsetzung wartet“, erinnert Schmid-Tarmann.

Molitschnig betont nochmals die Einbindung der BürgerInnen: „Die zuständigen Abteilungen sollen einen BürgerInnenbeteiligungsprozess in die Wege leiten und basierend auf den Ergebnissen Lösungsvorschläge zur Stadtteilentwicklung erarbeiten. Diese sollen dann nach Rücksprache mit den zuständigen Ausschüssen und Gremien die Grundlage für einen Architekturwettbewerb bilden.“

Anhang:
Anfrage 12-2017 Atrium - Juni II - EST
Antrag 003-2017 - Freizeitpark Viktring - 2.2.17 - EST
Antrag 007-2017 - Stadtteilent. Viktring - 2.2.17 - EM
'Antrag 009-2015 Stadtquartiere der Zukunft 23.06.2015-Elias
Antrag 035-2016 - GZ Viktring - 20.9.2016 - EST

Infos:

* In Viktring war das Leben für Junge noch vor wenigen Jahren attraktiver: Es gab das Sport- und Freizeitzentrum „Atrium“, im Gemeindezentrum fanden Bälle und Veranstaltungen statt und es gab noch den „Marhof“ (gegenüber dem Stiftgymnasium), der ein beliebtes Veranstaltungszentrum und Treffpunkt der Jugend war. Der „Marhof“ musste einem Wohnkomplex weichen, was ein großer Verlust für die Jugendlichen darstellte. Das „Atrium“ ging in Konkurs, nach einem langjährigen Rechtsstreit ersteigerte schließlich die Landeshauptstadt Klagenfurt den Gebäudekomplex. Ein gefordertes Jugendzentrum scheiterte an Protesten der AnwohnerInnen.

** „Der damalige Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer hat bereits damals die Errichtung eines Freizeitparks für den bevölkerungsreichen Stadtteil Viktring angekündigt. Mit Landschaftsplanerin DI Lilli Licka hat der damalige Stadtgartenreferent den BewohnerInnen in zwei Bürgerversammlungen ein Rohkonzept präsentiert, das sehr gut angekommen ist. Es waren Bereiche für Skaten, Volleyball, eine große Wiese und Ruhezonen geplant – auch der Kehrbach sollte integriert werden. Bis 2006 hätte die Anlage um ca. 700.000 Euro etappenweise umgesetzt werden sollen“, so Schmid-Tarmann, die an Bürgermeisterin Mathiaschitz appelliert, ein solches Projekt für die Kinder und Jugendlichen in Viktring zu unterstützen. „Die geschätzten Kosten betragen nur in etwa das Doppelte der Summe von 300.000 Euro, die 2016 für einen Kunstrasen am Fußballplatz in Welzenegg aufgebracht wurden“, merkt die Mandatarin an. „Ein Freizeit- und Erholungspark wäre eine enorme Aufwertung für den Stadtteil und die Lebensqualität der Viktringer Bevölkerung. Es geht um Bewegung, Fitness, Kommunikation und Erholung im Grünen – für Jung und Alt.

Geplanten Freizeitpark in Viktring umsetzen!

Im schnell wachsenden Stadtteil Viktring wird auf die Bedürfnisse von jungen Menschen vergessen, macht Gemeinderätin Evelyn SchmidTarmann aufmerksam. Sie fordert angesichts schwindender Freiräume, die bereits fertigen Pläne für einen Freizeitpark aus der Schublade zu holen und stufenweise umzusetzen.

