Grüne Klagenfurt

Wahlprogramm 2015

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VIELE GRÜNDE FÜR
EIN GRÜNES KLAGENFURT

VORRANG FÜR BUS UND RAD

  • Intelligentes und vernetztes Bussystem
  • Busse im Viertelstundentakt
  • 200 Meter zur nächsten Bushaltestelle
  • Gratisbusfahrt für unter 18-Jährige
  • Lesbare Fahrpläne
  • Dichteres Radwegenetz für FreizeitradlerInnen und Berufstätige
  • Baulich getrennte Radwege
  • Kostenlose City-Bikes an allen S-Bahnhöfen und zentralen Bushaltestellen
  • Buslinie zum Stadion

GRÜNE INNENSTADT

  • Bahnhofstraße, Fleischmarkt, Pfarrplatz etc. autofrei
  • Neues Parkkonzept für die gesamte Stadt
  • Vorrang für FußgängerInnen und Radverkehr in der Innenstadt
  • AnrainerInnenfreundliche Parkraumbewirtschaftung
  • Keine weitere Tiefgarage – die bestehende Garagen sind nicht ausgelastet
  • Benediktinermarkt in Richtung 10. Oktoberstraße vergrößern
  • Jedem Stadtteil seinen (Bio)Markt
  • Grüne Inseln zum Rasten und Spielen
  • Längere Ampel-Grünphasen für FußgängerInnen
  • Barrierefreie Innenstadt

BÜRGERINNEN BESTIMMEN MIT

  • Alle Stadtsenats- und Ausschussprotokolle veröffentlichen
  • Volksentscheid bei Großprojekten wie Hallenbad, Eishalle etc. verpflichtend einführen
  • Ein Servicebüro für alle Bewilligungen/Verwaltungsangelegenheiten
  • Maximale Transparenz bei Widmungs-, Bau- und Gewerbeverfahren im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben
  • Regelmäßige parteifreie BürgerInnenversammlungen in jedem Stadtteil zum allgemeinen Informationsaustausch

BESSER WOHNEN

  • Stadt soll Grundstücke für sozialen Wohnbau sicherstellen
  • Innenstadt mit Wohnungen und Kreativplattformen beleben
  • Wohnbetriebskosten für Energie, Wasser und Kanal senken
  • Immobilienverwaltung wieder unter den direkten (gemeinderatspflichtigen) Einflussbereich der Stadt bringen
  • Wettbewerbe und neue Modelle für den verdichteten Wohnbau
  • Pilotprojekt für autofreies Wohnen umsetzen und damit Qualität und Möglichkeiten des Neuen Wohnens aufzeigen
  • Innenstadt und Stadtteilzentren verdichten statt großflächig widmen
  • Mindestabstände zwischen Geschoßwohnhäusern und zu Anrainern vergrößern und Kinderspielplätze in Innenhöfen einrichten
  • Grundwasser und Trinkwasser langfristig schützen und vor Privatisierung sichern
  • Baukulturbeirat einsetzen, um Bausünden einzudämmen und die Bauästhetik zu fördern (Wettbewerbe)

DIE STADT ALS ARBEITSPLATZ

  • Offensive Betriebsansiedlung
  • Gemeinschaftsbüros für die Kreativwirtschaft
  • Fehlende Branchen für die Innenstadt anwerben
  • Lakeside Science & Technology Park in seiner Entwicklung unterstützen
  • Neuausrichtung des Stadtmarketings in Richtung kreatives Stadtmanagement
  • Tourismusverband Wörthersee aktiv mitgestalten
  • Unterstützung von Personen und Firmen, die grenzüberschreitend im Alpen-Adria-Raum aktiv sind
  • Verwaltungszentren und Arztpraxen in der Innenstadt konzentrieren(beispielsweise Projekt Benediktinerplatz-Lichtenfelsgasse, jedoch ohne Tiefgarage)
  • Leer stehende Büro- und Geschäftsflächen an JungunternehmerInnen vermitteln
  • Eine städtische Servicestelle für alle Betriebsgenehmigungen einrichten
  • 6-wöchige Entscheidungsfrist für alle Anträge

