Grüne fordern weiterhin Biomasse statt Gaskraft

Binnen eines halben Jahres wurden die Fernwärme-Kosten bereits zwei Mal erhöht. Das bestätigt die Grünen in ihrer Forderung ein Biomasseheizwerk anstatt eines beträchtlich teureren Gas-Kombi-Kraftwerkes zu bauen. „Warum sollen wir uns, und auch davor haben wir gewarnt, vom Ausland abhängig machen, wenn der Brennstoffbedarf für die Wärmeerzeugung auch mit Holz aus der Region gedeckt werden und die Wertschöpfung im Land bleiben könnte“, so die Klagenfurter Grünen.

„Der Fehler, die Kunden nicht direkt zu informieren, kann zwar leicht nachgeholt werden, doch letztendlich ist und bleibt es eine Erhöhung bis zu 300,– Euro pro Jahr für die Endverbraucher“, kritisiert StR.in Mag.a Andrea Wulz. „Hier den Vergleich zwischen einem Klagenfurter „Wohlstands-Haushalt“ und einem osteuropäischen Haushalt anzustellen ist für mich nicht akzeptabel. Wenn man bedenkt, dass rund 13.000 Menschen in Klagenfurt von Armut betroffen sind (rund 7000 sind Frauen), dann sind 300,– Euro im Jahr doch sehr hoch“, so Wulz. „Und es gibt in Klagenfurt viele Menschen, die mit weniger als 1.500,– Euro netto auskommen müssen. Wenn man davon allein die Miete und die Kinderbetreuungskosten abzieht, bleibt der so genannten „Wohlstandsgesellschaft“ nicht mehr viel übrig, so Wulz abschließend.