„In den letzten Jahren sind in Viktring viele Eigentumsund Genossenschaftswohnungen gebaut worden, weitere Wohnbauprojekte sind geplant. Doch je mehr die Priorität auf Wohnraum und Parkplätzen liegt, umso mehr schwinden Freiräume und Grünflächen für die immer größer werdende Anzahl an Kindern und Jugendlichen, die hier leben*“, macht Gemeinderätin Evelyn SchmidTarmann auf die Situation aufmerksam. „Nahe der Keltenstraße, gegenüber der Kleingartenanlage, verfügt die Stadt Klagenfurt über ein sieben Hektar großes, für eine Freizeitanlage gewidmetes Grundstück. Dass dort ein Gemeinschaftsgarten entstehen soll, ist bereits beschlossen. Außerdem liegt seit 2003 ein fix-fertiger Entwurf für eine Freizeitanlage in der Schublade, der auf seine Umsetzung wartet“, erinnert Schmid-Tarmann. „Der damalige Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer hat bereits damals die Errichtung eines Freizeitparks für den bevölkerungsreichen Stadtteil Viktring angekündigt. Mit Landschaftsplanerin DI Lilli Licka hat der damalige Stadtgartenreferent den BewohnerInnen in zwei Bürgerversammlungen ein Rohkonzept präsentiert, das sehr gut angekommen ist. Es waren Bereiche für Skaten, Volleyball, eine große Wiese und Ruhezonen geplant – auch der Kehrbach sollte integriert werden. Bis 2006 hätte die Anlage um ca. 700.000 Euro etappenweise umgesetzt werden sollen“, so SchmidTarmann, die an Bürgermeisterin Mathiaschitz appelliert, ein solches Projekt für die Kinder und Jugendlichen in Viktring zu unterstützen. „Die geschätzten Kosten betragen nur in etwa das Doppelte der Summe von 300.000 Euro, die 2016 für einen Kunstrasen am Fußballplatz in Welzenegg aufgebracht wurden“, merkt die Mandatarin an. „Ein Freizeit- und Erholungspark wäre eine enorme Aufwertung für den Stadtteil und die Lebensqualität der Viktringer Bevölkerung. Es geht um Bewegung, Fitness, Kommunikation und Erholung im Grünen – für Jung und Alt“, so Schmid-Tarmann, die in der Gemeinderatssitzung vom 2. Februar einen Antrag zu diesem Thema („Geplanten Freizeitpark in Viktring umsetzen!“) einbringt.

* In Viktring war das Leben für Junge noch vor wenigen Jahren attraktiver: Es gab das Sport- und Freizeitzentrum „Atrium“, im Gemeindezentrum fanden Bälle und Veranstaltungen statt und es gab noch den „Marhof“ (gegenüber dem Stiftgymnasium), der ein beliebtes Veranstaltungszentrum und Treffpunkt der Jugend war. Der „Marhof“ musste einem Wohnkomplex weichen, was ein großer Verlust für die Jugendlichen darstellte. Das „Atrium“ ging in Konkurs, nach einem langjährigen Rechtsstreit ersteigerte schließlich die Landeshauptstadt Klagenfurt den Gebäudekomplex. Ein gefordertes Jugendzentrum scheiterte an Protesten der AnwohnerInnen.

Hochwasser in Kärnten – ein Rückblick

Klagenfurt (28.02. 2014) Hochwasserkatastrophen ereigneten sich in der Geschichte Kärntens immer wieder. In Kärnten gehen die Aufzeichnungen über Wetterkatastrophen bis in die Jahre 1195/1196 zurück. Klagenfurt wurde aufgrund seiner Lage an der Glan ständig von Hochwassern bedroht, deshalb wurde die alte Siedlung an der Furt auf den Hochwassersicheren heutigen Standort (Bereich Alten Platz) verlegt.

1236 folgte nach einem harten Winter eine Hochwasserkatastrophe. Die Flüsse traten nach raschem Tauwetter über die Ufer. Noch ärger war es im Winter 1708/1709. Plötzliches Auftauen führte zu riesigen Überschwemmungen. Die meisten winterlichen Hochwasserkatastrophen ereigneten sich im Laufe der Jahrhunderte nach Föhneinbrüchen.

Ein Jahrhunderthochwasser ist im Jahr 1851 dokumentiert. Weil sich Hochwasser von Glan, Sattnitz und See vereinigten, wurde Klagenfurt zur Halbinsel. Auch der Lendkanal trat über die Ufer. Im Lendhafen versank sogar ein Schottertransport-Schiff, die Draubrücken bis nach Marburg wurden größtenteils zerstört.