NATURNAHE ERHOLUNG FÜR ALLE

  • Sicherung der letzten öffentlichen Seezugänge(z.B. der sog. „Hundewiese“)
  • Einschränkung des Eventtourismus in der Ostbucht(Kosten-Nutzen-Analysen aller Veranstaltungen, Ende der monatelangen Blockade des Seezugangs)
  • Standortwechsel für Beachvolleyball (Alternative: Stadion)
  • Hallenbad mit 50m-Becken in der Innenstadt für alle BewohnerInnen und für den Schwimmsport
  • Eishalle nur in Kooperation mit Villach und mit privater Trägerschaft
  • Erweiterung des Europaparks inRichtung Strandbad sowie neues und schlüssiges Parkkonzept für das Strandbad entwickeln
  • Natura-2000-Zentrum in Seenähe einrichten
  • Erholungsraum als Priorität für das Kreuzbergl und den Spitalberg sichern
  • Keine weiteren Widmungen/Bauten in Landschaftsschutzgebieten (z.B. Schleppe, Viktring-Schießplatz, Kreuzbergl)
  • Naturnahe Grünflächen und Urban Gardening ausbauen

RAUM FÜR KINDER UND JUGEND

  • Gratiskindergarten für alle Kinder von drei bis sechs Jahren
  • Kinderbetreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren in jedem Stadtteil ausbauen
  • Sozial gestaffelte Beitragsgelder für Kinderbetreuung
  • Bioessen in allen Kinderbetreuungseinrichtungen
  • 10 neue Kinderspielplätze in der Stadt
  • Ausbau der Kindergarten- und Volksschulschwerpunkte Sprachen, Naturwissenschaften, Bewegung, Kreativität mit Schwerpunktsetzung nach Stadtteilen und unter Einbindung vorhandener Infrastruktur
  • Budgets für Arbeitsmaterial von Volksschulen und Horten verdoppeln
  • Freizeiträume für Jugendliche in jedem Stadtteil einrichten (indoor und outdoor)
  • Mehr StreetworkerInnen statt Ordnungsamt
  • Jugendbeauftragte in jedem Stadtteil
  • Ganzjahresöffnungszeiten für Kinderbetreuung
  • Langfristige finanzielle Absicherung der Jugendnotschlafstelle

KULTUR- UND BILDUNGSSTADT

  • Stadttheater überregional positionieren und für alle Menschen öffnen (z.B. Logen des Landeshauptmanns und des Bürgermeisters kostenfrei zur Verfügung stellen)
  • Lokale Theater-, Kunst- und Kulturinitiativen finanziell stärken (z.B. Klares Bekenntnis zu Theaterhalle 11)
  • Stadtbücherei und Mediathek in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen einrichten
  • Öffentliche Kreativschule für Jugendliche starten
  • Zusammenarbeit der Stadt mit der Alpen-Adria-Universität, Pädagogischen Hochschule und Fachhochschule forcieren
  • Najborazvidno, da živi v Celovcu največ slovensko govorečih/ Sichtbarmachung von Klagenfurt als größte slowenischsprachige Gemeinde von Kärnten
  • Klagenfurt ist Zentrum für die Ausbildung in slowenischer Sprache vom Kindergarten bis zur Matura
  • Modernes Jubiläumsfest "500 Jahre Klagenfurt" im Jahr 2018 ausrichten

SAUBERE ENERGIE

  • Energieverbrauch der öffentlichen Einrichtungen um 30% verringern
  • Solar- und Photovoltaik für die Eigenversorgung fördern
  • Ausbau von kostengünstiger Fernwärme mit Biomasse
  • Pilotprojekte mit erneuerbarer Energie im öffentlichen Raum
  • Ökologische Sanierung öffentlicher Bauten
  • Aktion für günstigere Energiekosten bei Armutsgefährdeten
  • Stop-and-go-Schalter für Energieanfragen und Anträge

POLITIK FÜR ALLE

  • Stärkung der Kompetenzen des Gemeinderats und häufigere Gemeinderatssitzungen
  • Subventionsentscheidungen nur mehr durch den Gemeinderat
  • Transparenz bei Stadtförderungen
  • Keinen Missbrauch mehr von Paragraph 73 („Notfallparagraph“)
  • Jugend- und Seniorenstunde bei allen Gemeinderatssitzungen
  • Ombudsfrau/mann in jedem Stadtteil
  • Plattform für alle MigrantInnen zum regelmäßigen Austausch
  • Stadtwerke wieder dem Gemeinderat unterstellen (Auflösung der AG)
  • Offensive (Verwaltungs-)Kooperationen mit den Umlandgemeinden und mit Villach