Grüne Klagenfurt

Wettbewerbe und Vergabeverfahren für junge Kreative öffnen

Gemeinderat Elias Molitschnig will dem Braindrain in Klagenfurt entgegen wirken. Sein Antrag, die Stadt Klagenfurt möge verstärkt junge Kreative in Wettbewerbe, Planungsprozesse und Aufträge einbinden, wurde im Ausschuss für Stadtplanung einstimmig angenommen.  Um dem „Braindrain“ (Talentschwund) in Kärnten entgegen zu wirken, ist auch die Stadt Klagenfurt gefordert, aktiv zu werden, ist Gemeinderat Elias Molitschnig überzeugt. „Die jungen, kreativen Köpfe sind in vielen Bereichen unsere Zukunft. Deshalb ist es auch Aufgabe der öffentlichen Hand, ihnen Tätigkeitsfelder zu überlassen, damit sie ihren Lebensmittelpunkt im Süden beibehalten können und nicht abwandern müssen“, so Molitschnig, der die problematische Situation erläutert: „Für junge, angehende selbstständige ArchitektInnen, RaumplanerInnen, LandschaftsplanerInnen und anderen ZivilingenieurInnen wird es in der Praxis immer schwieriger, in Kärnten Fuß zu fassen. Durch fehlende, unzureichende Referenzen haben sie kaum die Möglichkeit, an Aufträge zu gelangen.

Auch bei Wettbewerben, wo sie die Gelegenheit hätten, ihr Können unter Beweis zu stellen, kommen sie häufig nicht zum Zug – da auch hier Referenzen notwendig sind. Die Folge ist eine starke Selektion.“ Um jungen Kreativen mehr Chancen zu bieten, brachte Molitschnig in der Gemeinderatssitzung vom 18.10. 2016 einen Antrag ein, die Stadt Klagenfurt möge verstärkt junge Kreative in Wettbewerbe, Planungsprozesse und Aufträge einbinden. „In der letzten Ausschusssitzung wurde dieser nun von allen Fraktionen befürwortet“, freut sich Molitschnig über den Grünen Erfolg. „Die Abteilung Stadtplanung wurde einstimmig damit beauftragt, junge, kreative UnternehmerInnen bei Planungsprozessen miteinzubeziehen bzw. mit den zuständigen Abteilungen Ideen zu entwickeln, wie junge Kreative verstärkt in Wettbewerbe und Aufträge eingebunden werden können.“

Veröffentlicht am 09.02.2017 um 07:47

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