Enorme Hochwasser gab es in den Jahren 1885, 1886, 1888, 1889 und 1891. Der Pegel des Wörthersees stieg in 24 Stunden um 10 cm und der Ossiachersee um 40 cm an. Davon, dass Waidmannsdorf im Bereich des Wörthersees immer wieder überschwemmt wurde, zeugt der alte slowenische Name für das Gebiet, Otoče (= Inselgegend). Die WaidmannsdorferInnen wurden als InselbewohnerInnen bezeichnet.

In Vergessenheit geraten sind anscheinend die drei letzten Katastrophen in Kärnten, festgehalten in der 80-seitigen Broschüre der Landesregierung von 1969 mit dem Titel „Hochwasser in Kärnten, eine Dokumentation“. Im September 1965 sind ungeheure Regenmengen dokumentiert, die große Schäden verursachten. In Oberkärnten entstand ein riesiger See, das Bundesheer verschob die Abrüstung der Präsenzdiener (bis 15. Oktober), da sie bei der Beseitigung der Hochwasserschäden gebraucht wurden.
Die zweite Hochwasserkatastrophe ereignete sich im August 1966, die dritte dann  im November 1966. Die Unwetter forderten insgesamt 24 Todesopfer, darunter befanden sich auch Kinder. Nach den zwei Katastrophenjahren wurden zahlreiche  Hochwasserschutzmaßnahmen getroffen, Menschen in Oberkärnten mussten aus von Hochwasser gefährdeten Siedlungen umgesiedelt werden. Mit Spendengeldern wurden das „Kurier-Dorf“ sowie eine Bundesheersiedlung für die umzusiedelnden Hochwasseropfer errichtet. Allen Soldaten, die sich an den Aufräumungsarbeiten beteiligten, wurde die sogenannte Hochwassermedaille verliehen. 

Widerstand gegen Verbauung „Dermuth-Wiese“ wächst

Klagenfurt (26.02. 2014) Angesichts der aktuellen Hoch- und Grundwasserproblematik im Univiertel wächst der Widerstand gegen das geplante Großbauprojekt auf den sogenannten Dermuth-Gründen zwischen Lakesidepark und Kranzmayerstraße (Anm. geplant sind 15 bis zu fünfstöckige Wohnblöcke in vier Baustufen). „Die Stimmung ist aufgeladen. Die aktuelle Hoch- und Grundwasserproblematik und die damit verbundenen Schäden lässt die Menschen verzweifeln. Gestern trafen sich über 40 AnrainerInnen spontan zu einer Versammlung, um sich auszutauschen, ihrem Ärger Luft zu machen und ihre Kräfte zu bündeln“, berichtet GRin Evelyn Schmid-Tarmann, die ebenfalls eingeladen wurde.

„Das Treffen hat eine Anrainerin, die sich bei der laufenden Bauverhandlung ihrer Ohnmacht bewusst wurde, kurzfristig organisiert. Sie wollte Betroffene, die bislang alleine kämpften, zusammenführen“, schildert die Mandatarin. „Ziel der AnrainerInnen ist es, die scheibchenweise Verbauung der drei Hektar großen Fläche auf der sogenannten Dermuth-Wiese zu verhindern. Sie befürchten weitere Verschlechterungen bezüglich der Grundwasser- und Verkehrssituation.“

Schmid-Tarmann nimmt die Bedenken der AnwohnerInnen sehr ernst: „Die Grünen haben mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass der gestiegene Grundwasserspiegel mit der massiven Verbauung der letzten Jahre in Zusammenhang stehen könnte. Die Vermutung wurde aber ignoriert“, beklagt die Grün-Mandatarin, die die AnrainerInnen bei ihrem Widerstand gegen weitere Großbauprojekte im ehemaligen Sumpfgebiet unterstützt.

„Neu ist, dass die AnrainerInnen, die ihre Parteienstellung bislang nicht ausüben durften, jetzt doch noch die Chance haben, Einwendungen zu formulieren!“, informiert Schmid-Tarmann. „Es gibt nun eine sogenannte Präklusionsfristerstreckung von der Abteilung Baurecht. Ich hoffe sehr, dass noch viele Betroffene von ihrem Recht Gebrauch machen und Einwendungen abgeben“, so Schmid-Tarmann abschließend.

