Grüne Klagenfurt

Die beste Bildung – von Anfang an!

Gemeinderätin Maga Margit Motschiunig spricht sich für ein zweites kostenfreies Kindergartenjahr aus. Des Weiteren ist sie überzeugt, dass ein flächendeckender Ausbau von qualitativ hochwertigen Betreuungseinrichtungen forciert werden muss. NativspeakerInnen (Slowenisch/Italienisch) würden gut in das Alpe-Adria Image von Kärnten passen und sie fordert eine Ombudsstelle für die Klagenfurter Bildungseinrichtungen.

„Die finanziellen Belastungen junger Familien reduzieren und den Einstieg in die lebensbegleitende Bildung so früh wie möglich ansetzen. Das sind zwei Vorteile, die ein zusätzliches, kostenfreies Kindergartenjahr Eltern und Kindern bringen würde.“ Die Grüne GRin Margit Motschiunig hat eine Liste von Verbesserungsvorschlägen zum Thema Elementarbildung. „Weichen, die hauptsächlich in den Kindergärten und den Kindergruppen für das weitere Leben gestellt werden, sind die soziale, die sprachliche Kompetenz und motorische Fähigkeiten. Mir ist es wichtig, dass schon hier allen Kindern gleiche Chancen zur Verfügung stehen. Unabhängig von Muttersprache oder Elternhaus“, betont Motschiunig und weist darauf hin, dass die Lernfähigkeit der Kinder in der frühen Entwicklungsphase am größten ist. Studien belegen, dass ein zweites, verpflichtendes Kindergartenjahr für alle Kinder sinnvoll ist.

„Was wir dafür vor allem brauchen ist ein flächendeckender Ausbau qualitativ hochwertiger Betreuungseinrichtungen“, fährt die Grüne Gemeinderätin und Montessori-Pädagogin fort und nennt wichtige Kriterien an denen die Qualität gemessen werden kann: „Genügend Bewegungsangebote; ein ausreichendes Angebot an Natur- und Basalerfahrungen; biologisch hochwertiges Essen, vorzugsweise von regionalen ProduzentInnen; Erlebnisorte wie Gärten/Hochbeete/etc. die Kindern den Wert und die Herkunft unserer Nahrung vermitteln.“

„Ich finde es schade, dass hier in der Alpen-Adria Region wo sich drei Sprachfamilien berühren, so gut wie kein entsprechendes Angebot an slowenischen und italienischen NativspeakerInnen in der Elementarpädagogik haben“, geht Margit Motschiunig auch auf diesen Punkt der sprachliche Frühförderung ein. „Die Chancen, die sich für den Menschen auftun, wenn er/sie seine/ihre NachbarInnen versteht, sind unbezahlbar.“

„Eine unabhängige Ombudsstelle an die sich Kinder, Jugendliche, deren Eltern aber auch LehrerInnen und ElementarpädagogInnen wenden können, bei Problemen aber auch bei Mobbing und ähnlichem, ist meine abschließende Forderung“, so die Grüne Bildungssprecherin.

Veröffentlicht am 10.09.2019 um 10:50

Mehr von Margit Motschiunig »