Grün vor Ort


Thema:
     
Land unter – wie geht es weiter? Hoch- und Grundwasserproblematik im Südwesten Klagenfurts

Wann?       
Freitag, 7. März 2014, 18 Uhr

Wo?          
Jugendgästehaus Klagenfurt, Galerie, Neckheimgasse 6, Universitätsviertel 

TeilnehmerInnen:
Fachleute und ExpertInnen aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Umweltschutz, Stadtplanung und Versicherungsschutz. 

Grün vor Ort: Land unter – wie geht es weiter?

Klagenfurt (25.02. 2014) Teile Klagenfurts wurden in den letzten Wochen von Überflutungen heimgesucht. Der Pegel des Wörthersees ist auf Rekordniveau, die Sattnitz über die Ufer getreten, Äcker und Wiesen können die Wassermengen nicht mehr aufnehmen. Keller und Garagen in Waidmannsdorf und Viktring stehen unter Wasser. Die Lage entspannt sich nur langsam.

„Viele Betroffene sind verzweifelt und verunsichert. Das Thema ist emotional sehr aufgeladen, umso mehr fehlt es an sachlichen Informationen. Deshalb möchten wir die Menschen objektiv über die Ursachen der aktuellen Hoch- und Grundwasserproblematik informieren und über Maßnahmen sprechen, wie man die Lage in diesem sensiblen Bereich in Zukunft in den Griff bekommen will“, so Grünen-Clubobfrau StRin Andrea Wulz und Stadtparteiobmann Roland Jaritz.

Grün vor Ort

Thema:      
Land unter – wie geht es weiter? Hoch- und Grundwasserproblematik im Südwesten Klagenfurts

Wann?       
Freitag, 7. März 2014, 18 Uhr

Wo?          
Jugendgästehaus Klagenfurt, Galerie, Neckheimgasse 6, Universitätsviertel 

TeilnehmerInnen:
Fachleute und ExpertInnen aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Umweltschutz, Stadtplanung und Versicherungsschutz. 

„Atrium“ in Viktring braucht kreative Ideen!

Klagenfurt (23.01. 2014) Erleichtert sind die Klagenfurter Grünen, dass das jahrelange Trauerspiel um das „Atrium“ in Viktring endlich ein Ende hat. „Die Ersteigerung des Objektes  war die richtige Entscheidung, da die Stadt Klagenfurt durch den Kindergarten Teil der Eigentümergemeinschaft war und hohe Kosten aus dem Konkurs tragen musste“, fasst Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann zusammen. Wenn es nach der Grün-Mandatarin gegangen wäre, hätte sich die Stadt Klagenfurt die ehemalige Fitness- und Freizeiteinrichtung* aber schon viel früher gesichert, um sie zu adaptieren und für den jungen, boomenden Stadtteil Viktring in irgendeiner Form zu nutzen. „Leider waren FPÖ-Liegenschaftsreferent Albert Gunzer und die IVK (Immobilien Verwaltung Klagenfurt) bis zuletzt dagegen.“

Nach dem Objektkauf gilt es nun, die Anlage und den darüber liegenden Park, der ebenfalls dazu gehört, zu sanieren und die beste Nutzung zu finden. „Die Lage mitten im Kern des wachsenden Stadtteils Viktring und neben dem Gemeindezentrum ist ideal für Synergien“, so Schmid-Tarmann, die einen Ideenwettbewerb vorschlägt. „Vorgabe der Stadt sollten Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie ein attraktiver Treffpunkt für die Jugend sein. Die innovativste Verwertung der 1.800 Quadratmeter großen unterirdischen Anlage soll gewinnen und dann möglichst rasch umgesetzt werden. So würde der Stadtteil Viktring eine enorme Aufwertung erfahren“, ist die  Gemeinderätin überzeugt.

* Die Fitness- und Freizeitenrichtung „Atrium“ hatte damals noch verschieden große Saunakabinen,Whirlpool, Bäder, Squash-Hallen und Räumlichkeiten für Massagen sowie Aufenthaltsräume.

Stadt hat Atrium in Viktring ersteigert!

Klagenfurt (20.01. 2014) Jahrelang war das ehemalige Freizeitzentrum Atrium in Viktring geschlossen, da der Besitzer in Konkurs gegangen war. Seit 2010 fordert Grünen-Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann, dass sich die Stadt Klagenfurt das Objekt sichert, um dort dringend notwendige Freizeiteinrichtungen für die Viktringer Jugend zu schaffen.

Für die Eigentumsgemeinschaft wurde das Objekt durch die aushaftenden hohen Betriebskosten zuletzt zur immer größeren Belastung – auch für die Stadt Klagenfurt, die durch den Kindergarten und Hort Miteigentümerin der Anlage ist.

Nach mehrmaligem Anlauf wurde nun der letztmögliche Ersteigerungstermin Mitte Jänner genutzt. „Endlich signalisierte die IVK (Immobilienverwaltung Klagenfurt) Bereitschaft, das Objekt um 90.000 Euro zu ersteigern. Auch der Stadtsenat stimmte am 5. November 2013 geschlossen zu“, berichtet die Mandatarin erleichtert.

Jetzt ist die Stadt Klagenfurt gefordert, die ehemalige Freizeitanlage Atrium wieder in Schuss zu bringen und zu beleben. „Der Sanierungsaufwand ist sicher enorm. Der starke Baumbewuchs bedroht die 1.800 m2 große ehemalige unterirdische Sport- und Freizeitanlage. Offen ist auch, wie viele Schulden noch zu tilgen sind.“

Für Schmid-Tarmann wären ein attraktives Kommunikationszentrum mit Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie ein Jugendclub nach wie vor die beste Idee. „Der boomende junge Stadtteil benötigt dringend ein Angebot für die Jugend. Die Lage neben dem Gemeindezentrum ist ideal. Jetzt sollte rasch eine Ausschreibung erfolgen und das innovativste Nutzungskonzept zum Zug kommen“.

Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann erhielt in den Tagen nach der Ersteigerung von den MiteigentümerInnen der Anlage übrigens berührende Dankesbezeugungen für ihre langjährige, konsequente Unterstützung. „Die Menschen in der Anlage sind so erleichtert und hoffnungsfroh, dass sie nun in Ruhe und ohne existentielle Sorgen dort weiter wohnen können“, berichtet die Mandatarin gerührt.


Zur Vorgeschichte:
Seit das Atrium im Zentrum von Viktring vor einigen Jahren geschlossen hat, gibt es in diesem boomenden und bevölkerungsreichen Stadtteil keine Freizeitenrichtung mehr. Einst war das Atrium eine Fitness- und Freizeitanlage, es verfügte über 16 verschieden große Saunakabinen, Whirlpool, Bäder, Squash-Hallen und Räumlichkeiten für Massagen sowie Aufenthaltsräume. Dann ging der Besitzer in Konkurs, seither ist es geschlossen. Bisher wurde vergeblich versucht, das Atrium zu veräußern und um zuletzt 90.000 Euro zu versteigern. Doch die Klagenfurter Immobilien-Verwaltung (IVK) zeigte bis zuletzt kein Interesse. Begründungen: „Teure Gutachten, undurchschaubare Machenschaften der Gläubigerbanken, Ruinencharakter des Objektes.“

Zum Atrium-Komplex gehören auch acht Eigentumswohnungen, ein 20 m2 großes Geschäft und der städtische Kindergarten Viktring. Ebenso ein kleiner Park, unter dem sich das Atrium befindet. Der Park am sogenannten Viktringer Platz gehört anteilsmäßig allen WohnungseigentümerInnen und wurde seinerzeit der Gemeinde Viktring zur dauernden  kostenlosen Nutzung überlassen. Vor 40 Jahren dachte noch niemand daran, dass das unterirdisch geplante Bauwerk einmal sanierungsbedürftig werden wird, was nicht vertraglich geregelt ist. Dieser Fall ist nun aber eingetreten, noch dazu, weil die Stadt die ursprünglich vereinbarte niedrige Bepflanzung zu hohen und schweren Bäumen heranwachsen ließ. Von einer Sanierung wollte die Stadt nichts wissen, sehr wohl aber den Park weiterhin  kostenlos nutzen.

Mittlerweile beliefen sich die Rückstände auf etwa 130.000 Euro. Die hohe Summe der ausstehenden Betriebskosten und die Sanierung des Atriums tragen zu 16% der Kindergarten Viktring, also die Stadt Klagenfurt, 20% die acht BesitzerInnen der Eigentumswohnungen und des Geschäftslokals. Das ehemalige Atrium wurde in der Zwischenzeit von der Tochter des Konkursunternehmers in die Kunstgalerie „Cornea“ umgestaltet und einzelne Räumlichkeiten weitervermietet. Auch sie zahlte monatelang keine Betriebskosten. Für diese  1.800 Euro monatlich musste wiederum die EigentümerInnengemeinschaft aufkommen.

Atrium in Viktring: Grüne fordern, Kontrollamt einzuschalten

Klagenfurt (15.11. 2013) Viktring boomt! Laut Statistik leben in Viktring deutlich mehr unter 20-Jährige als in anderen Stadtteilen. Für Junge gibt es jedoch keine attraktiven Treffpunkte“, bedauert Grünen-Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann und fordert bereits seit 2011, dass die Stadt Klagenfurt das ehemalige Freizeitzentrum Atrium ersteigern solle, um die dringend notwendigen Freizeiteinrichtungen zu schaffen.

Das Konkursobjekt Atrium ist bekanntlich seit Jahren geschlossen – mit kostspieligen Folgen für die EigentümerInnengesellschaft. „Die Stadt Klagenfurt ist mit dem Kindergarten zu 16 Prozent beteiligt und muss, wie auch die anderen EigentümerInnen, anteilig für die enorm hohen aushaftenden Betriebskosten aufkommen. Die Stadt haftet mittlerweile mit kolportierten 130.000 Euro an Steuergeldern“, so Schmid-Tarmann, die deshalb in der letzten Gemeinderatssitzung einen Antrag eingebracht hat, das Kontrollamt zu beauftragen, die finanziellen Auswirkungen durch Haftungen der Stadt zu überprüfen und aufzuklären. „Das Ganze ist nicht durchschaubar und eine riesengroße Belastung für das Stadtbudget.“  

Was mit dem „Atrium“ passieren soll, ist offen. „Die AnrainerInnen haben in der letzten Stadtsenatssitzung ihre Lage geschildert“, so Schmid-Tarmann. „Die sinnvollste Variante wäre, wenn die Stadt das Objekt um 90.000 Euro ersteigert – der nächste Versteigerungstermin ist wohl die letzte Chance. Man würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits würde man dem Filanzdilemma entkommen, andererseits könnten im Atrium die so notwendigen Freizeiteinrichtungen für Jugendliche geschaffen werden, die auch dem Kindergarten und Hort zugute kommen würden.“

Zur Vorgeschichte:

Seit das Atrium im Zentrum von Viktring vor einigen Jahren geschlossen hat, gibt es in diesem bevölkerungsreichen Stadtteil keine Freizeitenrichtung mehr. Einst war das Atrium eine Fitness- und Freizeitanlage, es verfügte über 16 verschieden große Saunakabinen, Whirlpool, Bäder, Squash-Hallen und Räumlichkeiten für Massagen sowie Aufenthaltsräume. Dann ging der Besitzer in Konkurs, seither ist es geschlossen. Bisher wurde vergeblich versucht, das Atrium zu veräußern und um zuletzt 90.000 Euro zu versteigern. Doch die Klagenfurter Immobilien-Verwaltung (IVK) hatte bislang kein Interesse. Begründungen: „Teure Gutachten, undurchschaubare Machenschaften der Gläubigerbanken, Ruinencharakter des Objektes.“

Zum Atrium-Komplex gehören auch acht Eigentumswohnungen, ein 20 m2 großes Geschäft und der städtische Kindergarten Viktring. Ebenso ein kleiner Park, unter dem sich das Atrium befindet. Der Park am sogenannten Viktringer Platz gehört anteilsmäßig allen WohnungseigentümerInnen  und wurde damals der Gemeinde Viktring zur dauernden  kostenlosen Nutzung überlassen. Vor 40 Jahren dachte niemand daran, dass das unterirdisch geplante Bauwerk einmal sanierungsbedürftig werden wird, was nicht vertraglich geregelt ist. Nun ist aber dieser Fall eingetreten, noch dazu, weil die Stadt die ursprünglich vereinbarte niedrige Bepflanzung zu hohen und schweren Bäumen heranwachsen ließ. Von einer Sanierung will die Stadt nichts wissen, sehr wohl aber den Park weiterhin kostenlos nutzen.

Mittlerweile belaufen sich die Rückstände auf mindestens 130.000 Euro. Die hohe Summe der ausstehenden Betriebskosten und die Sanierung des Atriums tragen zu 16% der Kindergarten Viktring, also die Stadt Klagenfurt, zu 20% die acht BesitzerInnen der Eigentumswohnungen und des Geschäftslokals. Das ehemalige Atrium wurde in der Zwischenzeit von der Tochter des Konkursunternehmers in die Kunstgalerie „Cornea“ umgestaltet und einzelne Räumlichkeiten weitervermietet. Auch sie zahlte monatelang keine Betriebskosten. Für diese  1.800 Euro monatlich muss wieder die EigentümerInnengemeinschaft aufkommen.

Trauerspiel Atrium in Viktring: Betriebskosten steigen, Stadt sieht tatenlos zu

Klagenfurt (20.06. 2013)  „Der Konkurs der ehemaligen Freizeiteinrichtung Atrium wird zum Damoklesschwert für die acht WohnungseigentümerInnen, die ebenso wie der städtische Kindergarten Viktring mithaften (http://klagenfurt.gruene.at/ATRIUM-in-Viktring-wird-bald-zum-Schandfleck)“, so Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann, die Alarm schlägt: „Der Betriebskostenrückstand macht mittlerweile geschätzte 130.000 Euro aus. Die WohnungsbesitzerInnen haften mit ihrem Privatgeld, die Stadt mit unserem Steuergeld. Es ist fahrlässig, dass die Stadt untätig ist.“

Auch die Tochter des Noch-Besitzers und Pleitiers, die im ehemaligen unterirdischen Atrium eine Galerie sowie eine Kunstplattform betreibt, zahlt seit Monaten die Betriebskosten á 1.800 Euro nicht. „Dafür muss ebenfalls die Eigentümergemeinschaft aufkommen. Im St. Ruprechter Trigon soll sie bereits eine neue Bleibe gefunden haben“, kritisiert Schmid-Tarmann. Sie ist mit einer der Betroffenen schon jahrelang in Kontakt: „Frau Ogris ist mittlerweile am Ende ihrer Kräfte. Sie kämpft für ihren kleinen Enkel, der Halbwaise ist. Auch die anderen WohnungseigentümerInnen sind enttäuscht, dass sie von der Stadt so hängen gelassen werden. Vbgm. Gunzer hat ihnen am 21. Feber 2013 Hilfe versprochen und zugesichert, im Stadtsenat einen Antrag zu stellen, dass die Stadt das Atrium mit dazugehörigem Park ersteigern solle – geschehen ist nichts. Und Klagen ist teuer.“

Für Schmid-Tarmann ist sowohl der Umgang mit den BürgerInnen als auch die Steuergeldverschleuderung ein Skandal. „Es ist ungeheuerlich, dass Schulden von einem Konkursbetrieb auf die WohnungseigentümerInnen und die Stadt abgewälzt werden. Da muss endlich eine Lösung her!“, fordert die Mandatarin. „Mir ist zu Ohren gekommen, dass Liegenschaftsreferent Gunzer bereits in Verhandlung mit einem privaten Investor ist. Grüne Forderung ist, dass die Stadt das Atrium um 90.000 Euro ersteigen und den Park sanieren soll. So könnte Klagenfurt für den boomenden Stadtteil Viktring endlich Freizeiteinrichtungen schaffen“, so Schmid-Tarmann, die Vbgm. Gunzer dazu auffordert, seinen Versprechungen auch Taten folgen zu lassen. „Sonst gehen das Vorzugspfandrecht und weiterhin viel Steuergeld verloren!“

Zur Vorgeschichte:

Seit das Atrium im Zentrum von Viktring vor einigen Jahren geschlossen hat, gibt es in diesem boomenden und bevölkerungsreichen Stadtteil keine Freizeitenrichtung mehr. Einst war das Atrium eine Fitness- und Freizeitanlage, es verfügte über 16 verschieden große Saunakabinen, Whirlpool, Bäder, Squash-Hallen und Räumlichkeiten für Massagen sowie Aufenthaltsräume. Dann ging der Besitzer in Konkurs, seither ist es geschlossen. Bisher wurde vergeblich versucht, das Atrium zu veräußern und um zuletzt 90.000 Euro zu versteigern. Doch die Klagenfurter Immobilien-Verwaltung (IVK) hat kein Interesse: „Teure Gutachten, undurchschaubare Machenschaften der Gläubigerbanken, Ruinencharakter des Objektes... sind die Begründung“, weiß Grün-Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann zu berichten.

Zum Atrium-Komplex gehören auch acht Eigentumswohnungen, ein kleines Geschäft und der städtische Kindergarten Viktring. Ebenso ein kleiner Park, unter dem sich das Atrium befindet. Der Park am sogenannten Viktringer Platz gehört  anteilsmäßig allen Wohnungseigentümern  und wurde damals der Gemeinde Viktring zur dauernden kostenlosen Nutzung überlassen.  Vor 40 Jahren dachte niemand daran, dass das unterirdisch geplante Bauwerk einmal sanierungsbedürftig werden wird, was nicht vertraglich geregelt ist. Nun ist aber dieser Fall eingetreten, noch dazu, weil die Stadt die ursprünglich vereinbarte niedrige Bepflanzung zu hohen und schweren Bäumen heranwachsen ließ.

Von einer Sanierung will die Stadt nichts wissen, sehr wohl aber den Park weiterhin  kostenlos nutzen. Die hohe Summe der ausstehenden Betriebskosten und die Sanierung des Atriums tragen etwa je zur Hälfte der Kindergarten Viktring, also die Stadt Klagenfurt, und die acht BesitzerInnen der Eigentumswohnungen. Das ehemalige Atrium wurde mittlerweile in die Kunstgalerie „Cornea“ umgestaltet und einzelne Räumlichkeiten weitervermietet. Auch die Tochter des Konkursunternehmers zahlt schon seit Monaten keine Betriebskosten. Für diese 1.800 Euro monatlich muss wieder die Eigentümergemeinschaft aufkommen.

Fotos (2): KK

Zwei neue Naturdenkmäler für Viktring

Grünen-Gemeinderat Reinhold Gasper hat wieder zwei potenzielle Naturdenkmäler aufgespürt: „Die mächtige Platane im Schlosspark von Viktring hat einen Stammumfang von 4,40 Metern, eine Höhe von ca. 24 Metern und ein Kronendurchmesser von 26 Metern. Der etwa 120 Jahre alte Baum steht neben einem interessanten Denkmal des japanischen Künstlers Togashi.“

Ein weiter Kandidat für die „Neue Naturdenkmäler“-Aktion des Alpenvereines ist für Gasper der kandelaberförmige Rotahorn, ebenfalls im Schlosspark von Viktring. „Der Rotahorn ist etwa 100 Jahre alt, hat einen Stammumfang von 3,50 Metern, einen Kronendurchmesser von ca. 15 Metern und eine Höhe von etwa 16 Metern.“

Die beiden Anträge hat Gasper in der letzten Gemeinderatssitzung – vom 24. April 2013 – eingebracht: „Die Vorbesitzer des Schlossparks in Viktring hatten viel Sinn für Natur. Sie haben sowohl einheimische als auch exotische Bäume und auch seltene Obstsorten gepflanzt“, weiß Gasper, der eine Vision hat: „Klagenfurt soll die Stadt der Naturdenkmäler werden!“



Fotohinweis:
Reinhold Gasper